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Neuralgin extra Ibu-Lysinat

20 Stk.
  • Arzneimittel
  • apothekenpflichtig
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  • PZN: DE-09042974
  • effektiv bei akuten Schmerzen
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Neuralgin extra Ibu-Lysinat

Neuralgin extra Ibu-Lysinat, 20 Stk.

Dr. Pfleger Arzneimittel GmbH

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Indikation

  • Das Präparat ist ein entzündungshemmendes und schmerzstillendes Arzneimittel (nicht-steroidales Antiphlogistikum/ Analgetikum, NSAR).
  • Das Arzneimittel wird angewendet zur kurzzeitigen symptomatischen Behandlung von
    • leichten bis mäßig starken Schmerzen - wie Kopfschmerzen, Zahnschmerzen, Regelschmerzen.
    • Fieber.

Kontraindikation

  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden,
    • wenn Sie allergisch gegen Ibuprofen oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
    • wenn Sie in der Vergangenheit mit Bronchospasmus, Asthmaanfällen, Nasenschleimhautschwellungen, Hautreaktionen oder plötzlichen Schwellungen nach der Einnahme von Acetylsalicylsäure oder anderen nicht-steroidalen Entzündungshemmern reagiert haben,
    • bei ungeklärten Blutbildungsstörungen
    • bei bestehenden oder in der Vergangenheit wiederholt aufgetretenen Magen-/Zwölffingerdarm-Geschwüren (peptischen Ulcera) oder Blutungen (mindestens 2 unterschiedliche Episoden nachgewiesener Geschwüre oder Blutungen)
    • bei Magen-Darm-Blutung oder -Durchbruch (Perforation) in der Vorgeschichte im Zusammenhang mit einer vorherigen Therapie mit nicht-steroidalen Antirheumatika/Antiphlogistika (NSAR)
    • bei Hirnblutungen (zerebrovaskulären Blutungen) oder anderen aktiven Blutungen.
    • bei schweren Leber- oder Nierenfunktionsstörungen
    • bei schwerer Herzschwäche (Herzinsuffizienz)
    • bei schwerer Dehydratation (verursacht z.B. durch Erbrechen, Durchfall oder unzureichende Flüssigkeitsaufnahme)
    • im letzten Drittel der Schwangerschaft
    • sowie von Kindern unter 20 kg (6 Jahren), da diese Dosisstärke aufgrund des Wirkstoffgehaltes in der Regel nicht geeignet ist.

