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HEXAL 200mg Tabletten

PZN: DE-06446636
50 Stk.
  • Arzneimittel
  • apothekenpflichtig
  • Tablette zur Herstellung einer Suspension zum Einnehmen
  • PZN: DE-06446636

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Lamotrigin HEXAL 200mg Tabletten

Lamotrigin HEXAL 200mg Tabletten, 50 Stk.

HEXAL AG

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Produktinformation zu Lamotrigin HEXAL 200mg Tabletten 3

Indikation

  • Lamotrigin gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die als Antiepileptika bezeichnet werden.
  • Es wird bei zwei Krankheitsbildern angewendet - Epilepsie und bipolare Störung.
  • Bei der Behandlung der Epilepsie wirkt Lamotrigin durch Hemmung der Signale im Gehirn, die die epileptischen
    Anfälle auslösen.
    • Bei Erwachsenen und Jugendlichen ab 13 Jahre kann das Präparat allein oder zusammen mit anderen
      Arzneimitteln zur Behandlung der Epilepsie angewendet werden. Es kann zusammen mit anderen Arzneimitteln auch zur Behandlung von Anfällen angewendet werden, die bei dem sogenannten Lennox-Gastaut-Syndrom auftreten.
    • Bei Kindern zwischen 2 und 12 Jahren kann das Präparat bei den genannten Krankheitsbildern zusammen mit anderen Arzneimitteln angewendet werden. Zur Behandlung einer bestimmten Form der Epilepsie, den sogenannten typischen Absencen, kann es allein angewendet werden.
  • Bei der bipolaren Störung ist Lamotrigin ebenfalls wirksam.
  • Menschen mit einer bipolaren Störung (gelegentlich auch als manisch-depressive Erkrankung bezeichnet) leiden unter extremen Stimmungsschwankungen, bei denen sich Phasen der Manie (Erregung oder Euphorie) mit Phasen der Depression (tiefe Traurigkeit oder Hoffnungslosigkeit) abwechseln.
  • Bei Erwachsenen ab 18 Jahre kann Lamotrigin allein oder gemeinsam mit anderen Arzneimitteln angewendet werden, um die bei der bipolaren Störung auftretenden depressiven Phasen zu verhindern. Wie das Arzneimittel dabei im Gehirn wirkt, ist noch nicht bekannt.

Kontraindikation

  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden
    • wenn Sie allergisch (überempfindlich) gegen Lamotrigin oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
    • Falls dies auf Sie zutrifft, dann Informieren Sie Ihren Arzt und nehmen Sie Lamotrigin nicht ein.

Dosierung von Lamotrigin HEXAL 200mg Tabletten

  • Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
  • Wie viel Lamotrigin müssen Sie einnehmen?
    • Es kann einige Zeit dauern, die für Sie richtige Dosis zu finden. Sie ist davon abhängig:
      • wie alt Sie sind
      • ob Sie Lamotrigin zusammen mit anderen Arzneimitteln einnehmen
      • ob Sie Nieren- oder Leberprobleme haben
    • Ihr Arzt wird Ihnen zu Beginn eine niedrige Dosis verordnen und diese über einige Wochen schrittweise erhöhen, bis die für Sie wirksame Dosis erreicht ist. Nehmen Sie niemals mehr Lamotrigin ein, als Ihr Arzt Ihnen verordnet hat.
    • Die übliche wirksame Dosis für Erwachsene und Jugendliche ab 13 Jahre liegt zwischen 100 mg und 400 mg pro Tag.
    • Für Kinder von 2-12 Jahren hängt die wirksame Dosis vom jeweiligen Körpergewicht des Kindes ab. Üblicherweise liegt sie zwischen 1 mg und 15 mg pro kg Körpergewicht des Kindes und Tag mit einer maximalen Erhaltungsdosis von 200 mg pro Tag.
    • Das Präparat ist nicht für die Anwendung bei Kindern unter 2 Jahren empfohlen.
  • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
    • Suchen Sie einen Arzt oder die nächstgelegene Notaufnahmestation im Krankenhaus auf. Falls möglich, zeigen Sie die Packung vor.
    • Wenn Sie zu viel Lamotrigin einnehmen, ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass Sie unter schwerwiegenden Nebenwirkungen leiden, die bis zum Tod führen können.
    • Bei Patienten, die zu große Mengen von Lamotrigin eingenommen hatten, traten einige der folgenden Beschwerden auf:
      • rasche, unkontrollierbare Augenbewegungen (Nystagmus)
      • unbeholfene Bewegungen und fehlende Abstimmung der Bewegungsabläufe (Koordinationsstörungen), die das Gleichgewicht beeinträchtigen (Ataxie)
      • Herzrhythmusstörungen (normalerweise im Elektrokardiogramm (EKG) festgestellt)
      • Bewusstseinsverlust, Anfälle (Krampfanfälle) oder Koma
  • Wenn Sie die Einnahme einer Einzeldosis von Lamotrigin vergessen haben
    • Nehmen Sie keine zusätzlichen Tabletten oder die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben. Nehmen Sie einfach die nächste Dosis zur gewohnten Zeit ein.


