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Zyprexa 10mg Pulver i.m.

PZN: DE-01658807
1 Stk.
  • Arzneimittel
  • apothekenpflichtig
  • Pulver zur Herstellung einer Injektionslösung
  • PZN: DE-01658807

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Zyprexa 10mg Pulver i.m.

Zyprexa 10mg Pulver i.m., 1 Stk.

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Produktinformation zu Zyprexa 10mg Pulver i.m. 3

Indikation

  • Das Arzneimittel enthält den Wirkstoff Olanzapin. Es gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die Antipsychotika genannt werden, und wird angewendet zur Behandlung der Symptome Agitiertheit und gestörtes Verhalten, die bei den folgenden Krankheitsbildern auftreten
    können:
    • Schizophrenie, einer Krankheit mit Symptomen wie Hören, Sehen oder Fühlen von Dingen, die nicht wirklich da sind, irrigen Überzeugungen, ungewöhnlichem Misstrauen und Rückzug von der Umwelt. Menschen mit dieser Krankheit können sich außerdem depressiv, ängstlich oder angespannt fühlen.
    • Manie, einem Zustand mit Symptomen wie Aufgeregtheit und Hochstimmung.
  • Das Präparat wird angewendet, wenn eine schnelle Behandlung von Agitiertheit und
    gestörtem Verhalten erforderlich ist und die Behandlung mit den Olanzapin-Tabletten nicht angebracht ist. Ihr Arzt wird Ihre Behandlung sobald es angebracht ist in Olanzapin -Tabletten ändern.

Kontraindikation

  • Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden,
    • wenn Sie allergisch gegen Olanzapin oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind. Eine allergische Reaktion kann sich als Hautausschlag, Juckreiz, geschwollenes Gesicht, geschwollene Lippen oder Atemnot bemerkbar machen. Wenn dies bei Ihnen aufgetreten ist, sagen Sie es bitte Ihrem Arzt.
    • wenn bei Ihnen früher Augenprobleme wie bestimmte Glaukomarten (erhöhter Druck im Auge) festgestellt wurden, sollte das Präparat bei Ihnen nicht angewendet werden.

Dosierung von Zyprexa 10mg Pulver i.m.

  • Ihr Arzt wird entscheiden, wie viel Sie brauchen und wie lange Sie es brauchen. Die Dosis für die erste Injektion beträgt normalerweise 10 mg, sie kann aber niedriger sein.
  • Bis zu 20 mg können innerhalb von 24 Stunden gegeben werden. Die Dosis für Patienten im Alter über 65 Jahre beträgt 2,5 mg oder 5 mg.
  • Es werden nur wenige Dosen des Präparates gebraucht. Ihr Arzt wird entscheiden, wann Sie eine Dosis brauchen.
  • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
    • Patienten, die eine größere Menge erhalten haben, als sie sollten, hatten folgende Symptome: schneller Herzschlag, Agitiertheit/aggressives Verhalten, Sprachstörungen, ungewöhnliche Bewegungen (besonders des Gesichts oder der Zunge) und Bewusstseinsverminderungen. Andere Symptome können sein: plötzlich auftretende Verwirrtheit, Krampfanfälle (Epilepsie), Koma, eine Kombination von Fieber, schnellerem Atmen, Schwitzen, Muskelsteifigkeit und Benommenheit oder Schläfrigkeit, Verlangsamung der Atmung, Aspiration, hoher oder niedriger Blutdruck, Herzrhythmusstörungen. Teilen Sie Ihrem Arzt oder der Schwester Ihre Bedenken mit.
  • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Patientenhinweise

  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder dem medizinischen Fachpersonal, bevor Sie die Injektion erhalten.
      • Sagen Sie es dem Arzt oder dem medizinischen Fachpersonal, falls Sie sich nach der Injektion schwindlig oder ohnmächtig fühlen. Sie müssen sich wahrscheinlich hinlegen, bis Sie sich besser fühlen. Es könnte sein, dass der Arzt oder das medizinische Fachpersonal Ihren Blutdruck und den Puls messen möchte.
      • Bei älteren Patienten mit Demenz (Verwirrtheit und Gedächtnisverlust) wird die Anwendung des Präparates nicht empfohlen, da schwerwiegende Nebenwirkungen auftreten können.
      • Vergleichbare Arzneimittel können ungewöhnliche Bewegungen, vor allem des Gesichts oder der Zunge, auslösen. Falls dies auftritt, nachdem Ihnen das Arzneimittel gegeben wurde, wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt.
      • Sehr selten können vergleichbare Arzneimittel eine Kombination von Fieber, raschem Atmen, Schwitzen, Muskelsteifheit und Benommenheit oder Schläfrigkeit hervorrufen. Wenn dies eintritt, setzen Sie sich sofort mit Ihrem Arzt in Verbindung. Sie werden keine weiteren Injektionen erhalten.
      • Bei Patienten, die das Präparat einnehmen, wurde Gewichtszunahme beobachtet. Sie und Ihr Arzt sollten Ihr Gewicht regelmäßig überprüfen. Wenden Sie sich bei Bedarf an einen Ernährungsberater bzw. befolgen Sie einen Diätplan.
      • Bei Patienten, die das Arzneimittel einnehmen, wurden hohe Blutzuckerspiegel und hohe Blutfettwerte (Triglyzeride und Cholesterin) beobachtet. Ihr Arzt sollte Ihren Blutzucker- und bestimmte Blutfettspiegel überprüfen, bevor Sie mit der Anwendung beginnen sowie regelmäßig während der Behandlung.
      • Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie oder ein Verwandter schon einmal venöse Thrombosen (Blutgerinnsel) hatten, denn derartige Arzneimittel werden mit dem Auftreten von Blutgerinnseln in Verbindung gebracht.
    • Wenn Sie an einer der folgenden Krankheiten leiden, sagen Sie es bitte sobald wie möglich Ihrem Arzt:
      • Schlaganfall oder Schlaganfall mit geringgradiger Schädigung (kurzzeitige Symptome eines Schlaganfalles)
      • Parkinsonsche Erkrankung
      • Schwierigkeiten mit der Prostata
      • Darmverschluss (paralytischer Ileus)
      • Leber- oder Nierenerkrankung
      • Blutbildveränderungen
      • Wenn Sie kürzlich einen Herzanfall hatten, eine Herzkrankheit, einschließlich Sick Sinus Syndrom, instabiler Angina pectoris oder niedrigen Blutdruck haben.
      • Diabetes
      • Krampfanfälle
      • Salzmangel aufgrund von anhaltendem, schwerem Durchfall und Erbrechen oder Einnahme von Diuretika
    • Wenn Sie unter Demenz leiden, sollen Sie oder die für Ihre Pflege zuständige Person/Angehöriger Ihrem Arzt mitteilen, ob Sie jemals einen Schlaganfall oder Schlaganfall mit geringgradiger Schädigung hatten.
    • Falls Sie über 65 Jahre alt sind, sollten Sie als routinemäßige Vorsichtsmaßnahme von Ihrem Arzt den Blutdruck überwachen lassen.
    • Kinder und Jugendliche
      • Das Arzneimittel ist nicht für Patienten unter 18 Jahren geeignet.
  • Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
    • Es besteht die Gefahr, dass Sie sich benommen fühlen, wenn Ihnen das Arzneimittel gegeben wurde. Wenn dies eintritt, führen Sie kein Fahrzeug und benutzen Sie keine Maschinen. Sagen Sie es Ihrem Arzt.