Dosierung von Neuralgin extra Ibu-Lysinat

  • Falls vom Arzt nicht anders verordnet, gelten die folgenden Dosierungsrichtlinien.
  • Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie beschrieben bzw. genau nach der mit Ihrem Arzt oder Apotheker getroffenen Absprache ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
  • Wenn bei Erwachsenen die Einnahme dieses Arzneimittels für mehr als 3 Tage bei Fieber bzw. für mehr als 4 Tage bei Schmerzen erforderlich ist oder wenn sich die Symptome verschlimmern, sollte ärztlicher Rat eingeholt werden.
  • Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis:
    • Kinder 6 bis einschl. 9 Jahre (ca. 20 - 29 kg)
      • Einzeldosis: 1/2 Filmtablette (entsprechend 200 mg Ibuprofen)
      • Tagesgesamtdosis: bis zu 11/2 Filmtabletten (entsprechend 600 mg Ibuprofen)
    • Kinder und Jugendliche 10 bis einschl. 12 Jahre (ca. 30 - 43 kg)
      • Einzeldosis: 1/2 Filmtablette (entsprechend 200 mg Ibuprofen)
      • Tagesgesamtdosis: 11/2 - 2 Filmtabletten (entsprechend 600 - 800 mg Ibuprofen)
    • Jugendliche 13 bis einschl. 14 Jahre (ca. 44 - 52 kg)
      • Einzeldosis: 1/2 - 1 Filmtablette (entsprechend 200 - 400 mg Ibuprofen)
      • Tagesgesamtdosis: 11/2 - 21/2 Filmtabletten (entsprechend 600 - 1000 mg Ibuprofen)
    • Jugendliche ab 15 Jahren und Erwachsene
      • Einzeldosis: 1/2 - 1 Filmtablette (entsprechend 200 - 400 mg Ibuprofen)
      • Tagesgesamtdosis: 2 - 3 Filmtabletten (entsprechend 800 - 1200 mg Ibuprofen)
  • Wenn Sie die maximale Einzeldosis eingenommen haben, warten Sie mindestens 6 Stunden bis zur nächsten Einnahme.
  • Dosierung bei älteren Menschen:
    • Es ist keine spezielle Dosisanpassung erforderlich.
  • Kinder und Jugendliche
    • Wenn bei Kindern (ab 6 Jahren) und/oder Jugendlichen (ab 12 Jahren) die Einnahme dieses Arzneimittel für mehr als 3 Tage erforderlich ist, oder wenn sich die Symptome verschlimmern, sollte ärztlicher Rat eingeholt werden.
  • Dauer der Anwendung
    • Die niedrigste wirkungsvolle Dosis sollte für die kürzeste Dauer, die zur Linderung der Symptome erforderlich ist, angewendet werden. Wenn Sie eine Infektion haben, konsultieren Sie unverzüglich einen Arzt, falls die Symptome (z. B. Fieber und Schmerzen) anhalten oder sich verschlimmern.
  • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
    • Nehmen Sie das Arzneimittel nach den Anweisungen des Arztes bzw. nach der hier angegebenen Dosierungsanleitung ein.
    • Wenn Sie das Gefühl haben, keine ausreichende Schmerzlinderung zu spüren, dann erhöhen Sie nicht selbstständig die Dosis, sondern fragen Sie Ihren Arzt.
    • Falls Sie mehr eingenommen haben, als Sie sollten, oder falls Kinder aus Versehen das Arzneimittel eingenommen haben, wenden Sie sich immer an einen Arzt oder ein Krankenhaus in Ihrer Nähe, um eine Einschätzung des Risikos und Rat zur weiteren Behandlung zu bekommen.
    • Die Symptome einer Überdosierung können Übelkeit, Magenschmerzen, Erbrechen (möglicherweise auch mit Blut), Kopfschmerzen, Ohrensausen, Verwirrung und Augenzittern umfassen. Des Weiteren sind Blutungen im Magen-Darm-Trakt möglich. Bei hohen Dosen wurde über Schläfrigkeit, Benommenheit, Brustschmerzen, Herzklopfen, Ohnmacht, Krämpfe (vor allem bei Kindern), Schwäche und Schwindelgefühle, Blut im Urin, niedrige Kaliumspiegel im Blut, Funktionsstörungen von Leber und Nieren, verminderte Atmung (Atemdepression), Blutdruckabfall, blaurote Färbung von Haut und Schleimhäuten (Zyanose), Frieren und Atemprobleme berichtet.
    • Es gibt kein spezifisches Gegenmittel (Antidot).
    • Bei Verdacht auf eine Überdosierung benachrichtigen Sie bitte umgehend Ihren Arzt. Dieser kann, entsprechend der Schwere einer Vergiftung, über die gegebenenfalls erforderlichen Maßnahmen entscheiden.
  • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben:
    • Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.
  • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Patientenhinweise