  • Wenn Sie die Einnahme mehrerer Dosen von Lamotrigin vergessen haben
    • Fragen Sie Ihren Arzt um Rat, wie Sie die Behandlung mit Lamotrigin wieder beginnen und fortsetzen sollen. Es ist wichtig, dass Sie dies befolgen.
    • Brechen Sie die Einnahme nicht ohne ärztlichen Rat ab.
      • Lamotrigin muss so lange eingenommen werden, wie es Ihr Arzt Ihnen empfiehlt. Brechen Sie die Einnahme von Lamotrigin nicht ab, es sei denn, Ihr Arzt rät es Ihnen.
    • Wenn Sie Lamotrigin wegen Epilepsie einnehmen
      • Um die Einnahme zu beenden, ist es wichtig, dass Ihre Dosis über etwa 2 Wochen schrittweise verringert wird. Wenn Sie die Einnahme plötzlich beenden, kann Ihre Epilepsie erneut auftreten oder sich verschlimmern.
    • Wenn Sie Lamotrigin wegen einer bipolaren Störung einnehmen
      • Es kann einige Zeit dauern, bis Lamotrigin seine Wirkung entfaltet, sodass Sie sich wahrscheinlich nicht sofort besser fühlen. Wenn Sie die Einnahme von Lamotrigin beenden, muss Ihre Dosis nicht schrittweise verringert werden. Dennoch sollten Sie erst mit Ihrem Arzt sprechen, wenn Sie die Einnahme beenden möchten.

