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Produktinformation zu Nurofen Junior Fiebersaft Erdbeer 2 %

Der ohne Rezept in Apotheken erhältliche Nurofen Junior Fiebersaft Erdbeer 2 % enthält den Wirkstoff Ibuprofen und wird von der Reckitt Benckiser Deutschland GmbH hergestellt. Um eine möglichst genaue Dosierung zu erzielen, enthält die Packung eine Dosierspritze. Sie erleichtert außerdem die Verabreichung des Safts an liegende Kinder. Der in Nurofen Junior Fiebersaft Erdbeer 2 % enthaltene Wirkstoff Ibuprofen hat eine anti-entzündliche, fiebersenkende und schmerzlindernde Wirkung. Er ist zur Behandlung von Fieber und leichten bis mäßig starken Schmerzen (Kopf-, Zahn-, Gliederschmerzen) indiziert. Man verabreicht den Saft vor allem bei Erkältungen.

Schmerz ist ein wichtiges Alarmsignal des Körpers: Mit dem Auftreten von Schmerzen zeigt er dem Betroffenen, dass etwas nicht mehr so funktioniert, wie es sollte und dass man die geschädigte Stelle möglichst nicht mehr beanspruchen sollte. Das menschliche Nervensystem besteht aus unzähligen Nervenfasern. Ihre Enden sind mit speziellen Schmerzrezeptoren (Nozizeptoren) ausgestattet. Ist man krank oder verletzt, produziert das Gehirn bestimmte Neurotransmitter, die die Rezeptoren sensibilisieren. Sie übermitteln dann noch mehr elektrische Impulse an die Rückenmarksnerven und das Gehirn. Letzteres wertet die eingehenden Signale aus, sodass man Schmerzen empfindet.

Fieber ist Folge einer Infektion des Körpers mit Krankheitserregern: Er erhöht seine Temperatur auf mehr als 38 Grad Celsius und verstärkt zugleich die Produktion und Aussendung von Abwehrzellen an den Entzündungsort. Begleitsymptome der gestiegenen Körpertemperatur sind
  • anfangs Frösteln oder Schüttelfrost
  • starkes Schwitzen
  • Abgeschlagenheit
  • Kopfschmerzen
  • Appetitlosigkeit
  • Gelenk- und Muskelschmerzen 
Als Fieber bezeichnet man im Allgemeinen Temperaturen zwischen 38,0 und 39 Grad. Bei höherem Fieber betragen sie 39,1 bis 39,9 Grad Celsius. Als gefährlich gelten Werte über 40 Grad. Kinder fiebern häufiger als Erwachsene. Sie haben dann ein heißes, gerötetes Gesicht, aber einen kühlen, blassen Körper. Außerdem sind sie unruhig oder müde und haben keinen Appetit. Da bei Säuglingen und Kleinkindern die Regulierung der Körpertemperatur noch unzureichend funktioniert, bekommen sie oft kein Fieber, auch wenn sich eine Infektion im Körper befindet.

Pflichtangaben ***

PDFBeipackzettel Nurofen Junior Fiebersaft Erdbeer 2%

Indikation

  • Das Arzneimittel ist ein schmerzstillendes, fiebersenkendes und entzündungshemmendes Arzneimittel (nicht-steroidales Antiphlogistikum/Analgetikum).
  • Es enthält den Wirkstoff Ibuprofen, der zu einer Gruppe von Wirkstoffen, den sogenannten nicht-steroidale Antirheumatika (NSAR), gehört. Er wirkt indem er die Beschwerden Schmerzen und Fieber lindert.
  • Das Präparat wurde speziell für Kleinkinder und Kinder ab 3 Monaten entwickelt. Er wird durch den Mund verabreicht zur symptomatischen Behandlung von:
    • leichten bis mäßig starken Schmerzen
    • Fieber
  • Wenden Sie sich an Ihren Arzt, wenn sich die Symptome Ihres Kindes nicht bessern oder schlimmer werden:
    • bei Kleinkindern von 3 bis 5 Monaten und mehr als 5 kg nach 24 Stunden oder
    • bei Kindern älter als 6 Monate nach 3 Tagen.

