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SYNTESTAN 2.5MG

PZN: DE-04993742
100 Stk.
  • Arzneimittel
  • apothekenpflichtig
  • Tabletten
  • PZN: DE-04993742
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Produktinformation zu SYNTESTAN 2.5MG 3

Indikation

  • Das Präparat ist ein Arzneimittel aus der Gruppe der sogenannten Glucocorticoide (kurz Corticoide). Cloprednol, der Wirkstoff in dem Arzneimittel, wirkt antiallergisch und entzündungshemmend und unterdrückt Immunreaktionen.
  • Das Arzneimittel wird angewendet:
    • in den entzündlichen Phasen einer entzündlich-rheumatischen Gelenkerkrankung (chronische Polyarthritis) mit schwerer und schnell fortschreitender Verlaufsform in Verbindung mit der Zerstörung anderer Gewebe und/oder Beteiligung anderer Organe.
    • zur Langzeitbehandlung bei schwerem anhaltendem Asthma bronchiale (Stufe 4 des Stufenschemas) und zur zeitweisen Behandlung bei akuter Verschlechterung des Asthmas.

Kontraindikation

  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden,
    • wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Cloprednol oder einen der sonstigen Bestandteile des Arzneimittels sind.
  • Bei lebensbedrohlichen Zuständen gibt es keine weiteren Gegenanzeigen für eine kurzfristige Einnahme.

