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VOMACUR Tabletten

20 Stk.
(2)
  • Tabletten
  • PZN: DE-03815234
  • Bei Erbrechen, Übelkeit, Schwindel und Reisekrankheit
  • 30 bis 60 Minuten vor Reisebeginn anwenden
  • Für Kinder ab 6 Jahre und Erwachsene
Packungsgrößen:
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VOMACUR Tabletten

VOMACUR Tabletten, 20 ST

HEXAL AG

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Produktdetails & Pflichtangaben 3

Beipackzettel & weitere Dokumente

PDFProduktdatenblatt (Pflichtangaben) VOMACUR Tabletten
PDFProduktdatenblatt (Produktbeschreibung) VOMACUR Tabletten
PDFBeipackzettel VOMACUR Tabletten

Indikation

  • Dimenhydrinat ist ein Mittel gegen Übelkeit und Erbrechen aus der Gruppe der H1-Antihistaminika.
  • Das Präparat ist ein Arzneimittel zur Vorbeugung und Behandlung von Reisekrankheit, Schwindel, Übelkeit und Erbrechen.
  • Hinweis:
    • Dimenhydrinat ist zur alleinigen Behandlung von Übelkeit und Erbrechen im Gefolge einer medikamentösen Krebsbehandlung (Zytostatika-Therapie) nicht geeignet.
    • Wenn Sie sich nach 2 Wochen nicht besser oder gar schlechter fühlen, wenden Sie sich an Ihren Arzt.

Kontraindikation

  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden,
    • wenn Sie allergisch gegen Dimenhydrinat, andere Antihistaminika oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind
    • bei akutem Asthma-Anfall
    • bei grünem Star (Engwinkelglaukom)
    • wenn Sie an einem Nebennieren-Tumor (Phäochromozytom) erkrankt sind
    • wenn Sie an einer Störung der Produktion des Blutfarbstoffs (Porphyrie) leiden
    • bei Vergrößerung der Vorsteherdrüse (Prostatahyperplasie) mit Restharnbildung
    • wenn Sie an Krampfanfällen (Epilepsie, Eklampsie) leiden.

Dosierung von VOMACUR Tabletten

  • Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie beschrieben bzw. genau nach Anweisung Ihres Arztes oder Apothekers ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
  • Die Dosierung von Dimenhydrinat sollte sich am Körpergewicht der Patienten orientieren. Bei kleineren Kindern kann schon eine einmalige Gabe zur Linderung der Beschwerden ausreichen.
  • Wenn vom Arzt nicht anders verordnet, sollten dabei Tagesdosen von 5 Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht nicht überschritten werden. Das bedeutet, dass Kinder mit einem Körpergewicht unter 30 kg im Allgemeinen nicht mehr als 2 Tabletten am Tag erhalten sollten.
  • Die empfohlene Dosis beträgt
    • Erwachsene und Jugendliche über 14 Jahren:
      • 1- bis 4-mal täglich 1 - 2 Tabletten (entsprechend 50 - 400 mg Dimenhydrinat), jedoch nicht mehr als 8 Tabletten/Tag (entsprechend 400 mg Dimenhydrinat/Tag)
    • Kinder von 6 bis zu 14 Jahren:
      • 1-bis 3-mal täglich 1/2 - 1 Tablette (entsprechend 25 - 150 mg Dimenhydrinat), jedoch nicht mehr als 3 Tabletten/Tag (entsprechend 150 mg Dimenhydrinat/Tag)
    • Für Kinder bis zu 6 Jahren stehen Dimenhydrinat- haltige Zäpfchen zur Verfügung.
  • Dauer der Anwendung
    • Das Arzneimittel ist, wenn vom Arzt nicht anders verordnet, nur zur kurzzeitigen Anwendung vorgesehen. Bei anhaltenden Beschwerden sollte deshalb ein Arzt aufgesucht werden. Spätestens nach 2-wöchiger Behandlung sollte von Ihrem Arzt geprüft werden, ob eine Behandlung mit dem Präparat weiterhin erforderlich ist.
  • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung des Arzneimittels zu stark oder zu schwach ist.
  • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben als Sie sollten
    • Vergiftungen mit Dimenhydrinat, dem Wirkstoff des Präparates, können lebensbedrohlich sein. Kinder sind besonders gefährdet
    • Im Falle einer Überdosierung oder Vergiftung mit dem Arzneimittel ist in jedem Fall unverzüglich ein Arzt (z. B. Vergiftungsnotruf) um Rat zu fragen.
    • Eine Überdosierung mit dem Präparat ist in erster Linie durch eine Bewusstseinstrübung gekennzeichnet, die von starker Schläfrigkeit bis zu Bewusstlosigkeit reichen kann. Daneben werden folgende Zeichen beobachtet: Pupillenerweiterung, Sehstörungen, beschleunigte Herztätigkeit, Fieber, heiße, gerötete Haut und trockene Schleimhäute, Verstopfung, Angst- undErregungszustände, gesteigerte Reflexe und Wahnvorstellungen. Außerdem sind Krämpfe und Atemstörungen möglich, die nach hohen Dosen bis hin zu Atemlähmung und Herz-Kreislauf-Stillstand führen können.
    • Die Beurteilung des Schweregrades der Vergiftung und die Festlegung der erforderlichen Maßnahmen erfolgen durch den Arzt.
  • Wenn Sie die Einnahme von vergessen haben
    • Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.
  • Wenn Sie die Einnahme abbrechen
    • Bitte unterbrechen oder beenden Sie die Einnahme des Arzneimittels nicht, ohne mit Ihrem Arzt zuvor darüber zu sprechen.
  • Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Patientenhinweise