Kontraindikation

  • Das Arzneimittel darf nicht bei Kleinkindern und Kindern angewendet oder verabreicht werden, die
    • überempfindlich (allergisch) gegen Ibuprofen, Weizenstärke oder einen der sonstigen Bestandteile sind.
    • in der Vergangenheit mit Atemnot, Asthmaanfällen, laufender Nase, Schwellungen des Gesichts und/oder der Hände oder Hautreaktionen auf die Einnahme von Acetylsalicylsäure (ASS) oder anderen nicht-steroidalen Entzündungshemmern (NSAR) reagiert haben.
    • ungeklärte Blutbildungsstörungen haben.
    • an Hirnblutungen (zerebrovaskulären Blutungen) oder anderen aktiven Blutungen leiden.
    • Magen-Darm-Blutung oder -Durchbruch (Perforation) in der Vorgeschichte im Zusammenhang mit einer vorherigen Therapie mit nicht-steroidalen Antirheumatika/Antiphlogistika (NSAR) hatten.
    • bestehende oder in der Vergangenheit wiederholt aufgetretene Magen/Zwölffingerdarm-Geschwüre (peptischen Ulzera) oder Blutungen haben oder hatten (mindestens 2 unterschiedliche Episoden nachgewiesener Geschwüre oder Blutungen).
    • an schweren Leber- oder Nierenschäden oder schwerer Herzschwäche (Herzinsuffizienz) leiden.
    • an erheblichem Flüssigkeitsverlust (durch Erbrechen, Durchfall oder mangelnde Flüssigkeitsaufnahme) leiden.
  • Erwachsene, die dieses Produkt einnehmen, sollten sich der oben genannten Punkte bewusst sein und zusätzlich das Arzneimittel nicht in den letzten 3 Monaten einer Schwangerschaft anwenden.