Dosierung von SYNTESTAN 2.5MG

  • Nehmen Sie das Arzneimittel immer genau nach der Anweisung des Arztes ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
  • Die Dosis ist abhängig von der Art und Schwere der Erkrankung und Ihrem Ansprechen auf die Behandlung. Im Allgemeinen werden relativ hohe Anfangsdosen angewendet, die bei akuten schweren Verlaufsformen deutlich höher sein müssen als bei chronischen Erkrankungen. Ihr Arzt wird die Dosis je nach dem, wie Sie auf die Behandlung ansprechen und welche Krankheitszeichen bei Ihnen vorliegen, rasch auf eine möglichst niedrige dauerhafte Dosis, die sogenannte Erhaltungsdosis, senken. Allgemein liegt diese bei 1-2 Tabletten (entsprechend 2,5 und 5 mg Cloprednol) täglich. Gerade bei chronischen Erkrankungen ist oft eine Langzeitbehandlung mit niedrigen Erhaltungsdosen erforderlich.
  • Falls vom Arzt nicht anders verordnet, gelten folgende Dosierungsempfehlungen:
    • Entzündliche Phasen einer entzündlich-rheumatischen Gelenkerkrankung (chronische Polyarthritis) mit schwerer und schnell fortschreitender Verlaufsform in Verbindung mit der Zerstörung anderer Gewebe und/oder Beteiligung anderer Organe:
      • Die Anfangsdosis beträgt 10 - 25 mg Cloprednol täglich. Hierfür stehen Tabletten mit 5 mg Cloprednol zur Verfügung. Für die dauerhafte Behandlung wird die Dosis von Ihrem Arzt dann langsam auf 1 - 2 Tabletten (entsprechend 2,5 und 5 mg Cloprednol) täglich gesenkt. Bei schweren Formen der entzündlich-rheumatischen Gelenkerkrankung wird Ihr Arzt eine andere Behandlungsform (250 - 500 mg Prednisolonäquivalent im Rahmen einer intravenösen Puls-Therapie) anordnen.
    • Asthma bronchiale:
      • Langzeitbehandlung des schweren anhaltenden Asthma bronchiale:
        • Die Anfangsdosis beträgt 0,25 - 1 mg/ kg/ Körpergewicht Cloprednol täglich für 3 - 10 Tage, bei Verschlechterung bis maximal 14 Tage. Danach wird die Dosis von Ihrem Arzt auf die niedrigste noch wirksame Dosis gesenkt.
    • Akute Verschlechterung des Asthmas:
      • Bei leichten bis mittelschweren Verschlechterungen beträgt die Dosis abhängig vom Schweregrad der Verschlechterung 10 - 25 mg Cloprednol pro Tag über 5 - 10 Tage.
      • Wenn sich die Krankheitszeichen und die Lungenfunktion in dieser Zeit deutlich gebessert haben, kann Ihr Arzt die Behandlung langsam oder sofort absetzen.
      • Bei schweren Verschlechterungen wird Ihr Arzt eine andere Behandlungsform (intravenöse Anwendung von 50 - 100 mg Prednisolonäquivalent) anordnen.
  • Kinder (bis 11 Jahre):
    • Glucocorticoide zum Einnehmen wie dieses Arzneimittel sollten bei Kindern nur zur Behandlung einer akuten Verschlechterung des Asthmas gegeben werden. Die Dosis und die Dauer der Behandlung bestimmt der behandelnde Arzt abhängig vom Grad der Verschlechterung.
    • Die empfohlene Anfangsdosis bei mittelschweren bis schweren Verschlechterungen beträgt 0,5 - 1 mg/ kg Körpergewicht.
    • Die Dosis für die dauerhafte Behandlung beträgt
      • 0,5 - 1 mg/ kg Körpergewicht bis zu einer Höchstdosis von 15 mg Cloprednol/Tag (Kinder von 0 - 4 Jahren) bzw.
      • 30 mg Cloprednol/Tag (Kinder von 5 - 11 Jahren).
    • Bei Erbrechen sollte in Absprache mit dem Arzt die Einnahme wiederholt oder darüber nachgedacht werden, die Dosis intravenös zu geben, d.h. in eine Vene zu spritzen. Eine Behandlungsdauer von 3 Tagen ist üblicherweise ausreichend.
  • Äquivalenzdosen
    • Bei Umstellung der Behandlung von einem anderen Glucocorticoid auf die Behandlung mit diesem Arzneimittel ist zu beachten, dass die Wirkung von 2,5 mg Cloprednol der Wirkung von 5 mg Prednisolon entspricht.
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung des Arzneimittels zu stark oder zu schwach ist.
  • Dauer der Anwendung
    • Ihr Arzt entscheidet, ob das Arzneimittel nicht täglich, sondern in regelmäßigen Abständen eingenommen wird. Abhängig von der zu behandelnden Grunderkrankung wird Ihr Arzt, sobald ein befriedigendes Behandlungsergebnis erreicht ist, die Dosis bis zur erforderlich erachteten Erhaltungsdosis senken oder die Behandlung beenden.
    • Bei Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose), schweren Leberschäden (Leberzirrhose) und eingeschränkter Nierenfunktion können vergleichsweise niedrige Dosierungen ausreichen bzw. kann eine Dosissenkung erforderlich sein. In diesen Fällen wird die Dosis durch den Arzt angepasst.
  • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben als Sie sollten?
    • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten, kann es zu verstärkten Nebenwirkungen (siehe „Nebenwirkungen") insbesondere bezogen auf Drüsen und Hormone, Stoffwechsel und Mineralhaushalt kommen. Verständigen Sie Ihren Arzt, der Sie entsprechend den Symptomen behandeln und den Wasser- und Mineralhaushalt sowie die Nieren-, Leber- und Herzkreislauffunktion überwachen wird. Ein spezielles Gegenmittel ist nicht bekannt.
    • Wenn Sie über längere Zeit größere Mengen eingenommen haben, als Sie sollten und Nebenwirkungen auftreten, wird Ihr Arzt die Dosis langsam senken. Die Behandlung darf nicht plötzlich abgebrochen werden.
  • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
    • Wenn Sie zu wenig einnehmen, können sich Ihr Krankheitszustand und Ihre Beschwerden verschlechtern. Halten Sie sich deshalb an die Dosierungsvorgaben. Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben, sondern setzen Sie die Einnahme wie gewohnt fort.
  • Wenn Sie die Einnahme abbrechen
    • Setzen Sie die Behandlung mit diesem Arzneimittel auch dann wie angeordnet fort, wenn Ihre Beschwerden spürbar besser werden. Nur so ist eine ausreichende Behandlung gewährleistet. Brechen Sie die Behandlung mit diesem Arzneimittel nicht vorzeitig ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt ab. Bitte senken Sie ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt auch nicht die Dosis.
    • Wenn Sie die Behandlung beenden oder abbrechen kann sich Ihre Erkrankung verschlechtern bzw. können Ihre Krankheitssymptome wieder auftreten.
    • Eine längere Therapie mit diesem Arzneimittel kann auch die lebensnotwendige Produktion von körpereigenem Hormon Cortison einschränken (Nebennierenrindeninsuffizienz). Vor allem in Stresssituationen, wie z. B. bei Infektionen oder nach Unfällen oder bei verstärkter körperlicher Belastung, kann es zu einer akuten Nebennierenrindeninsuffizienz kommen. Dies äußert sich z. B. durch Schwäche, Teilnahmslosigkeit, Durchfall und niedrigen Blutdruck.
    • Es kann auch zu einem Cortisonentzugssyndrom mit Symptomen wie Fieber, Muskel- und Gelenkschmerzen kommen.
    • Bei abruptem Absetzen springt die körpereigene Cortisonproduktion nicht sofort wieder an. Sie sind dann ohne den Schutz dieses Hormons. Dies kann lebensgefährlich werden.
    • Ihr Arzt wird die Dosis deshalb schrittweise senken. Kommt es dennoch zu den Zeichen einer Nebennierenrindeninsuffizienz, wird Ihr Arzt die Dosis erneut erhöhen.
  • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Patientenhinweise