  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen.
    • Die Tabletten dürfen nur nach Rücksprache mit dem Arzt eingenommen werden bei:
      • eingeschränkter Leberfunktion
      • Herzrhythmusstörungen (z. B. Herzjagen)
      • Kalium- oder Magnesiummange
      • verlangsamtem Herzschlag (Bradykardie)
      • bestimmten Herzerkrankungen (angeborenes QT-Syndrom oder andere klinisch bedeutsame Herzschäden, insbesondere Durchblutungsstörungen der Herzkranzgefäße, Erregungsleitungsstörungen, Arrhythmien)
      • gleichzeitiger Anwendung von Arzneimitteln, die ebenfalls das sogenannte QT-Intervall im EKG verlängern oder zu einer Hypokaliämie führen
      • chronischen Atembeschwerden und Asthma
      • Verengung am Ausgang des Magens (Pylorusstenose)
  • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Schläfrigkeit, Gedächtnisstörungen und verminderte Konzentrationsfähigkeit können sich nachteilig auf die Fahrtüchtigkeit oder die Fähigkeit zum Arbeiten mit Maschinen auswirken. Dies gilt in besonderem Maße nach unzureichender Schlafdauer, bei Behandlungsbeginn und Präparatewechsel sowie im Zusammenwirken mit Alkohol.

Schwangerschaft

  • Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein, oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
  • Schwangerschaft
    • Dimenhydrinat, der Wirkstoff des Arzneimittels, kann zur Auslösung vorzeitiger Wehen führen. Die Sicherheit einer Anwendung in der Schwangerschaft ist nicht belegt. Ein Risiko ist für Dimenhydrinat aufgrund klinischer Daten nicht auszuschließen.
    • Sie dürfen die Tabletten nur nach Rücksprache mit Ihrem behandelnden Arzt einnehmen und nur, wenn dieser eine Einnahme für unbedingt erforderlich hält.
  • Stillzeit
    • Dimenhydrinat, der Wirkstoff des Arzneimittels, geht in die Muttermilch über. Die Sicherheit einer Anwendung in der Stillzeit ist nicht belegt.
    • Da unerwünschte Wirkungen, wie erhöhte Unruhe, auf das gestillte Kind nicht auszuschließen sind, sollten Sie die Tabletten entweder in der Stillzeit nicht einnehmen oder in der Zeit der Einnahme abstillen.