  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen:
      • wenn Sie eine Infektion haben - siehe unten unter „Infektionen".
      • Nebenwirkungen können minimiert werden, wenn die zur Symptomkontrolle erforderliche niedrigste wirksame Dosis über den kürzest möglichen Zeitraum angewendet wird.
    • Sicherheit im Magen-Darm-Trakt
      • Eine gleichzeitige Anwendung mit anderen nicht-steroidalen Entzündungshemmern, einschließlich so genannten Cyclooxigenase-2-Hemmern (COX-2 Hemmern), sollte vermieden weden.
    • Ältere Patienten:
      • Bei älteren Patienten treten häufiger Nebenwirkungen nach Anwendung von NSAR auf. Insbesondere Blutungen und Durchbrüche im Magen- und Darmbereich treten auf, die unter Umständen lebensbedrohlich sein können. Daher ist bei älteren Patienten eine besonders sorgfältige ärztliche Überwachung erforderlich.
    • Blutungen des Magen-Darm-Traktes, Geschwüre und Durchbrüche (Perforationen):
      • Blutungen des Magen-Darm-Traktes, Geschwüre oder Perforationen, auch mit tödlichem Ausgang, wurden während der Behandlung mit allen NSAR berichtet. Sie traten mit oder ohne vorherige Warnsymptome bzw. schwerwiegende Ereignisse im Magen-Darm-Trakt in der Vorgeschichte zu jedem Zeitpunkt der Therapie auf.
      • Das Risiko für das Auftreten von Magen-Darm-Blutungen, Geschwüren und Durchbrüchen ist höher mit steigender NSAR-Dosis, bei Patienten mit Geschwüren in der Vorgeschichte, insbesondere mit den Komplikationen Blutung oder Durchbruch, und bei älteren Patienten. Diese Patienten sollten die Behandlung mit der niedrigsten verfügbaren Dosis beginnen.
      • Für diese Patienten sowie für Patienten, die eine begleitende Therapie mit niedrig dosierter Acetylsalicylsäure (ASS) oder anderen Arzneimitteln, die das Risiko für Magen-Darm-Erkrankungen erhöhen können, benötigen, sollte eine Kombinationstherapie mit Magenschleimhaut-schützenden Arzneimitteln (z.B. Misoprostol oder Protonenpumpenhemmer) in Betracht gezogen werden.
      • Wenn Sie eine Vorgeschichte von Nebenwirkungen am Magen-Darm-Trakt aufweisen, insbesondere in höherem Alter, sollten Sie jegliche ungewöhnlichen Symptome im Bauchraum (vor allem Magen-Darm-Blutungen) insbesondere am Anfang der Therapie melden.
      • Vorsicht ist angeraten, wenn Sie gleichzeitig Arzneimittel erhalten, die das Risiko für Geschwüre oder Blutungen erhöhen können, wie z.B. orale Kortikosteroide, blutgerinnungshemmende Arzneimittel wie Warfarin, selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer, die unter anderem zur Behandlung der Depression eingesetzt werden, oder Thrombozytenaggregationshemmer wie ASS.
      • Wenn es bei Ihnen während der Behandlung zu Magen-Darm-Blutungen oder Geschwüren kommt, ist die Behandlung abzubrechen.
      • NSAR sollten bei Patienten mit einer gastrointestinalen Erkrankung in der Vorgeschichte (Colitis ulcerosa, Morbus Crohn) mit Vorsicht angewendet werden, da sich ihr Zustand verschlechtern kann.
    • Wirkungen am Herz-Kreislauf-System
      • Entzündungshemmende Arzneimittel/Schmerzmittel wie Ibuprofen können mit einem geringfügig erhöhten Risiko für einen Herzanfall oder Schlaganfall einhergehen, insbesondere bei Anwendung in hohen Dosen. Überschreiten Sie nicht die empfohlene Dosis oder Behandlungsdauer.
      • Sie sollten Ihre Behandlung vor der Einnahme mit Ihrem Arzt oder Apotheker besprechen, wenn Sie
        • eine Herzerkrankung, einschließlich Herzschwäche (Herzinsuffizienz) und Angina (Brustschmerzen), haben oder einen Herzinfarkt, eine Bypass-Operation, eine periphere arterielle Verschlusskrankheit (Durchblutungsstörungen in den Beinen oder Füßen aufgrund verengter oder verschlossener Arterien) oder jegliche Art von Schlaganfall (einschließlich Mini-Schlaganfall oder transitorischer ischämischer Attacke, „TIA") hatten.
        • Bluthochdruck, Diabetes oder hohe Cholesterinspiegel haben oder Herzerkrankungen oder Schlaganfälle in Ihrer Familienvorgeschichte vorkommen oder wenn Sie Raucher sind.
    • Schwere Hautreaktionen