Dosierung von Nurofen Junior Fiebersaft Erdbeer 2%

  • Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie in dieser Packungsbeilage beschrieben bzw. genau nach der mit Ihrem Arzt oder Apotheker getroffenen Absprache ein. Bitte fragen Sie bei Ihren Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
  • Die niedrigste wirkungsvolle Dosis sollte für die kürzeste Dauer, die zur Linderung der Symptome erforderlich ist, angewendet werden. Wenn Sie eine Infektion haben, konsultieren Sie unverzüglich einen Arzt, falls die Symptome (z. B. Fieber und Schmerzen) anhalten oder sich verschlimmern.
  • Die übliche Dosis zur Behandlung von Schmerzen und Fieber:
    • Alter und Körpergewicht: Kinder von 3 bis 6 Monaten (ca. 5 - 7,6 kg Körpergewicht)
      • Dosierung: 1 x 2,5 ml bis zu 3 x innerhalb von 24 Stunden.
    • Alter und Körpergewicht: Kinder von 6 bis 12 Monaten (ca. 7,7 - 9 kg Körpergewicht)
      • Dosierung: 1x 2,5 ml 3 bis 4 x innerhalb von 24 Stunden
    • Alter und Körpergewicht: Kinder von 1 bis 3 Jahren (ca. 10 - 15 kg Köpergewicht)
      • Dosierung: 1 x 5 ml bis zu 3 x innerhalb von 24 Stunden
    • Alter und Körpergewicht: Kinder von 4 bis 6 Jahren (ca. 16 - 20 kg Körpergewicht)
      • Dosierung: 1 x 7,5 ml (5 ml + 2,5 ml) bis zu 3 x innerhalb von 24 Stunden
    • Alter und Körpergewicht: Kinder von 7 bis 9 Jahren (ca. 21 - 29 kg Körpergewicht)
      • Dosierung: 2 x 5 ml bis zu 3 x innerhalb von 24 Stunden (entsprechend 600 mg Ibuprofen/Tag)
    • Alter und Körpergewicht: Kinder von 10 bis 12 Jahren (ca. 30 - 40 kg Körpergewicht)
      • Dosierung: 3 x 5 ml bis zu 3 x innerhalb von 24 Stunden
    • Hinweis: Überschreiten Sie nicht die angegebene Dosierung
  • Häufigkeit der Anwendung
    • Die Dosis sollte ca. alle 6 - 8 Stunden (oder mit einem Intervall von mindestens 4 Stunden) verabreicht werden.
  • Dauer der Anwendung
    • Bei Kindern von 3 - 5 Monaten und mehr als 5 kg Körpergewicht:
      • Bei 3 bis 5 Monate alten Kleinkindern sollte ärztlicher Rat eingeholt werden, wenn sich die Symptome verschlimmern oder spätestens nach 24 Stunden, wenn die Symptome andauern.
    • Bei Kindern von 6 Monaten bis 12 Jahren:
      • Falls bei Kindern ab 6 Monaten und Jugendlichen die Anwendung dieses Arzneimittel für mehr als 3 Tage erforderlich ist oder wenn sich die Symptome verschlimmern, sollte ärztlicher Rat eingeholt werden.
  • Wenn Sie bzw. Ihr Kind eine größere Menge angewendet haben, als Sie sollten
    • Wenn Sie mehr eingenommen haben als Sie sollten, oder falls Kinder aus Versehen das Arzneimittel eingenommen haben, wenden Sie sich immer an einen Arzt oder ein Krankenhaus in Ihrer Nähe, um eine Abschätzung des Risikos und Rat zur weiteren Behandlung zu bekommen.
    • Die Symptome können Übelkeit, Magenschmerzen, Erbrechen (möglicherweise auch mit Blut), Magen-Darm-Blutungen, Kopfschmerzen, Ohrensausen, Verwirrung, Augenzittern (Nystagmus) oder seltener Durchfall umfassen. Zusätzlich wurde bei hohen Dosen über Schwindel, verschwommene Sicht, Blutdruckabfall, Verwirrtheit, Koma, Hyperkalämie (erhöhte Kaliumwerte im Blut), erhöhte Prothrombin-Zeit/INR, akutes Nierenversagen, Leberschäden, Atemdepression, Zyanose, Verschlechterung des Asthmas bei Asthmatikern, Benommenheit, Brustschmerzen, Herzklopfen, Ohnmacht, Krämpfe (vor allem bei Kindern), Schwäche und Schwindelgefühle, Blut im Urin, Frieren und Atemprobleme berichtet.
  • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker.

