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Nasenspray: Schnelle Hilfe bei Schnupfen

Autor: medizinfuchs Redaktion
nasenspray
Rund 10.000 Liter Atemluft fließen täglich durch unsere Nase. Dabei kommt sie nicht nur in Kontakt mit Schmutz und Staub, sondern auch mit etlichen Keimen. Die Nasenschleimhaut in den Nasenhöhlen hat die Aufgabe, die eingeatmete Luft zu befeuchten und anzuwärmen und Schmutzpartikel herauszufiltern. Flimmerhärchen sorgen schließlich für den Abtransport mikroskopisch kleiner Teilchen. Unsere Nase dient somit der Stärkung der Immunabwehr. Im Falle eines Schnupfens wird dies in Form der Absonderung eines Sekrets sichtbar. Wer unter einem Schnupfen leidet, kann zu Nasenspray greifen, um sich Erleichterung zu verschaffen. Doch die Behandlung von Schnupfensymptomen mit einem solchen Spray wird kontrovers diskutiert und Berichte über die Gefahr einer Abhängigkeit machen die Runde.

Ein Spray für die Nase

Mit dem Begriff Nasenspray bezeichnet man eine Verabreichungsform für Flüssigkeiten, die mithilfe eines Sprühsystems als fein zerstäubtes Aerosol in die Nase gesprüht werden und dort auf der Nasenschleimhaut ihre Wirkung entfalten. Die Sprays sind rezeptfrei in der Apotheke erhältlich. Die Preise für Nasensprays sind sehr unterschiedlich, deswegen lohnt es sich in Online Apotheken einen Vergleich zu machen. Ihre Anwendungsgebiete liegen in der lokalen Therapie von Schnupfen, darüber hinaus dienen natürliche Mittel wie etwa abschwellende Meerwasser-Nasensprays ebenfalls diesem Zweck sowie der Nasenpflege.

Behandlung mit Nasenspray

schnupfen ertragen durch nasenspray

Zu den Begleiterscheinungen einer Erkältung gehört zumeist ein leichter bis starker Schnupfen, der zur Anschwellung der Nasenschleimhaut führt und das Atmen erschwert. Nasenspray sorgt dafür, dass die Schleimhäute abschwellen und ermöglicht befreiendes Durchatmen. Nasensprays beinhalten häufig den Wirkstoff Xylometazolin, der die Durchblutung der Nasenschleimhaut verringert. Die Blutgefäße ziehen sich sodann zusammen, so dass die geschwollene Schleimhaut abschwillt.

Die Behandlung eignet sich außerdem dazu, Entzündungen der Nasennebenhöhlen vorzubeugen, denn diese werden durch eine verstopfte Nase begünstigt. Zu den weiteren positiven Aspekten zählt, dass der Gebrauch von Nasenspray bei Grippe oder Erkältung zu einem erholsamen Schlaf beiträgt, den der Körper dringend zur Regenerierung benötigt. Insbesondere bei länger andauerndem Gebrauch ist jedoch mit Nebenwirkungen zu rechnen, die die gewünschten Effekte ins Gegenteil verkehren.

Nasenspray für Kinder

schnupfen bei Kindern

Kinder sind in der Regel häufiger erkältet als Erwachsene und leiden dementsprechend öfter unter Schnupfen sowie einer verstopften oder laufenden Nase. Doch ist die Behandlung mit Nasenspray ratsam? In der Apotheke sind abschwellende Schnupfenmittel erhältlich, deren Dosierung speziell an den Bedürfnissen von Kindern ausgerichtet ist, deren Schleimhäute noch besonders zart sind. Verschiedene Darreichungsformen wie beispielsweise Nasentropfen oder -spray stehen zur Auswahl. Mit Meerwasser-Nasensprays stehen außerdem natürliche Mittel zur Verfügung, die ebenfalls der Abschwellung der Nasenschleimhaut dienen. Die Produkte sind für bestimmte Altersstufen ausgewiesen. Bei Schnupfen im Säuglingsalter sollte allerdings stets ein Arzt konsultiert werden.

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Häufige Fragen zum Thema Nasenspray

Bei akutem Schnupfen ist die Anwendung aus den genannten Gründen durchaus sinnvoll. Allerdings sollten Sie das Mittel nicht länger als sieben Tage in Folge einsetzen, da es Risiken birgt. So kann sich nach längerem Gebrauch ein sogenannter Rebound-Effekt einstellen, der die Schleimhäute noch mehr anschwellen lässt, weil die Wirkung des Sprays nachlässt.

Erhöhen Sie die Dosis, indem Sie immer wieder zum Spray greifen, laufen Sie Gefahr, dass ihre Schleimhäute einer Dauerreizung unterliegen, die nach und nach zur kompletten Austrocknung führt. Kommt es zu einer Nasenspray-Abhängigkeit, bleibt dies nicht folgenlos. Ist ein solcher Fall gegeben, kann die Bandbreite der Symptome vom Dauerschnupfen über den Verlust des Riechvermögens bis hin zu psychischen Effekten reichen.

So klagen manche Betroffene über erhebliche Entzugserscheinungen, die mit dem Gefühl einhergehen, dass sie ohne Spray keine Luft mehr bekommen. Die Möglichkeit einer Abhängigkeit ist somit nicht auszuschließen. Schätzungen zufolge sind allein in Deutschland rund 100.000 Menschen betroffen, die in diese Kategorie fallen.
Bei einer akuten Rhinitis, umgangssprachlich auch Schnupfen genannt, unterstützt die kurzfristige Anwendung von Nasensprays den Körper, den entzündlichen Prozessen entgegenzuwirken und die Atemwege zu befreien. Es stehen zahlreiche Produkte zur Auswahl, die Sie in der Apotheke erhalten. Apotheker weisen in der Regel auf die empfehlenswerte Nutzungsdauer von maximal einer Woche hin und klären über Risiken auf.

In der Packungsbeilage befindet sich natürlich auch eine Gebrauchsinformation, die Auskunft darüber gibt. Im Zweifelsfall ist Ihr Arzt oder Ihr Apotheker der richtige Ansprechpartner bei allen Fragen zum Thema. Zur Pflege der Nase und der Nasenschleimhäute können Sie außerdem Meerwasser-Nasenspray einsetzen, das sowohl reinigt als auch befeuchtet und damit hilft es Ihnen, trockenen oder rissigen Schleimhäuten vorzubeugen. Heuschnupfengeplagte und Allergiker können dieses auch in Drogeriemärkten erhältliche Spray als begleitende Maßnahme einsetzen, damit die Nase schnell wieder frei wird.

Nasenspray: Rasche Hilfe für kurze Zeit

Bei einer Rhinitis und entsprechend angegriffener Nasenschleimhaut versprechen Nasensprays rasche Hilfe, um wieder befreit durchatmen zu können. Da die Sprays jedoch nicht frei von Nebenwirkungen sind, sollte die Behandlungsdauer die empfohlene Zeitspanne von maximal einer Woche nicht überschreiten. Wer dies beachtet, kann sich bei Schnupfen mit Nasentropfen oder Nasenspray effektiv Linderung verschaffen und das Immunsystem bei der Abwehr von unerwünschten Keimen unterstützen.

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