Patientenhinweise

  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Besondere Vorsicht bei der Einnahme ist erforderlich
      • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen, wenn Sie
        • irgendwelche Probleme mit Ihren Nieren haben
        • jemals nach der Einnahme von Lamotrigin oder anderen Arzneimitteln gegen bipolare Störungen oder gegen Epilepsie einen Hautausschlag hatten
        • nach Sonneneinstrahlung oder künstlichem UV-Licht (z. B. im Sonnenstudio) einen Hautausschlag oder Sonnenbrand nach Lamotrigin-Einnahme entwickeln. Ihr Arzt wird Ihre Behandlung überprüfen und Ihnen ggf. raten, Sonnenlicht zu meiden oder sich vor der Sonne zu schützen (z. B. Verwendung eines Sonnenschutzmittels und/oder das Tragen von Schutzkleidung)
        • jemals nach der Einnahme von Lamotrigin eine Gehirnhautentzündung (Meningitis) entwickelt hatten
        • bereits ein Arzneimittel einnehmen, das Lamotrigin enthält.
        • eine Erkrankung haben, die Brugada-Syndrom genannt wird oder andere Herzprobleme haben. Das Brugada-Syndrom ist eine genetische Erkrankung, welche eine abnormale elektrische Aktivität im Herzen zur Folge hat. Lamotrigin kann EKG-Anomalien, welche zu Arrhythmien (unregelmäßiger Herzrhythmus) führen können, auslösen.
      • Falls irgendetwas davon auf Sie zutrifft, dann Informieren Sie Ihren Arzt, der möglicherweise entscheidet, Ihre Dosis zu verringern oder dass dieses Arzneimittel nicht für Sie geeignet ist.
    • Wichtige Informationen über potenziell lebensbedrohliche Reaktionen
      • Bei einer kleinen Anzahl von Patienten, die Lamotrigin einnehmen, kommt es zu allergischen Reaktionen oder potenziell lebensbedrohlichen Hautreaktionen, die sich zu ernsten Problemen entwickeln können, wenn sie nicht behandelt werden. Dazu können das Stevens-Johnson- Syndrom (SJS), die toxisch-epidermale Nekrolyse (TEN) und das Arzneimittelexanthem mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS) gehören. Sie müssen die Symptome kennen, auf die Sie achten müssen, während Sie Lamotrigin einnehmen. Bei Personen asiatischer Herkunft (hauptsächlich bei Han-Chinesen und Thailändern) ist dieses Risiko wahrscheinlich mit einer Genvariante assoziiert. Wenn Sie diese Herkunft haben und Sie zuvor als Träger dieser Genvariante (HLA-B*1502) identifiziert wurden, besprechen Sie dies mit Ihrem Arzt, bevor Sie Lamotrigin einnehmen.
        • Lesen Sie die Beschreibung dieser Symptome unter der Kategorie "Nebenwirkungen" unter „Potenziell lebensbedrohliche Reaktionen: nehmen Sie umgehend die Hilfe eines Arztes in Anspruch."
      • Hämophagozytische Lymphohistiozytose (HLH)
        • Es gab Berichte über eine seltene aber sehr schwerwiegende Reaktion des Immunsystems bei Patienten, die Lamotrigin einnehmen.
          • Kontaktieren Sie sofort Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie während der Einnahme von Lamotrigin eines der folgenden Symptome bemerken: Fieber, Hautausschlag, neurologische Symptome (z.B. Zittern oder Tremor, Verwirrungszustand, Störungen der Gehirnfunktion).
      • Gedanken an eine Selbstschädigung oder Selbsttötung
        • Antiepileptika werden angewendet, um mehrere Krankheitsbilder zu behandeln, einschließlich Epilepsie und bipolare Störungen.
        • Bei Patienten mit einer bipolaren Störung können mitunter Gedanken aufkommen, sich selbst zu schädigen oder Selbsttötung zu begehen. Falls Sie eine bipolare Störung haben, werden Sie möglicherweise eher solche Gedanken haben, wenn Sie
          • erstmals mit der Behandlung beginnen
          • bereits früher daran gedacht haben, sich selbst zu schädigen oder Selbsttötung zu begehen
          • unter 25 Jahre alt sind.
        • Falls Sie entsprechende beunruhigende Gedanken oder Erfahrungen haben oder merken, dass Sie sich während der Behandlung mit Lamotrigin schlechter fühlen oder dass neue Beschwerden auftreten:
          • Gehen Sie so schnell wie möglich zu einem Arzt oder suchen Sie das nächstgelegene Krankenhaus auf.
        • Es kann hilfreich sein, wenn Sie einem Familienmitglied, Ihrem Betreuer oder einem engen Freund erzählen, dass Sie depressiv werden können oder ernstzunehmende Stimmungsschwankungen haben und Sie diese Personen bitten, diese Gebrauchsinformation zu lesen. Fordern Sie sie auf, Ihnen mitzuteilen, wenn sie sich Sorgen machen über Ihre Depression oder über andere Veränderungen in Ihrem Verhalten.
        • Eine geringe Anzahl von Patienten, die mit Antiepileptika wie Lamotrigin behandelt wurden, hatte Gedanken daran, sich selbst zu verletzen oder sich das Leben zu nehmen.
        • Wenn Sie zu irgendeinem Zeitpunkt solche Gedanken haben, setzen Sie sich sofort mit Ihrem Arzt in Verbindung.
      • Wenn Sie Lamotrigin zur Behandlung der Epilepsie einnehmen
        • Die Anfälle im Rahmen einiger Formen der Epilepsie können sich gelegentlich verstärken oder häufiger auftreten, während Sie dieses Arzneimittel einnehmen. Bei einigen Patienten können schwere epileptische Anfälle auftreten, die zu erheblichen gesundheitlichen Problemen führen können.
        • Falls während der Einnahme von Lamotrigin Ihre Anfälle häufiger auftreten oder es bei Ihnen zu einem schweren Anfall kommt
          • Suchen Sie so schnell wie möglich einen Arzt auf.
      • Dieses Arzneimittel darf bei Patienten unter 18 Jahren nicht zur Behandlung einer bipolaren Störung angewendet werden.
        • Arzneimittel zur Behandlung einer Depression oder anderer psychischer Probleme erhöhen bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren das Risiko von Selbsttötungsgedanken und -verhalten.
  • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Lamotrigin kann Schwindel und Doppeltsehen verursachen.
      • Setzen Sie sich erst an das Steuer eines Fahrzeugs und bedienen Sie Maschinen, wenn Sie sich sicher sind, dass Sie davon nicht betroffen sind.
    • Wenn Sie Epilepsie haben, sprechen Sie mit Ihrem Arzt über Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen.