Patientenhinweise

  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Arzneimittel anwenden,
      • wenn Sie bzw. Ihr Kind eine Infektion haben - siehe unter "Infektionen".
      • wenn Sie bzw. Ihr Kind bestimmte erbliche Störungen bei der Blutbildung haben (z. B. akute intermittierende Porphyrie).
      • wenn Sie bzw. Ihr Kind an Blutgerinnungsstörungen leiden.
      • wenn Sie bzw. Ihr Kind eine eingeschränkte Nierenfunktion haben.
      • wenn Sie bzw. Ihr Kind eine Leberfunktionsstörung haben.
      • wenn Sie versuchen schwanger zu werden.
      • wenn Sie bzw. Ihr Kind an Magen- und Darmkrankheiten leiden oder gelitten haben (Colitis ulcerosa oder Morbus Crohn).
      • wenn Sie bzw. Ihr Kind an bestimmten Hautkrankheiten (systemischer Lupus erythematodes (SLE) oder Mischkollagenose) leiden.
      • wenn Sie bzw. Ihr Kind hohen Blutdruck oder Herzinsuffizienz haben oder jemals hatten.
      • wenn Sie bzw. Ihr Kind an Asthma oder allergischen Erkrankungen leiden oder gelitten haben, da es zu Kurzatmigkeit kommen kann.
      • wenn Sie bzw. Ihr Kind an Heuschnupfen, Nasenpolypen oder chronischen obstruktiven Atemerkrankungen leiden, ist das Risiko einer allergischen Reaktion größer. Die allergischen Reaktionen können als Asthmaanfälle (sogenanntes Analgetika-Asthma), Quincke-Ödem oder Nesselsucht auftreten.
      • Bei einer längeren Einnahme von diesem Präparat sollten Leberwerte, Nierenfunktion und Blutbild regelmäßig überwacht werden.
      • Nebenwirkungen können durch die Einnahme der kleinsten wirksamen Dosis über die kürzest notwendige Zeit minimiert werden.
      • Im Allgemeinen kann die gewohnheitsmäßige Verwendung von (verschiedenen Arten von) Schmerzmitteln zu einem bleibenden schwerwiegenden Nierenschaden führen. Durch physische Belastung in Verbindung mit Salzverlust und Dehydratation kann das Risiko erhöht werden. Dies sollte man daher vermeiden.
      • Bei einer längeren Einnahme jeder Art von Schmerzmittel gegen Kopfschmerzen können diese schlimmer werden. Ist dies der Fall oder vermuten Sie es, sollten Sie ärztlichen Rat einholen und die Behandlung abbrechen. Bei Patienten, die trotz (oder wegen) der regelmäßigen Einnahme von Kopfschmerzmitteln häufig oder täglich Kopfschmerzen haben, sollte die Diagnose Analgetikakopfschmerz in Betracht gezogen werden.
      • Eine gleichzeitige Anwendung von diesem Arzneimittel mit anderen NSAR, einschließlich COX-2-Hemmern (Cyclooxigenase-2-Hemmern), vergrößert das Risiko von Nebenwirkungen (siehe Kategorie "Wechselwirkungen") und sollte deshalb vermieden werden.
      • Es besteht ein Risiko für Nierenfunktionsstörungen bei dehydrierten Kindern und Jugendlichen.
      • Direkt nach einem größeren chirurgischen Eingriff ist besondere ärztliche Überwachung notwendig.
      • Bei älteren Personen können häufiger Nebenwirkungen auftreten.
      • Wenn Sie bzw. Ihr Kind Herzprobleme haben oder einen vorangegangenen Schlaganfall hatten oder denken, dass Sie oder Ihr Kind ein Risiko für diese Erkrankungen aufweisen könnten (z. B. wenn Sie oder Ihr Kind hohen Blutdruck, Diabetes oder hohe Cholesterinspiegel haben oder wenn Sie Raucher sind), sollten Sie Ihre Behandlung mit Ihrem Arzt oder Apotheker besprechen.
      • Arzneimittel wie dieses sind möglicherweise mit einem geringfügig erhöhten Risiko für Herzanfälle ("Herzinfarkt") oder Schlaganfälle verbunden. Jedwedes Risiko ist wahrscheinlicher mit hohen Dosen und länger dauernder Behandlung. Überschreiten Sie nicht die von Ihrem Arzt empfohlene Dosis oder Behandlungsdauer, die bei Kindern von 3 - 5 Monaten 24 Stunden und bei Kindern alter als 6 Monate 3 Tage beträgt.
      • Während einer Windpockeninfektion (Varizellen-Infektion) sollte eine Anwendung von diesem Präparat vermieden werden.
    • Infektionen
      • Das Arzneimittel kann Anzeichen von Infektionen wie Fieber und Schmerzen verdecken. Daher ist es möglich, dass sich durch das Präparat eine angemessene Behandlung der Infektion verzögert, was zu einem erhöhten Risiko für Komplikationen führen kann. Dies wurde bei bakterieller Pneumonie und bakteriellen Hautinfektionen im Zusammenhang mit Windpocken beobachtet. Wenn Sie dieses Arzneimittel während einer Infektion einnehmen und Ihre Infektionssymptome anhalten oder sich verschlimmern, konsultieren Sie unverzüglich einen Arzt.
    • Hautreaktionen
      • Im Zusammenhang mit der Behandlung mit diesem Arzneimittel wurden schwerwiegende Hautreaktionen berichtet. Bei Auftreten von Hautausschlag, Läsionen der Schleimhäute, Blasen oder sonstigen Anzeichen einer Allergie sollten Sie die Behandlung mit dem Präparat einstellen und sich unverzüglich in medizinische Behandlung begeben, da dies die ersten Anzeichen einer sehr schwerwiegenden Hautreaktion sein können. Siehe Kategorie "Nebenwirkungen".
  • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Bei kurzzeitiger Einnahme hat dieses Arzneimittel keinen oder einen vernachlässigbaren Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit oder das Bedienen von Maschinen.