      • Im Zusammenhang mit der Behandlung mit Ibuprofen wurde über schwere Hautreaktionen, einschließlich exfoliative Dermatitis, Erythema multiforme, Stevens Johnson Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse, Arzneimittelreaktion mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS) und akute generalisierte exanthematische Pustulose (AGEP),berichtet. Wenden Sie das Präparat nicht weiter an und begeben Sie sich sofort in ärztliche Behandlung, wenn Sie eines der Symptome dieser schweren Hautreaktionen bemerken, die im Abschnitt "Nebenwirkungen" beschrieben werden.
      • Während einer Windpockeninfektion (Varizellen-Infektion) sollte eine Anwendung des Präparates vermieden werden.
    • Infektionen
      • Das Arzneimittel kann Anzeichen von Infektionen wie Fieber und Schmerzen verdecken. Daher ist es möglich, dass sich durch das Präparat eine angemessene Behandlung der Infektion verzögert, was zu einem erhöhten Risiko für Komplikationen führen kann. Dies wurde bei bakterieller Pneumonie und bakteriellen Hautinfektionen im Zusammenhang mit Windpocken beobachtet. Wenn Sie dieses Arzneimittel während einer Infektion einnehmen und Ihre Infektionssymptome anhalten oder sich verschlimmern, konsultieren Sie unverzüglich einen Arzt.
    • Sonstige Hinweise
      • Das Arzneimittel sollte nur unter strenger Abwägung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses angewendet werden:
        • bei bestimmten angeborenen Blutbildungsstörungen (z. B.akute intermittierende Porphyrie),
        • bei bestimmten Autoimmunerkrankungen (systemischer Lupus erythematodes und Mischkollagenosen).
      • Eine besonders sorgfältige ärztliche Überwachung ist erforderlich:
        • bei eingeschränkter Nieren- oder Leberfunktion.
        • bei Dehydratation,
        • direkt nach größeren chirurgischen Eingriffen,
        • bei Allergien (z.B. Hautreaktionen auf andere Arzneimittel, Asthma, Heuschnupfen),chronischen Nasenschleimhautschwellungen oder chronischen, die Atemwege verengenden Atemwegserkrankungen.
      • Schwere akute Überempfindlichkeitsreaktionen (zum Beispiel anaphylaktischer Schock) werden sehr selten beobachtet. Bei der Anwendung von Ibuprofen wurde über Anzeichen einer allergischen Reaktion, einschließlich Atemprobleme, Schwellung des Gesichts und Halsbereichs (Angioödem) und Schmerzen im Brustkorb berichtet. Nehmen Sie das Arzneimittel nicht weiter ein und begeben Sie sich sofort in ärztliche Behandlung, wenn Sie eines dieser Anzeichen bemerken. Ibuprofen kann vorübergehend die Blutplättchenfunktion (Thrombozytenaggregation)hemmen. Patienten mit Blutgerinnungsstörungen sollten daher sorgfältig überwacht werden.
      • Bei länger dauernder Anwendung des Arzneimittels ist eine regelmäßige Kontrolle der Leberwerte, der Nierenfunktion sowie des Blutbildes erforderlich.
      • Bei Einnahme des Präparates vor operativen Eingriffen ist der Arzt oder Zahnarzt zu befragen bzw. zu informieren.
      • Bei längerem Anwendung jeglicher Art von Schmerzmitteln gegen Kopfschmerzen kann diese verschlimmern. Ist dies der Fall oder wird dies vermutet, sollte ärztlicher Rat eingeholt und die Behandlung abgebrochen werden. Die Diagnose von Kopfschmerz bei Medikamentenübergebrauch (Medication Overuse Headache, MOH) sollte bei Patienten vermutet werden, die an häufigen oder täglichen Kopfschmerzen leiden, obwohl (oder gerade weil), sie regelmäßig Arzneimittel gegen Kopfschmerzen einnehmen.
      • Ganz allgemein kann die gewohnheitsmäßige Einnahme von Schmerzmitteln, insbesondere bei Kombination mehrerer schmerzstillender Wirkstoffe, zur dauerhaften Nierenschädigung mit dem Risiko eines Nierenversagens (Analgetika-Nephropathie) führen.
    • Kinder und Jugendliche
      • Bitte beachten Sie die Hinweise in der Kategorie "Kontraindikation". Es besteht ein Risiko für Nierenfunktionsstörungen bei dehydrierten Kindern und Jugendlichen.
  • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Da bei der Anwendung in höherer Dosierung zentralnervöse Nebenwirkungen wie Müdigkeit und Schwindel auftreten können, kann im Einzelfall das Reaktionsvermögen verändert und die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr und zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt werden. Dies gilt in verstärktem Maße im Zusammenwirken mit Alkohol. Sie können dann auf unerwartete und plötzliche Ereignisse nicht mehr schnell und gezielt genug reagieren. Fahren Sie in diesem Fall nicht Auto oder andere Fahrzeuge! Bedienen Sie keine Werkzeuge oder Maschinen! Arbeiten Sie nicht ohne sicheren Halt!

