Produktinformation zu ESPRICO Konzentration + Kaukapseln
Esprico Kaukapseln sind ein Nahrungsergänzungsmittel. Es wird von der Engelhard Arzneimittel GmbH & Co. KG hergestellt. Die nach Orange schmeckenden Kapseln sind für Kinder über 5 Jahren geeignet.
Die Kaukapsel enthält in ausgewogener Mischung Seefischöl mit den wertvollen Omega-3-Fettsäuren Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA) und pflanzliches Nachtkerzenöl. Dadurch ist Esprico® besonders reich an mehrfach ungesättigten Fettsäuren. DHA sorgt bei einer täglichen Aufnahme von 250 mg aus allen Quellen für eine normale Gehirnfunktion.
Zusätzlich sind noch die Mineralstoffe Magnesium und Zink enthalten, die wichtig sind für eine normale psychische Funktion und eine normale kognitive Funktion. Die regelmäßige Einnahme von ESPRICO Kaukapseln kann ernährungsbedingten Nährstoff-Mangel ausgleichen.
Gegenanzeigen
- Wenden Sie Esprico Kaukapseln nicht an, wenn Sie auf Fisch- oder Nachtkerzen-Öl oder einen der sonstigen Inhaltsstoffe überempfindlich reagieren.
- Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit Aufmerksamkeitsdefiziten und Lernstörungen dürfen das Nahrungsergänzungsmittel nur unter ärztlicher Aufsicht einnehmen.
- Esprico Kaukapseln sind eine ergänzende bilanzierte Diät und können dank ihrer guten Verträglichkeit längere Zeit zugeführt werden.
Dosierung
- Nehmen Sie jeweils zwei Kapseln morgens und am Abend zum Essen oder nach der Mahlzeit mit ausreichend Flüssigkeit ein.
- Sie lassen sich leicht zerkauen.
- Alternativ dazu können Sie den herausgedrückten Kapselinhalt auf einem Löffel oder in eine Speise eingerührt zu sich nehmen.
Allgemeine Infos über Konzentrationsstörungen:
Konzentrationsvermögen ist eine Fähigkeit, die der Mensch erst erwerben muss. Für ein Kind ist es mitunter sehr schwierig, sich längere Zeit mit einer Aufgabe zu beschäftigen, ohne sich ablenken zu lassen. Viele Faktoren können seine Konzentration beeinträchtigen:
- mangelnde Reife
- aktuelle Stimmungslage
- Über- oder Unterforderung
- Umgebungsreize
- übermäßiger Fernseh- oder Computer-Konsum
Auf der körperlichen Ebene können Flüssigkeitsmangel, Nährstoff-Defizite aufgrund von Fehlernährung, Erkrankungen wie ADHS dazu führen, dass das Kind unaufmerksam ist und die in der Schule erwartete Leistung nicht erbringt. Erschwerend kommt hinzu, dass die Anforderungen an die Heranwachsenden von Jahr zu Jahr höher werden. Das menschliche Gehirn benötigt etwa 25 Prozent der Energie, die der Stoffwechsel aus dem Abbau der zugeführten Nahrungsmittel gewinnt. Vor allem die in grünem Gemüse, manchen Obstsorten und Nüssen enthaltenen Nährstoffe steigern die mentale Leistung. Die in fettem Seefisch reichlich vorhandenen Omega-3-Fettsäuren EPA und DHA und die in Pflanzen vorkommenden Omega-6-Fettsäuren können ebenfalls Konzentrationsprobleme lindern.
Die essenziellen Fettsäuren Omega-3 und Omega-6, Magnesium und Zink verbessern den Gehirnstoffwechsel und können so Konzentrationsstörungen-Symptome mildern. Kinder, die unkonzentriert sind und impulsiv reagieren, fallen unter Gleichaltrigen auf und werden schnell als Belastung empfunden.
Das trifft auf drei bis sechs Prozent der deutschen Heranwachsenden zu. Ursachen von ADHS sind
- erbliche Veranlagung
- Tabak- oder Alkoholkonsum der werdenden Mutter
- psychosoziale Faktoren (familiäres, schulisches und sonstiges Umfeld)
Der genetisch bedingte Dopamin-Mangel im Gehirn behindert die Weiterleitung elektrischer Impulse im Gehirn. Kommen dann noch seelisch belastende Ereignisse hinzu, ist das ADHS-Risiko noch höher. Neuesten medizinischen Untersuchungen zufolge haben die erkrankten Kinder außerdem ein geringeres Gehirnvolumen: Ihr Frontallappen ist kleiner als der gesunder Gleichaltriger. ADHS geht oft mit verlangsamten Reaktionen, motorischen Problemen, einer Lese-Rechtschreib-Rechenschwäche, Vergesslichkeit und starken Stimmungsschwankungen einher.
Zur Behandlung der Erkrankung verordnet man Amphetamine oder selektive Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer. Die gesundheitlichen Auswirkungen dieser Medikamente auf das kindliche Gehirn sind allerdings medizinisch noch nicht erforscht. Außerdem verursachen die meisten von ihnen Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen und Appetitlosigkeit.