Schwangerschaft

  • Schwangerschaft
    • Dieses Arzneimittel darf während der letzten 3 Monate der Schwangerschaft nicht eingenommen werden. Nehmen Sie dieses Arzneimittel, wenn vom Arzt nicht anders verordnet, nicht in den ersten 6 Monaten der Schwangerschaft ein.
  • Stillzeit
    • Der Wirkstoff Ibuprofen geht in die Muttermilch über, kann aber während der Stillzeit eingenommen werden, wenn die empfohlene Dosis eingehalten wird und dieses Präparat über die kürzest mögliche Zeit eingenommen wird.
    • Fragen Sie vor der Einnahme/Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
  • Fruchtbarkeit
    • Nehmen Sie dieses Arzneimittel nicht ein, wenn Sie schwanger werden wollen.
    • Fragen Sie vor der Einnahme/Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Einnahme Art und Weise

  • Anwendung mit Dosierspritze
    • 1. Schütteln Sie die Flasche kräftig.
    • 2. Entfernen Sie den Deckel, indem Sie ihn herunterdrücken und gegen den Uhrzeigersinn drehen
    • 3. Führen Sie die Spritze so in den Flaschenhals ein, dass sie fest sitzt.
    • 4. Um die Spritze zu füllen, drehen Sie die Flasche auf den Kopf. Halten Sie die Spritze fest und ziehen Sie den Kolben sachte nach unten, um die Suspension bis zur entsprechenden Markierung aufzuziehen.
    • 5. Drehen Sie die Flasche wieder herum und entfernen Sie die Spritze aus dem Flaschenhals, indem Sie die Spritze behutsam drehen.
    • 6. Um die Flüssigkeit zu verabreichen, halten Sie Ihrem Kind das Ende der Spritze in den Mund. Drücken Sie dann den Kolben langsam in den Spritzenzylinder, um die Spritze zu entleeren. Passen Sie sich dabei der Schluckgeschwindigkeit Ihres Kindes an. Verschließen Sie die Flasche nach Gebrauch wieder. Vor einer neuen Anwendung muss die Spritze sorgfältig mit warmem Wasser gespült und anschließend getrocknet werden. Für Kinder unzugänglich aufbewahren.
  • Anwendung mit Dosierlöffel
    • 1. Schütteln Sie die Flasche kräftig.
    • 2. Benutzen Sie die Seite des Dosierlöffels, die der benötigten Dosierung entspricht.
    • 3. Füllen Sie die Suspension auf den Dosierlöffel.
    • 4. Führen Sie den Löffel in den Mund des Kindes und verabreichen Sie die Suspension.
    • 5. Verschließen Sie die Flasche nach Gebrauch wieder. Vor einer neuen Anwendung muss der Dosierlöffel sorgfältig mit warmem Wasser gespült und anschließend getrocknet werden. Für Kinder unzugänglich aufbewahren.