Schwangerschaft

  • Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein, oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
    • Sie sollten die Behandlung nicht abbrechen, ohne mit Ihrem Arzt darüber gesprochen zu haben. Dies ist insbesondere wichtig, wenn Sie Epilepsie haben.
  • Schwangerschaft
    • Eine Schwangerschaft kann die Wirksamkeit des Präparates beeinflussen, so dass eventuell Blutuntersuchungen und eine Anpassung der Lamotrigin Dosis erforderlich sein können.
    • Es kann ein geringfügig erhöhtes Risiko für Geburtsfehler, einschließlich Lippen- oder Gaumenspalten bestehen, wenn Lamotrigin während der ersten drei Monate der Schwangerschaft eingenommen wird.
    • Falls Sie planen, schwanger zu werden, oder schwanger sind, wird Ihr Arzt Ihnen möglicherweise empfehlen, zusätzlich Folsäure einzunehmen.
  • Stillzeit
    • Wenn Sie stillen oder planen zu stillen, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat. Der Wirkstoff des Präparates geht in die Muttermilch über und kann Ihrem Kind schaden. Ihr Arzt wird den Nutzen und das Risiko des Stillens während Sie Lamotrigin einnehmen erörtern und Ihr Kind, falls Sie sich für das Stillen entscheiden, von Zeit zu Zeit hinsichtlich des Auftretens von Abgeschlagenheit, Hautausschlag oder schlechter Gewichtszunahme untersuchen. Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie eines dieser Symptome bei Ihrem Kind bemerken.

Einnahme Art und Weise

  • Nehmen Sie Ihre Dosis Lamotrigin je nach Anweisung des Arztes entweder 1-mal oder 2-mal täglich ein. Lamotrigin kann unabhängig von den Mahlzeiten eingenommen werden.
  • Nehmen Sie immer die volle Dosis ein, die Ihnen Ihr Arzt verordnet hat. Nehmen Sie niemals nur einen Teil einer Tablette ein.
  • Ihr Arzt wird Ihnen möglicherweise auch dazu raten, eine gleichzeitige Einnahme von anderen Arzneimitteln zu beginnen oder zu beenden. Das hängt davon ab, welche Krankheit bei Ihnen behandelt wird und wie Sie auf die Behandlung ansprechen.
  • Die Tabletten zur Herstellung einer Suspension zum Einnehmen können entweder im Ganzen mit etwas Wasser geschluckt, gekaut oder zur Herstellung eines flüssigen Arzneimittels mit Wasser gemischt werden.
  • Nehmen Sie niemals einen Teil der Flüssigkeit.
  • Wenn Sie die Tablette kauen
    • Möglicherweise müssen Sie gleichzeitig etwas Wasser trinken, damit sich die Tablette im Mund auflösen kann. Anschließend sollten Sie noch etwas Wasser nach trinken, um sicherzustellen, dass das Arzneimittel vollständig heruntergeschluckt wurde.
  • Um ein flüssiges Arzneimittel herzustellen
    • Legen Sie die Tablette in ein Glas mit mindestens so viel Wasser, dass die Tablette vollständig damit bedeckt ist.
    • Rühren Sie entweder um, damit sich die Tablette auflöst, oder warten Sie, bis sich die Tablette von selbst vollständig aufgelöst hat.
    • Trinken Sie die gesamte Flüssigkeit.
    • Geben Sie dann noch einmal etwas Wasser in das Glas und trinken es, um sicherzustellen, dass nichts vom Arzneimittel im Glas zurückbleibt.