  • Besondere Vorsicht bei der Einnahme ist erforderlich,
    • Bei folgenden Infektionen, die durch Bakterien, Viren oder Pilze verursacht werden, sollte eine Behandlung mit diesem Arzneimittel nur bei Vorliegen zwingender medizinischer Gründe und ggf. zusammen mit einer gezielten Behandlung der Infektion erfolgen:
      • akute Virusinfektionen wie Gürtelrose (Herpes zoster), Bläschen im Lippen- oder Genitalbereich (Herpes simplex), Windpocken (Varizellen), durch Herpes-Viren verursachte Hornhautentzündung des Auges (Keratitis herpetica),
      • bestimmte Form der Leberentzündung (HBsAg-positiv chronisch-aktive Hepatitis),
      • innere Pilzerkrankungen (systemische Mykosen) und durch Parasiten wie z.B. Fadenwürmer hervorgerufene sogenannte Parasitosen,
      • Kinderlähmung (Poliomyelitis),
      • akute und chronische bakterielle Infektionen.
    • In folgenden Fällen sollte die Behandlung mit diesem Arzneimittel mit Vorsicht erfolgen:
      • etwa 8 Wochen vor bis 2 Wochen nach Schutzimpfungen mit Lebendimpfstoffen,
      • bei bestimmten Impfschädigungen (Lymphknotenentzündung nach Tuberkulose [BCG]-Impfungen),
      • bei Tuberkulose in der Krankengeschichte, da die Tuberkulose wieder auftreten kann. Das Arzneimittel darf in diesem Fall nur bei gleichzeitiger Behandlung mit einem Tuberkulosemittel eingenommen werden.
    • Das Arzneimittel sollte auch bei Vorliegen der folgenden Erkrankungen nur nach sorgfältiger Abwägung und ggf. zusammen mit einer entsprechenden Behandlung der Erkrankungen eingenommen werden:
      • Magen-Darm-Geschwüre,
      • schwere Knochenentkalkung (Osteoporose),
      • Bluthochdruck,
      • schwere Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus),
      • psychische Störungen (auch in der Krankengeschichte),
      • grüner Star (Eng- und Weitwinkelglaukom),
      • Geschwüre und Verletzungen der Hornhaut des Auges.
    • Wegen der Gefahr eines Darmwanddurchbruchs dürfen Sie das Arzneimittel nur bei Vorliegen zwingender medizinischer Gründe und unter entsprechender Überwachung einnehmen:
      • bei schwerer Dickdarmentzündung (Colitis ulcerosa) mit drohendem Durchbruch,
      • bei entzündeten Darmwandausstülpungen (Divertikulitis),
      • unmittelbar nach bestimmten Darmoperationen (Enteroanastomosen).
    • Wenn Sie an Diabetes leiden, kann der Bedarf an Insulin oder Diabetesmitteln zum Einnehmen während der Behandlung mit diesem Arzneimittel erhöht sein. Wenn Sie an Bluthochdruck oder Herzleistungsschwäche leiden, wird Ihr Arzt Sie während der Behandlung mit dem Arzneimittel regelmäßig untersuchen. Wenn bei Ihnen verschwommenes Sehen oder andere Sehstörungen auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt.
    • Kinder sollten das Arzneimittel aufgrund der wachstumshemmenden Wirkung nur nach sorgfältiger Überlegung einnehmen. Bei Kindern, die das Arzneimittel über längere Zeit einnehmen, wird der Arzt das Wachstum regelmäßig kontrollieren.
    • Das Präparat kann die Zeichen und Symptome einer bestehenden oder sich entwickelnden Infektion verschleiern und so die Diagnose erschweren.
    • Wenn Sie das Arzneimittel auch in geringer Dosis über längere Zeit einnehmen, erhöht sich das Infektionsrisiko mit Erregern, die ansonsten selten Infektionen verursachen (sogenannte opportunistische Infektionen).
    • Wenn Sie das Arzneimittel einnehmen, sollten Sie vor Impfungen Ihren Arzt über die Einnahme informieren.
    • Wenn Sie das Präparat über längere Zeit einnehmen, müssen Sie regelmäßig von Ihrem Arzt und alle drei Monate von einem Augenarzt untersucht werden.
    • Wenn Sie das Arzneimittel in einer vergleichsweisen hohen Dosis erhalten, müssen Sie darauf achten, ausreichend Kalium zu sich zu nehmen und die Aufnahme von Salz (Natrium) einzuschränken. Sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt, der auch Ihre Kaliumspiegel regelmäßig messen wird.
    • Kommt es während der Behandlung zu besonderen körperlichen Stresssituationen wie Unfällen, Operationen oder Geburt, kann eine vorübergehende Erhöhung der Dosis notwendig sein. Wenn Sie das Arzneimittel über längere Zeit einnehmen, sollte Ihr Arzt Ihnen wegen der möglichen Gefährdung in Stresssituationen einen Corticoid-Ausweis ausstellen. Führen Sie diesen Ausweis stets bei sich, damit in einer Notsituation der behandelnde Arzt sieht, dass Sie das Arzneimittel einnehmen.
    • Die Dauer der Behandlung und die Dosis können Ihren Calciumstoffwechsel ungünstig beeinflussen und so zu einer verstärkten Knochenentkalkung (Osteoporose) führen. Deshalb empfiehlt sich eine Vorbeugung, vor allem auch dann, wenn bei Ihnen gleichzeitig andere Risikofaktoren für eine Knochenentkalkung vorliegen - wie z.B. familiäre Veranlagung, höheres Lebensalter, Frauen nach der Menopause, ungenügende Eiweiß- und Calciumzufuhr, starkes Rauchen, übermäßiger Alkoholgenuss sowie Mangel an körperlicher Aktivität. Die Vorbeugung besteht in ausreichender Calcium- und Vitamin-D-Zufuhr sowie körperlicher Aktivität. Wenn bei Ihnen bereits eine Osteoporose vorliegt, sollte Ihr Arzt mit Ihnen über die Anwendung eines weiteren Arzneimittels sprechen.
    • Bestimmte Viruserkrankungen (Windpocken, Masern) können bei Patienten, die mit Glucocorticoiden wie diesem Arzneimittel behandelt werden, besonders schwer verlaufen. Gefährdet sind vor allem abwehrgeschwächte (immunsupprimierte) Kinder und Patienten, die bisher noch keine Windpocken oder Masern hatten. Wenn dies bei Ihnen der Fall ist und Sie während der Behandlung mit diesem Arzneimittel Kontakt zu masern- oder windpockenerkrankten Personen haben, sollte Ihr Arzt gegebenenfalls eine vorbeugende Behandlung einleiten.
    • Einfluss auf Untersuchungsmethoden:
      • Hautreaktionen auf Allergietests können unterdrückt werden.
  • Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen:
    • Während der Behandlung mit diesem Arzneimittel kann es zu Veränderungen der Fahrtüchtigkeit und der Fähigkeit, Maschinen zu bedienen, kommen. Gleiches gilt auch für Arbeiten ohne sicheren Halt.
  • Hinweis für Leistungssportler: Die Anwendung des Arzneimittels kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen führen.