Schwangerschaft

  • Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein, oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt um Rat. Da der Wirkstoff aus diesem Arzneimittel in geringen Mengen in die Muttermilch ausgeschieden wird, sollten Sie unter einer Behandlung mit diesem Arzneimittel nicht stillen.
  • Bei neugeborenen Babies von Müttern, die das Arzneimittel im letzten Trimenon (letzte drei Monate der Schwangerschaft) einnahmen, können folgende Symptome auftreten: Zittern, Muskelsteifheit und/oder -schwäche, Schläfrigkeit, Ruhelosigkeit, Atembeschwerden und Schwierigkeiten beim Stillen. Wenn Ihr Baby eines dieser Symptome entwickelt, sollten Sie Ihren Arzt kontaktieren.

Einnahme Art und Weise

  • Das Präparat ist ein Pulver. Ihr Arzt oder die Schwester werden eine Lösung herstellen.
  • Es ist zur intramuskulären Anwendung bestimmt. Die korrekte Menge der Lösung wird in Ihren Muskel injiziert werden.
  • weitere Hinweise, siehe Gebrauchsinformation.

Wechselwirkungen bei Zyprexa 10mg Pulver i.m.

  • Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln
    • Sie können sich benommen fühlen, wenn Sie das Präparat zusammen mit einem der folgenden Arzneimittel einnehmen: Arzneimittel gegen Angstzustände oder zum Schlafen (Tranquilizer, einschließlich Benzodiazepinen) und Antidepressiva.
    • Bitte nehmen Sie während der Behandlung mit diesem Präparat andere Arzneimittel nur dann ein, wenn Ihr Arzt es Ihnen erlaubt.
    • Wenn Sie eine Injektion bekommen, wird die gleichzeitige Gabe einer Benzodiazepin-Injektion nicht empfohlen, da dies zu übermäßiger Schläfrigkeit führen und schwerwiegende Auswirkungen auf Ihre Herzfrequenz oder Ihre Atmung haben kann und in sehr seltenen Fällen zum Tod führen kann. Wenn Ihr Arzt dennoch eine Benzodiazepin-Injektion zur Behandlung Ihrer Beschwerden geben muss, sollte diese mindestens eine Stunde nach der Olanzapin-Injektion erfolgen
      und Sie müssen nach der Gabe der Benzodiazepin-Injektion sorgfältig überwacht werden.
    • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden oder kürzlich eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt. Sagen Sie Ihrem Arzt insbesondere, wenn Sie Arzneimittel zur Behandlung der Parkinsonschen Erkrankung einnehmen.
  • Einnahme zusammen mit Alkohol
    • Trinken Sie keinen Alkohol, wenn Sie mit diesem Arzneimittel behandelt werden, da beides zusammen dazu führen kann, dass Sie sich benommen fühlen.
Quelle: ifap Service-Institut für Ärzte und Apotheker GmbH3

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.

Weitere Produkteigenschaften
Packungsgröße: 1 st; verschreibungspflichtiges Medikament: ja

Wirkstoffe & Inhaltsstoffe

Olanzapin
10 mg
Lactose 1-Wasser
50 mg Hilfsstoff
Natrium hydroxid
Hilfsstoff
Salzsäure, konzentriert
Hilfsstoff
Weinsäure
Hilfsstoff
Gesamt Natrium Ion
23 mg Hilfsstoff
Gesamt Natrium Ion
mmol Hilfsstoff

Erfahrungsberichte zu Zyprexa 10mg Pulver i.m., 1 Stk.

Die Produktbewertungen zu Zyprexa 10mg Pulver i.m. beinhalten die persönlichen Erfahrungen der Medizinfuchs-Nutzer. Sie dienen nicht als Ersatz für eine persönliche Beratung durch einen Arzt oder Apotheker.

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