Wechselwirkungen bei Lamotrigin HEXAL 200mg Tabletten

  • Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln
    • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.
    • Ihr Arzt muss wissen, ob Sie andere Arzneimittel zur Behandlung von Epilepsie oder psychischen Erkrankungen einnehmen. Dadurch wird sichergestellt, dass Sie die richtige Dosis des Präparates einnehmen. Zu diesen Arzneimitteln zählen:
      • Oxcarbazepin, Felbamat, Gabapentin, Levetiracetam, Pregabalin, Topiramat, Zonisamid, Lacosamid oder Perampanel zur Behandlung der Epilepsie
      • Lithium, Olanzapin oder Aripiprazol zur Behandlung psychischer Probleme
      • Bupropion zur Behandlung psychischer Probleme oder zur Raucherentwöhnung
      • Paracetamol zur Behandlung von Schmerzen und Fieber
    • Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie eines dieser Arzneimittel einnehmen.
    • Einige Arzneimittel und Lamotrigin können sich bei gleichzeitiger Gabe gegenseitig beeinflussen oder die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass bei Patienten Nebenwirkungen auftreten. Hierzu zählen:
      • Valproat zur Behandlung von Epilepsie und psychischen Problemen
      • Carbamazepin zur Behandlung von Epilepsie und psychischen Problemen
      • Phenytoin, Primidon oder Phenobarbital zur Behandlung der Epilepsie
      • Risperidon zur Behandlung von psychischen Problemen
      • Rifampicin, ein Antibiotikum
      • Arzneimittel zur Behandlung einer Infektion mit dem Humanen-Immunodefizienz-Virus (HIV) (eine Kombination aus Lopinavir und Ritonavir oder aus Atazanavir und Ritonavir)
      • östrogenhaltige Arzneimittel einschließlich hormoneller Empfängnisverhütungsmittel, z. B. die „Pille" (siehe weiter unten) und Hormonersatztherapie (hormone replacement therapy, HRT)
    • Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie eines dieser Arzneimittel einnehmen, die Einnahme beginnen oder beenden.
    • Hormonelle Empfängnisverhütungsmittel (wie z. B. die „Pille") können die Wirkungsweise des Präparates beeinflussen
      • Ihr Arzt wird Ihnen möglicherweise empfehlen, ein besonderes hormonelles Empfängnisverhütungsmittel oder eine andere Empfängnisverhütungsmethode anzuwenden wie z. B. Kondome, ein Pessar oder eine Spirale. Wenn Sie ein hormonelles Empfängnisverhütungsmittel wie die „Pille" anwenden, wird Ihr Arzt Ihnen möglicherweise Blut abnehmen, um den Blutspiegel von Lamotrigin zu kontrollieren. Falls Sie ein hormonelles Empfängnisverhütungsmittel anwenden oder vorhaben, mit der Anwendung zu beginnen
        • Sprechen Sie vorher mit Ihrem Arzt über die für Sie geeignete Methode zur Empfängnisverhütung.
      • Umgekehrt kann Lamotrigin auch die Wirkungsweise hormoneller Empfängnisverhütungsmittel beeinflussen, die Abnahme ihrer Wirksamkeit ist aber unwahrscheinlich. Falls Sie ein hormonelles Empfängnisverhütungsmittel anwenden und irgendwelche Veränderungen Ihrer Regelblutung, wie Zwischen- oder Schmierblutungen, bemerken. Informieren Sie Ihren Arzt, da dies Zeichen dafür sein können, dass Lamotrigin die Wirkungsweise Ihres Empfängnisverhütungsmittels beeinträchtigt.
    • Hormonersatztherapie kann die Wirkungsweise des Arznemittels beeinflussen
      • Wenn Sie eine östrogenhaltige Hormonersatztherapie erhalten, wird Ihr Arzt Ihnen möglicherweise Blut abnehmen, um den Blutspiegel von Lamotrigin zu kontrollieren.

Warnhinweise bei Hilfsstoffen

Enthält Fructose, Invertzucker (Honig), Lactitol, Maltitol, Isomaltitol, Saccharose oder Sorbitol. Darf bei Patienten mit erblich bedingter Fructose-Unverträglichkeit nicht angewendet werden.
Quelle: ifap Service-Institut für Ärzte und Apotheker GmbH3

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.

Weitere Produkteigenschaften
Packungsgröße: 50 st; verschreibungspflichtiges Medikament: ja

Wirkstoffe & Inhaltsstoffe

Lamotrigin
200 mg
Calcium carbonat
Hilfsstoff
Cellulose, mikrokristallin, silifiziert
Hilfsstoff
Cellulose, mikrokristallin
Hilfsstoff
Silicium dioxid, hochdispers
Hilfsstoff
Crospovidon
Hilfsstoff
Maisstärke
Hilfsstoff
Natrium stearylfumarat
Hilfsstoff
Saccharin, Natriumsalz
Hilfsstoff
Silicium dioxid, hochdispers
Hilfsstoff
Sorbitol
23,34 mg Hilfsstoff
Talkum
Hilfsstoff
Gesamt Natrium Ion
23 mg Hilfsstoff
Gesamt Natrium Ion
mmol Hilfsstoff
Schwarze Johannisbeer Aroma, C406092, Givaudan
Hilfsstoff
Maltodextrin
Hilfsstoff
Maisstärke, modifiziert
Hilfsstoff
Aromastoffe, natürlich und naturidentisch
Hilfsstoff
Aromastoffe, künstlich
Hilfsstoff

Erfahrungsberichte zu Lamotrigin HEXAL 200mg Tabletten, 50 Stk.

Die Produktbewertungen zu Lamotrigin HEXAL 200mg Tabletten beinhalten die persönlichen Erfahrungen der Medizinfuchs-Nutzer. Sie dienen nicht als Ersatz für eine persönliche Beratung durch einen Arzt oder Apotheker.

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