Schwangerschaft

  • Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
  • Schwangerschaft
    • Nehmen Sie das Arzneimittel nicht ein, wenn Sie sich in den letzten 3 Monaten der Schwangerschaft befinden, da dies Ihr ungeborenes Kind schädigen oder Probleme beider Geburt verursachen könnte. Es kann Nieren- und Herzprobleme bei Ihrem ungeborenen Kind verursachen. Es kann Ihre Blutungsneigung und die Ihres Kindes beeinflussen und dazu führen, dass der Geburtsvorgang später einsetzt oder länger andauert als erwartet. Sie sollten das Präparat während der ersten 6 Monate der Schwangerschaft nicht einnehmen, sofern es nicht absolut notwendig ist und von Ihrem Arzt empfohlen wird. Wenn Sie während dieses Zeitraums behandelt werden müssen oder während Sie versuchen schwanger zu werden, sollte die Dosierung so niedrig wie möglich und über einenso kurzen Zeitraum wie möglich erfolgen. Wenn Sie das Präparat ab der 20.Schwangerschaftswoche für mehr als ein paar Tage einnehmen, kann dies bei Ihrem ungeborenen Kind Nierenprobleme verursachen, was zu einer verringerten Menge des Fruchtwassers, welches Ihr Kind umgibt, führen kann (Oligohydramnion) oder es kann zur Verengung eines Blutgefäßes (Ductus arteriosus) im Herzen Ihres Kindes kommen. Wenn Sie länger als ein paar Tage behandelt werden müssen, kann Ihr Arzt eine zusätzliche Überwachung empfehlen
  • Stillzeit
    • Der Wirkstoff Ibuprofen und seine Abbauprodukte gehen nur in geringen Mengen in die Muttermilch über. Da nachteilige Folgen für den Säugling bisher nicht bekannt geworden sind, wird bei kurzfristiger Einnahme der empfohlenen Dosis eine Unterbrechung des Stillens in der Regel nicht erforderlich sein.

Einnahme Art und Weise

  • Nehmen Sie die Filmtabletten bitte unzerkaut mit reichlich Flüssigkeit (z.B. einem Glas Wasser) während oder nach einer Mahlzeit ein.
  • Für Patienten, die einen empfindlichen Magen haben, empfiehlt es sich, die Tabletten während der Mahlzeiten einzunehmen.