Einnahme Art und Weise

  • Zur Prophylaxe der Reisekrankheit erfolgt die erstmalige Gabe ca. 1/2 - 1 Stunde vor Reisebeginn. Zur Therapie von Übelkeit und Erbrechen werden die Gaben in regelmäßigen Abständen über den Tag verteilt.
  • Die Tabletten sollen unzerkaut und mit reichlich Flüssigkeit eingenommen werden.
  • Weitere Informationen siehe Gebrauchsinformation!

Wechselwirkungen bei VOMACUR Tabletten

  • Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln
    • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.
    • Bei gleichzeitiger Anwendung des Präparates mit anderen zentral dämpfenden Arzneimitteln (Arzneimitteln, die die Psyche beeinflussen, Schlaf-, Beruhigungs-, Schmerz- und Narkosemittel) kann es zu einer gegenseitigen Verstärkung der Wirkungen kommen.
    • Die "anticholinerge" Wirkung des Arzneimittels kann durch die gleichzeitige Gabe von anderen Stoffen mit anticholinergen Wirkungen (z. B. Atropin, Biperiden oder bestimmte Mittel gegen Depressionen [trizyklische Antidepressiva]) in nicht vorhersehbarer Weise verstärkt werden.
    • Bei gleichzeitiger Gabe des Präparates mit sogenannten Monoaminoxidase-Hemmern (Arzneimittel, die ebenfalls zur Behandlung von Depressionen eingesetzt werden) kann sich u. U. eine lebensbedrohliche Darmlähmung, Harnverhalt oder eine Erhöhung des Augeninnendruckes entwickeln. Außerdem kann es zum Abfall des Blutdruckes und zu einer verstärkten Funktionseinschränkung des Zentralnervensystems und der Atmung kommen. Deshalb darf das Präparat nicht gleichzeitig mit Hemmstoffen der Monoaminoxidase eingenommen werden.
    • Die gleichzeitige Einnahme von Arzneimitteln, die
      • ebenfalls das sogenannte QT-Intervall im EKG verlängern, z.B. Mittel gegen Herzrhythmusstörungen (Antiarrhythmika Klasse IA oder III), bestimmte Antibiotika (z. B. Erythromycin), Cisaprid, Malaria-Mittel, Mittel gegen Allergien bzw. Magen-/Darmgeschwüre (Antihistaminika) oder Mittel zur Behandlung spezieller geistig-seelischer Erkrankungen (Neuroleptika), oder
      • zu einem Kaliummangel führen können (z. B. bestimmte harntreibende Mittel)
    • ist zu vermeiden.
    • Die Einnahme des Präparates zusammen mit Arzneimitteln gegen erhöhten Blutdruck kann zu verstärkter Müdigkeit führen.
    • Der Arzt sollte vor der Durchführung von Allergietests über die Einnahme des Arzneimittels informiert werden, da falsch-negative Testergebnisse möglich sind.
    • Weiterhin ist zu beachten, dass durch das Präparat die während einer Behandlung mit bestimmten Antibiotika (Aminoglykoside) eventuell auftretende Gehörschädigung u. U. verdeckt werden kann.
  • Einnahme zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol
    • Während der Behandlung mit dem Präparat sollte kein Alkohol getrunken werden, da durch Alkohol die Wirkung des Arzneimittels in nicht vorhersehbarer Weise verändert und verstärkt werden kann. Auch die Fahrtüchtigkeit und die Fähigkeit, Maschinen zu bedienen, werden dadurch weiter beeinträchtigt.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.

Quelle: ifap Service-Institut für Ärzte und Apotheker GmbH3

Wirkstoffe & Inhaltsstoffe

Dimenhydrinat
50 mg
Calcium hydrogenphosphat 2-Wasser
Hilfstoff
Carboxymethylstärke, Natriumsalz Typ A
Hilfstoff
Cellulose Pulver
Hilfstoff
Lactose 1-Wasser
Hilfstoff
Lactose
38 mg Hilfstoff
Magnesium stearat (Ph. Eur.) [pflanzlich]
Hilfstoff
Silicium dioxid, hochdispers
Hilfstoff
Gesamt Natrium Ion
23 mg Hilfstoff
Gesamt Natrium Ion
mmol Hilfstoff

Produktbeschreibung zu VOMACUR Tabletten

Geprüft durch Apothekerin Hazal Köse

Inhalt pharmazeutisch geprüft durch

Apothekerin Hazal Köse

Die flachen, runden, weißen Tabletten aus dem Hause Hexal AG sind mit einer einseitigen Bruchkerbe versehen und werden in Packungen zu je 20 Tabletten vertrieben. Das Arzneimittel ist für Kinder ab 6 Jahre und Erwachsene geeignet. Für Kinder unter 6 Jahre werden die VOMACUR Zäpfchen empfohlen.