Schwangerschaft

  • Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
  • Schwangerschaft
    • Sie sollten das Arzneimittel vor allem in den ersten 3 Monaten der Schwangerschaft nur nach Rücksprache mit Ihrem Arzt einnehmen, da schädliche Auswirkungen auf das Ungeborene (wie Wachstumsstörungen oder eine Rückbildung der Nebennierenrinde) nicht auszuschließen sind. Bitte verständigen Sie umgehend Ihren Arzt, wenn eine Schwangerschaft eingetreten ist.
  • Stillzeit
    • Sie sollten das Arzneimittel in der Stillzeit ebenfalls nur nach Rücksprache mit Ihrem Arzt einnehmen. Wenn Sie aus Krankheitsgründen höhere Dosen einnehmen müssen, sollten Sie abstillen.

Einnahme Art und Weise

  • Die Einnahme der gesamten Tagesdosis erfolgt gewöhnlich frühmorgens zwischen 6 und 8 Uhr (dies entspricht dem normalen Tagesrhythmus der körpereigenen Cortisonproduktion). Hohe Tagesdosen können in Abhängigkeit von der Erkrankung jedoch auch auf 2 - 4, mittlere Tagesdosen auf 2 - 3 Einnahmen verteilt werden.
  • Nehmen Sie die Tabletten zu oder nach dem Essen, vorzugsweise nach dem Frühstück, unzerkaut mit ausreichend Flüssigkeit ein.