Wechselwirkungen bei Neuralgin extra Ibu-Lysinat

  • Einnahme des Präparates zusammen mit anderen Arzneimitteln
    • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel,eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.
    • Das Präparat kann andere Arzneimittel beeinträchtigen oder von diesen beeinträchtigt werden. Zum Beispiel:
      • Arzneimittel, die gerinnungshemmend wirken (d. h. das Blut verdünnen/die Blutgerinnung verhindern, z. B. Acetylsalicylsäure, Warfarin, Ticlopidin).
      • Arzneimittel, die hohen Blutdruck senken (ACE-Hemmer wie z. B. Captopril, Betablocker wie z. B. Atenolol-haltige Arzneimittel, Angiotensin-II-Rezeptorantagonisten wie z. B. Losartan)
    • Die gleichzeitige Anwendung des Arzneimittels und Digoxin (Mittel zur Stärkung der Herzkraft), Phenytoin (Mittel zur Behandlung von Krampfanfällen) oder Lithium (Mittel zur Behandlung geistig-seelischer Erkrankungen) kann die Konzentration dieser Arzneimittel im Blut erhöhen. Eine Kontrolle der Serum-Lithium-Spiegel, der Serum-Digoxin- und der Serum-Phenytoin-Spiegel ist bei bestimmungsgemäßer Anwendung (maximal über 4 Tage) in der Regel nicht erforderlich.
    • Einige andere Arzneimittel können die Behandlung ebenfalls beeinträchtigen oder durch eine solche selbst beeinträchtigt werden. Sie sollten daher vor der Anwendung des Präparates zusammen mit anderen Arzneimitteln immer den Rat Ihres Arztes oder Apothekers einholen.
    • Das Arzneimittel kann die Wirkung von entwässernden und blutdrucksenkenden Arzneimitteln (Diuretika und Antihypertensiva) abschwächen.
    • Das Präparat kann die Wirkung von ACE-Hemmern (Mittel zur Behandlung von Herzschwäche und Bluthochdruck) abschwächen. Bei gleichzeitiger Anwendung kann weiterhin das Risiko für das Auftreten einer Nierenfunktionsstörung erhöht sein.
    • Die gleichzeitige Gabe des Arzneimittels und kaliumsparenden Entwässerungsmitteln (bestimmte Diuretika) kann zu einer Erhöhung des Kaliumspiegels im Blut führen.
    • Die gleichzeitige Anwendungg des Arzneimittels mit anderen entzündungs- und schmerzhemmenden Mitteln aus der Gruppe der nicht-steroidalen Antiphlogistika oder mit Glukokortikoiden erhöht das Risiko für Magen-Darm Geschwüre oder Blutungen.
    • Thrombozytenaggregationshemmer und bestimmte Antidepressiva (selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer/SSRI) können das Risiko für Magen-Darm-Blutungen erhöhen. Die Gabe des Präparates innerhalb von 24 Stunden vor oder nach Gabe von Methotrexat kann zu einer erhöhten Konzentration von Methotrexat und einer Zunahme seiner unerwünschten Wirkungen führen.
    • Die Gabe des Arzneimittels innerhalb von 24 Stunden vor oder nach Gabe von Methotrexat kann zu einer erhöhten Konzentration von Methotrexat und einer Zunahme seiner unerwünschten Wirkungen führen.
    • Das Risiko einer nierenschädigenden Wirkung durch Ciclosporin (Mittel, das zur Verhinderung von Transplantatabstoßungen, aber auch in der Rheumabehandlung eingesetzt wird), wird durch die gleichzeitige Gabe bestimmter nicht-steroidaler Antiphlogistika erhöht. Dieser Effekt kann auch für eine Kombination von Ciclosporin mit Ibuprofen nicht ausgeschlossen werden.
    • Arzneimittel, die Probenecid oder Sulfinpyrazon (Mittel zur Behandlung von Gicht) enthalten, können die Ausscheidung von Ibuprofen verzögern. Dadurch kann es zu einer Anreicherung von Ibuprofen im Körper mit Verstärkung seiner unerwünschten Wirkungen kommen.
    • NSAR können möglicherweise die Wirkung von blutgerinnungshemmenden Arzneimitteln wie Warfarin verstärken. Bei gleichzeitiger Behandlung wird eine Kontrolle des Gerinnungsstatus empfohlen.
    • Klinische Untersuchungen haben Wechselwirkungen zwischen NSAR und Sulfonylharnstoffen gezeigt. Bei gleichzeitiger Anwendung des Präparates, wird vorsichtshalber eine Kontrolle der Blutzuckerwerte empfohlen.
    • Tacrolimus: Das Risiko einer Nierenschädigung ist erhöht, wenn beide Arzneimittel gleichzeitig verabreicht werden.
    • Zidovudin: Es gibt Hinweise auf ein erhöhtes Risiko für Einblutungen in Gelenke (Hämarthrosen) und Blutergüsse (Hämatome) bei HIV-positiven Hämophilie Patienten ("Blutern"), die gleichzeitig Zidovudin und Ibuprofen einnehmen.
    • Antibiotika aus der Gruppe der Chinolone: Das Risiko für Krampfanfälle kann erhöht sein, wenn beide Arzneimittel gleichzeitig eingenommen werden.
    • CYP2C9-Hemmer (z.B. Voriconazol und Fluconazol): Gleichzeitige Einnahme von Ibuprofen mit CYP2C9-Inhibitoren kann den Abbau von Ibuprofen (ein CYP2C9-Substrat) in der Leber verzögern, was zu erhöhten Blutspiegeln führen kann. Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker, ob eine Dosisreduktion in Betracht gezogen werden muss.
    • Ginkgo biloba (ein pflanzliches Arzneimittel) kann das Blutungsrisiko von NSAR erhöhen.
  • Einnahme zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol
    • Weil Nebenwirkungen, insbesondere zentralnervöse Nebenwirkungen und Nebenwirkungen im Magen-Darm-Trakt, verstärkt werden können, sollten Sie während der Anwendung des Präparates möglichst keinen Alkohol trinken.
Quelle: ifap Service-Institut für Ärzte und Apotheker GmbH3

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.

Weitere Produkteigenschaften
zuckerfrei: ja; Packungsgröße: 20 st

Wirkstoffe & Inhaltsstoffe

Ibuprofen, Lysinsalz
684 mg
Ibuprofen
400 mg
Cellulose, mikrokristallin
Hilfsstoff
Macrogol 3000
Hilfsstoff
Magnesium stearat (Ph. Eur.) [pflanzlich]
Hilfsstoff
Poly(vinylalkohol)
Hilfsstoff
Silicium dioxid, hochdispers
Hilfsstoff
Talkum
Hilfsstoff
Titan dioxid
Hilfsstoff

Details

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Produktinformation zu Neuralgin extra Ibu-Lysinat

Geprüft durch Apothekerin Hazal Köse

Inhalt pharmazeutisch geprüft durch

Apothekerin Hazal Köse
Bei den Neuralgin extra Ibu-Lysinat Filmtabletten handelt es sich um ein Produkt der Dr. Pfleger Arzneimittel GmbH. Zur Anwendung kommt es vor allem bei Spannungskopfschmerzen, Migräne sowie bei anderen Formen von leichten bis mäßig starken Schmerzen. Mithilfe des enthaltenen Wirkstoffes Ibuprofen DL-lysin sorgen die Filmtabletten für eine rasche Linderung.