VOMACUR Tabletten enthalten 50 mg Dimenhydrinat, das der Klasse der Antihistaminika angehört. Der Wirkstoff wird bevorzugt für die Behandlung von Übelkeit und Erbrechen eingesetzt.

Das Arzneimittel wird zur Behandlung und Vorbeugung von Erbrechen, Übelkeit, Schwindel und Reisekrankheit eingenommen.

Zur alleinigen Behandlung der Nebenwirkungen Übelkeit und Erbrechen nach einer medikamentösen Krebsbehandlung (Zytostatikatherapie) sind VOMACUR Tabletten nicht geeignet.

Das Präparat darf nicht eingenommen werden, wenn:
  • Sie allergisch gegen den Wirkstoff Dimenhydrinat, gegen andere Antihistaminika oder sonstige Bestandteile des Arzneimittels reagieren;
  • Sie von akuten Asthmaanfällen oder grünem Star betroffen sind;
  • Sie an einem Nebennierentumor, einer Vergrößerung der Vorsteherdrüse oder an Krampfanfällen (Eklampsie, Epilepsie) leiden;
  • Sie an Porphyrie (Störung der körpereigenen Produktion des Blutfarbstoffes Häm) erkrankt sind.
Anwendung
Vomacur Tabletten werden gemäß der Absprache mit dem Arzt eingenommen. Folgende Dosen des Arzneimittels, das 50 mg Dimenhydrinat enthält, werden empfohlen:

  • Kinder 6 bis 14 Jahre – 1 x bis 3 x täglich ½ bis 1 Tablette, max. 3 Tabletten pro Tag
  • Erwachsene und Jugendliche ab 14 Jahre – 1 x bis 4 x täglich 1 bis 2 Tabletten, max. 8 Tabletten pro Tag
Zur genauen Dosierung wird die maximale Tagesdosis anhand des Körpergewichts berechnet. Pro Kilogramm sollen höchstens 5 mg des Wirkstoffes eingenommen werden, weshalb für Kinder unter 30 Kilogramm maximal zwei Tabletten pro Tag vorgesehen sind.

VOMACUR Tabletten werden unzerkaut und mit ausreichend Flüssigkeit eingenommen.

Kommt das Arzneimittel zur Behandlung von Übelkeit und Erbrechen zum Einsatz, werden die Tabletten über den Tag verteilt in möglichst regelmäßigen Abständen eingenommen. Zur Vorbeugung der Reisekrankheit werden VOMACUR Tabletten erstmals rund 30 bis 60 Minuten vor Reisebeginn angewendet.

Zusammenfassung:
  • für den Einsatz bei Reisekrankheit, Schwindel,  Übelkeit und Erbrechen

Wird oft zusammen gekauft

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Bei apotheke4you
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Die Produktbewertungen zu VOMACUR Tabletten beinhalten die persönlichen Erfahrungen der Medizinfuchs-Nutzer. Sie dienen nicht als Ersatz für eine persönliche Beratung durch einen Arzt oder Apotheker.

Durchschnitt:
5,00 Sterne

Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Produkt

  1. super hilfe

    Ob auf Reisen oder beruflich hiermit hat man immerr ein Stück Sicherheit das einem der Magen nicht in die Quere kommt.

    Hilfreich?

  2. Wirkt sehr gut

    Ich nehme es nicht mehr, weil ich Opioid-Patientin bin. Früher hat es mir sehr gut geholfen, wenn ich mit Übelkeit zu tun hatte. Es ist deutlich günstiger als Vomex mit dem gleichen Wirkstoff
    LAURA

    Hilfreich?

Generika zu VOMACUR Tabletten, 20 ST Generika: Gleiche Wirkstoffe – anderer Name

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