Wechselwirkungen bei Nurofen Junior Fiebersaft Erdbeer 2%

  • Einnahme mit anderen Arzneimitteln
    • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie bzw. Ihr Kind andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.
    • Dieses Präparat kann andere Arzneimittel beeinträchtigen oder von diesen beeinträchtigt werden. Zum Beispiel:
      • Arzneimittel, die gerinnungshemmend wirken (d.h. das Blut verdünnen/die Blutgerinnung verhindern z. B. Acetylsalicylsäure, Warfarin, Ticlopidin),
      • Arzneimittel, die hohen Blutdruck senken (ACE-Hemmer wie Captopril, Betablocker wie z. B. Atenolol-haltige Arzneimittel, Angiotensin-II-Antagonisten wie Losartan)
    • Einige andere Arzneimittel können die Behandlung mit diesem Präparat beeinträchtigen oder durch eine solche beeinträchtigt werden. Sie sollten daher vor der Anwendung zusammen mit anderen Arzneimitteln immer den Rat Ihres Arztes oder Apothekers einholen.
  • Dies gilt insbesondere für die Einnahme folgender Arzneimittel:
    • Acetylsalicylsäure oder andere NSARs (Entzündungshemmer und Schmerzmittel)
      • da sich dadurch das Risiko von Magen-und Darmgeschwüren oder -blutungen erhöhen kann
    • Digoxin (gegen Herzinsuffizienz)
      • da die Wirkung von Digoxin verstärkt werden kann
    • Glukokortikoide (Arzneimittel, die Kortison oder kortisonartige Stoffe enthalten)
      • da sich dadurch das Risiko von Magen- und Darmgeschwüren oder -blutungen erhöhen kann
    • Thrombozytenaggregationshemmer
      • da sich dadurch das Risiko von Blutungen erhöhen kann
    • Acetylsalicylsäure (geringe Dosis)
      • da sich der blutverdünnende Effekt verringern kann
    • Arzneimittel zur Blutverdünnung (wie z. B. Warfarin)
      • da Ibuprofen die blutverdünnende Wirkung dieser Arzneimittel verstärken kann
    • Phenytoin (gegen Epilepsie)
      • da die Wirkung von Phenytoin verstärkt werden kann
    • Selektive Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer (Arzneimittel gegen Depressionen)
      • da diese das Risiko von Magen-/Darmblutungen erhöhen können
    • Lithium (ein Arzneimittel gegen Manisch-Depressive Krankheit und Depressionen)
      • da die Wirkung von Lithium verstärkt werden kann
    • Probenecid und Sulfinpyrazon (Arzneimittel gegen Gicht)
      • da dadurch die Ausscheidung von Ibuprofen verlangsamt werden kann
    • Arzneimittel gegen hohen Blutdruck und Entwässerungstabletten
      • da Ibuprofen die Wirkung dieser Arzneimittel abschwächen kann und dadurch möglicherweise ein erhöhtes Risiko für die Nieren entsteht
    • Kaliumsparende Diuretika
      • da dadurch eine Hyperkalämie (zu viel Kalium im Blut) auftreten kann
    • Methotrexat (ein Arzneimittel gegen Krebs oder Rheumatismus)
      • da die Wirkung von Methotrexat verstärkt werden kann
    • Tacrolimus und Cyclosporin (Arzneimittel zur Immunsuppression)
      • da dadurch Nierenschäden auftreten können
    • Zidovudin (ein Arzneimittel gegen Aids)
      • Da bei HIV-positiven Blutern das Risiko für Gelenkblutungen oder Blutungen, die zu Schwellungen führen, erhöht sein kann
    • Sulfonylharnstoffe (Arzneimittel gegen Diabetes)
      • da Wechselwirkungen möglich sind
    • Antibiotika aus der Gruppe der Chinolone
      • Da das Risiko für Krämpfe (Anfälle) erhöht sein kann
    • Voriconazol und Fluconazol (CYP2C9-Hemmer) gegen Pilzinfektionen,
      • da die Wirkung von Ibuprofen verstärkt werden kann. Eine Reduktion der Ibuprofendosis sollte in Betracht gezogen werden, insbesondere wenn hohe Dosen von Ibuprofen zusammen mit entweder Voriconazol oder Fluconazol verabreicht werden.
  • Einnahme zusammen mit Nahrungsmitteln
    • Patienten mit einem empfindlichen Magen wird empfohlen, das Arzneimittel zusammen mit der Mahlzeit einzunehmen.

Warnhinweise bei Hilfsstoffen

Enthält Fructose, Invertzucker (Honig), Lactitol, Maltitol, Isomaltitol, Saccharose oder Sorbitol. Darf bei Patienten mit erblich bedingter Fructose-Unverträglichkeit nicht angewendet werden.


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