Anwendungsbereich von Neuralgin extra Ibu-Lysinat

VNeuralgin extra wird angewendet bei:
  • bis mäßig starken Schmerzen (z.B.Kopfschmerzen, Zahnschmerzen, Regelschmerzen)
  • Fieber

Für Kinder ab 20 kg Körpergewicht (6 Jahre und älter), Jugendliche und Erwachsene.

Wirkstoff

Das enthaltene Ibuprofen hemmt den Botenstoff Prostaglandin, wodurch Symptome wie Schmerzen, Fieber und Entzündungen gelindert werden. Da es als Lysinsalz vorliegt und in Wasser löslich ist, wird es besonders schnell vom Körper aufgenommen und bewirkt eine rasche Linderung der Beschwerden.

Treten während einer Erkältung Kopfschmerzen oder Fieber auf, kann Ibu-LysinHEXAL ebenso gut helfen wie in der akuten Phase von Migränekopfschmerzen

Gegenanzeigen

Das Schmerzmittel darf bei einer Überempfindlichkeit gegen einen oder mehrere der Inhaltsstoffe nicht angewendet werden.
Weitere Informationen finden Sie in der Packungsbeilage.

Dosierung und Anwendung der Neuralgin extra Ibu-Lysinat Schmerztabletten

Das Arzneimittel ist für Kinder ab 6 Jahren geeignet. Während der Schwangerschaft kann Neuralgin Extra in den ersten 6 Monaten, nach ärztlicher Rücksprache, eingenommen werden. In den letzten drei Monaten der Schwangerschaft sollte auf die Einnahme verzichtet werden, da es zu Komplikationen während der Geburt kommen kann. In der Stillzeit kann eine kurzfristige Einnahme der niedrigstmöglichen Dosis erfolgen, ein Abstillen ist nicht zwingend nötig. Allerdings sollte vorher mit einem Arzt oder Apotheker Rücksprache gehalten werden.

Anwendungshinweise

Die Einnahme des Schmerzmittels erfolgt unzerkaut mit ausreichend Flüssigkeit, vorzugsweise einem Glas Wasser, jeweils zu oder im Anschluss an eine Mahlzeit. 

Dosierungsempfehlung laut Gebrauchsinformation:
  • Zwischen dem 6. und 9. Lebensjahr (20 – 29 kg) wird als Einzeldosis ½ Filmtablette empfohlen. Die maximale Tagesdosis liegt bei 1 ½ Filmtabletten.
  • Kinder zwischen dem 10. und 12. Lebensjahr (30 – 43 kg) erhalten als Einzeldosis ½ Filmtablette und als Tageshöchstdosis 1 ½ bis 2 Filmtabletten.
  • Zwischen 13 und 14 Jahren erhöht sich die Einzeldosis auf ½ bis 1 Filmtablette und die Tagesdosis auf 1 ½ bis 2 ½ Filmtabletten.
  • Jugendliche ab dem 15. Lebensjahr und Erwachsene erhalten als Einzeldosis ½ bis 1 Tablette und als Tageshöchstdosis 3 Tabletten.
Zwischen mehreren Einzeldosen sollte ein zeitlicher Abstand von mindestens 6 Stunden liegen. Das Schmerzmittel darf nicht länger als 4 Tage eingenommen werden. Halten die Beschwerden an oder verschlimmern sich noch, so ist unbedingt ein Arzt aufzusuchen.

Hinweise

Weitere Informationen entnehmen Sie dem Beipackzettel.

Fragen und Antworten

Wofür wird Neuralgin extra Ibu-Lysinat angewendet?
Es wird zur Linderung von leichten bis mäßig starken Schmerzen und Fieber eingesetzt.
Wie wirkt der Wirkstoff in Neuralgin extra Ibu-Lysinat?
Ibuprofen wirkt entzündungshemmend, schmerzlindernd und fiebersenkend.
Wie wird Neuralgin extra Ibu-Lysinat dosiert?
Erwachsene nehmen bis zu dreimal täglich eine halbe bis eine Tablette.
Welche Nebenwirkungen können bei Neuralgin extra Ibu-Lysinat auftreten?
Magenbeschwerden, Kopfschmerzen oder selten allergische Reaktionen sind möglich.
Was ist bei der Einnahme von Neuralgin extra Ibu-Lysinat zu beachten?
Es sollte nicht zusammen mit anderen NSAR oder bei Magen-Darm-Geschwüren eingenommen werden.