Wechselwirkungen bei SYNTESTAN 2.5MG

  • Bei Einnahme mit anderen Arzneimitteln:
    • Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/ anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/ angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
    • Die folgenden Arzneimittel können die Wirkung dieses Arzneimittels beeinflussen:
      • Östrogene (z. B. orale Kontrazeptiva) können die Wirkung dieses Arzneimittels verstärken.
      • Magensäurehemmende Arzneimittel (Antacida), die Aluminium oder Magnesium enthalten, können bei Patienten mit chronischen Lebererkrankungen den Spiegel von Cloprednol, dem Wirkstoff in diesem Arzneimittel, mindern.
      • Rifampicin (ein Antibiotikum das z.B. zur Behandlung der Tuberkulose eingesetzt wrid), Phenytoin und Primidon (Mittel zur Behandlung von Krampfanfällen) und Barbiturate (Beruhigungsmittel) können die Wirkung von Cloprednol vermindern.
    • Dieses Arzneimittel kann die Wirkung der folgenden Arzneimittel beeinflussen:
      • Ein durch dieses Arzneimittel verursachter Kaliummangel kann die Wirkung herzwirksamer Glykoside (Mittel zur Behandlung der Herzleistungsschwäche) verstärken.
      • Entwässernde Arzneimittel (Saluretika) und Abführmittel verstärken die durch Cloprednol verursachte Kaliumausscheidung.
      • Cloprednol mindert die blutzuckersenkende Wirkung von Diabetesmitteln.
      • Cloprednol mindert die blutverdünnende Wirkung von Cumarin-Derivaten.
      • Die gleichzeitige Anwendung von Cloprednol mit entzündungshemmenden und schmerzlindernden Arzneimitteln (nichsteroidale Antiphlogistika/Antirheumatika, wie Salicylate und Indometacin) erhöht die Gefahr von Magen-Darm-Blutungen.
      • Die Wirkung bestimmter Mittel zur Entspannung der Muskulatur (nicht-depolarisierende Muskelrelaxantien) kann bei gleichzeitiger Anwendung von Cloprednol länger anhalten.
      • Cloprednol kann bei gleichzeitiger Anwendung mit Atropin bzw. anderen sogenannten Anticholinergika (Mittel, die u.a. zur Behandlung der überaktiven Blase, der Parkinson-Erkrankung und der COPD (chronische atemwegsverengende Lungenerkrankung) eingesetzt werden) den Augeninnendruck weiter erhöhen.
      • Cloprednol kann die Blutspiegel von Praziquantel (Mittel zur Behandlung von Wurminfektionen) senken.
      • Cloprednol kann die Wirkung von Somatropin (Mittel, das zur Wachstumsförderung bei Kindern eingesetzt wird) mindern.
      • Cloprednol kann bei gleichzeitiger Anwendung mit Protirelin (Mittel, das u.a. bei Untersuchungen der Schilddrüsenfunktion eingesetzt wird) den Anstieg eines bestimmten Hormons (Thyreoidea-stimulierendes Hormon, TSH) mindern und so die Untersuchungsergebnisse beeinflussen.
      • Cloprednol erhöht die Blutspiegel von Ciclosporin (Mittel, das u.a. zur Behandlung rheumatischer Erkrankungen oder zur Vorbeugung von Abstoßungsreaktionen bei Organtransplantationen eingesetzt wird) und so die Gefahr für Krampfanfälle.
      • Bei der gleichzeitigen Anwendung des Arzneimittels und ACE-Hemmstoffen (Mittel zur Behandlung von Bluthochdruck) ist die Gefahr für Blutbildveränderungen erhöht.
      • Die gleichzeitige Anwendung des Arzneimittels und Chloroquin, Hydroxychloroquin oder Mefloquin (Mittel zur Vorbeugung und Behandlung von Malaria) erhöht die Gefahr für Muskel- und Herzmuskelerkrankungen.
Quelle: ifap Service-Institut für Ärzte und Apotheker GmbH3

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.

Weitere Produkteigenschaften
Packungsgröße: 100 st; verschreibungspflichtiges Medikament: ja

Wirkstoffe & Inhaltsstoffe

Cloprednol
2,5 mg
Lactose 1-Wasser
Hilfsstoff
Lactose
84 mg Hilfsstoff
Magnesium stearat
Hilfsstoff
Maisstärke
Hilfsstoff
Povidon K30
Hilfsstoff

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