Erfahrungsberichte zu Neuralgin extra Ibu-Lysinat, 20 Stk.

Die Produktbewertungen zu Neuralgin extra Ibu-Lysinat beinhalten die persönlichen Erfahrungen der Medizinfuchs-Nutzer. Sie dienen nicht als Ersatz für eine persönliche Beratung durch einen Arzt oder Apotheker.

Durchschnitt:
5,00 Sterne

Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Produkt

  1. wirkt sehr schnell

    Tabletten sind wirklich zu empfehlen.
    Sie wirken sehr schnell

    Hilfreich?

  2. TOP*****

    Medikament hat mir außer bei Migräne gut geholfen

    Hilfreich?

  3. Neuralgin extra

    Das Medikament hilft mir immer sehr gut

    Hilfreich?

  4. Hat mir geholfen :)

    Das Produkt hat mir gut bei Zahnschmerzen geholfen. Die Wirkung ist ca. nach einer halben Stunde eingetreten und hat dann auch lange angehalten. Somit war es nicht nötig eine zweite Tablette zu nehmen, damit der Schmerz verschwindet.

    Hilfreich?

  5. Sehr zufrieden!

    Ich nehme die Tabletten nun schon eine ganze Weile und bin vollstens zufrieden.

    Hilfreich?

  6. Dank des Lysins schnell im Körper

    Die Wirkung des Produkts setzt sehr schnell ein Dank des Lysins. Neuralgin extra ist meine erste Wahl bei Schmerzen!

    Hilfreich?

  7. Hilft!

    Das Produkt hat mir sehr gut geholfen. Die Wirkung ist wie versprochen sehr schnell eingetreten.

    Hilfreich?

  8. Wirkung setzt schnell ein!

    Ich nehme Neuralgin gegen meine Spannungskopfschmerzen. Die Wirkung setzt sehr schnell ein und ich habe wieder meine Ruhe. Ich kann es nur weiterempfehlen, bin begeistert.

    Hilfreich?

  9. Stimmt alles!

    Das Produkt Wirkt langanhaltend und auch sehr schnell nach der Einnahme.
    Besonders toll finde ich das es vielseitig einsetzbar ist und nicht nur bei Kopfschmerzen wirkt, sondern auch bei Regelschmerzen etc. Ich werde es mir definitiv wieder bestellen. Preis Leistung stimmt auf jeden Fall!

    Hilfreich?

  10. Unser Altagsretter!

    Mein Mann und ich leiden beide an Migräne. Lange haben wir uns abgequält weil wir kein Schmerzmittel finden konnten. Nach langer ausprobiererei sind wir dann auf Neuralgin extra gestoßen und es hat uns beiden sofort geholfen. Nicht nur das es schon nach sehr kurzer zeit angefangen hat zu wirken, nein, die Wirkung hat auch sehr lange angehalten. Nach einer schmerzhaften Zahnbehandlung hat es meinem Mann sogar auch noch geholfen Zahnschmerzen los zu werden. Wir sind einfach glücklich das wir endlich etwas gefunden haben, das Zuverlässig geholfen hat. Wir greifen jetzt immer auf das Produkt zurück und werden es auch weiterhin immer nehmen.

    Hilfreich?

Hinweis zur Verifizierung

Erfahrungsberichte und Bewertungen werden von unseren Mitarbeitern manuell überprüft. Wir veröffentlichen alle sachlichen Berichte über Produkterfahrungen, unabhängig davon, ob sie positive oder negative Meinungen enthalten, solange sie unserer Netiquette entsprechen.

Autoren erhalten eine Verifizierungs-E-Mail mit einem Bestätigungslink zur Bestätigung ihrer Bewertung. Wir prüfen die Sachlichkeit und Verifizierung der Berichte, jedoch nicht die Echtheit der Kundenbewertungen.

Weitere Informationen zu Erfahrungsberichten von Produkten finden Sie in unserer FAQ.

Generika zu Neuralgin extra Ibu-Lysinat, 20 Stk. Generika: Gleiche Wirkstoffe – anderer Name

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