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Desitin 50mg

PZN: DE-03360816
200 Stk.
  • Arzneimittel
  • apothekenpflichtig
  • Tabletten
  • PZN: DE-03360816
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Lamotrigin Desitin 50mg

Lamotrigin Desitin 50mg, 200 Stk.

Desitin Arzneimittel GmbH

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Produktinformation zu Lamotrigin Desitin 50mg 3

Indikation

  • Dieses Präparat gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die als Antiepileptika bezeichnet werden. Es wird bei zwei Krankheitsbildern angewendet -- Epilepsie und bipolare Störung.
  • Bei der Behandlung der Epilepsie wirkt Lamotrigin durch Hemmung der Signale im Gehirn, die die epileptischen Anfälle auslösen.
    • Bei Erwachsenen und Jugendlichen ab 13 Jahren kann Lamotrigin allein oder zusammen mit anderen Arzneimitteln zur Behandlung der Epilepsie angewendet werden.
    • Das Präparat kann zusammen mit anderen Arzneimitteln auch zur Behandlung von Anfällen angewendet werden, die bei dem so genannten Lennox-Gastaut-Syndrom auftreten.
    • Bei Kindern zwischen 2 und 12 Jahren kann das Präparat bei den genannten Krankheitsbildern zusammen mit anderen Arzneimitteln angewendet werden. Zur Behandlung einer bestimmten Form der Epilepsie, den so genannten typischen Absencen, kann es allein angewendet werden.
  • Bei der bipolaren Störung ist dieses Arzneimittel ebenfalls wirksam.
    • Menschen mit einer bipolaren Störung (gelegentlich auch als manisch-depressive Erkrankung bezeichnet) leiden unter extremen Stimmungsschwankungen, bei denen sich Phasen der Manie (Erregung oder Euphorie) mit Phasen der Depression (tiefe Traurigkeit oder Hoffnungslosigkeit) abwechseln.
    • Bei Erwachsenen ab 18 Jahren kann das Arzneimittel allein oder gemeinsam mit anderen Arzneimitteln angewendet werden, um die bei der bipolaren Störung auftretenden depressiven Phasen zu verhindern. Wie Lamotrigin dabei im Gehirn wirkt, ist noch nicht bekannt.

Kontraindikation

  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden,
    • wenn Sie allergisch gegen Lamotrigin oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
  • Falls dies auf Sie zutrifft, dann: Informieren Sie Ihren Arzt und nehmen Sie Lamotrigin nicht ein.

Dosierung von Lamotrigin Desitin 50mg

  • Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein.
  • Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
  • Wie viel von dem Arzneimittel müssen Sie einnehmen?
    • Es kann einige Zeit dauern, die für Sie richtige Dosis von Lamotrigin zu finden. Sie ist davon abhängig:
      • wie alt Sie sind.
      • ob Sie Lamotrigin zusammen mit anderen Arzneimitteln einnehmen.
      • ob Sie Nieren- oder Leberprobleme haben.
    • Ihr Arzt wird Ihnen zu Beginn eine niedrige Dosis verordnen und diese über einige Wochen schrittweise erhöhen, bis die für Sie wirksame Dosis erreicht ist. Nehmen Sie niemals mehr von dem Präparat ein, als Ihr Arzt Ihnen verordnet hat.
    • Die übliche wirksame Dosis für Erwachsene und Jugendliche ab 13 Jahren liegt zwischen 100 mg und 400 mg pro Tag.
    • Anwendung bei Kindern und Jugendlichen
      • Für Kinder von 2 bis 12 Jahren hängt die wirksame Dosis vom jeweiligen Körpergewicht des Kindes ab. Üblicherweise liegt sie zwischen 1 mg und 15 mg pro Kilogramm Körpergewicht des Kindes und Tag mit einer maximalen Erhaltungsdosis von 400 mg pro Tag.
      • Dieses Arzneimittel wird nicht für die Anwendung bei Kindern unter 2 Jahren empfohlen.
  • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
    • Suchen Sie sofort einen Arzt oder die nächstgelegene Notaufnahmestation im Krankenhaus auf. Falls möglich, zeigen Sie die Packung des Arzneimittels vor.
    • Wenn Sie zu viel einnehmen, ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass Sie unter schwerwiegenden Nebenwirkungen leiden, die bis zum Tod führen können.
    • Bei Patienten, die zu große Mengen an Lamotrigin eingenommen hatten, traten einige der folgenden Beschwerden auf:
      • rasche, unkontrollierbare Augenbewegungen (Nystagmus)
      • unbeholfene Bewegungen und fehlende Abstimmung der Bewegungsabläufe (Koordinationsstörungen), die das Gleichgewicht beeinträchtigen (Ataxie)
      • Verschlechterung des Anfallsleidens, z. B. durch Zunahme von Anfällen
      • Beschleunigter Herzschlag, EKG-Veränderungen, die anlässlich einer Untersuchung des Herzens festgestellt werden
      • Bewusstseinsverlust, Anfälle (Krampfanfälle) oder Koma.
  • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
    • Nehmen Sie nicht zusätzliche Tabletten ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.
    • Nehmen Sie einfach die nächste Dosis zur gewohnten Zeit ein.
    • Wenn Sie die Einnahme mehrerer Dosenvergessen haben
      • Fragen Sie Ihren Arzt um Rat, wie Sie die Behandlung mit dem Präparat wieder beginnen sollen. Es ist wichtig, dass Sie dies befolgen.
  • Wenn Sie die Einnahme abbrechen
    • Das Arzneimittel muss so lange eingenommen werden, wie es Ihr Arzt Ihnen empfiehlt. Brechen Sie die Einnahme nicht ab, es sei denn, Ihr Arzt rät es Ihnen.
    • Wenn Sie das Arzneimittel wegen Epilepsie einnehmen
      • Um die Einnahme des Präparates zu beenden ist es wichtig, dass die Dosis über etwa 2 Wochen schrittweise verringert wird. Wenn Sie die Einnahme plötzlich beenden, kann Ihre Epilepsie erneut auftreten oder sich verschlimmern.
    • Wenn Sie das Arzneimittel wegen einer bipolaren Störung einnehmen
      • Es kann einige Zeit dauern, bis das Präparat seine Wirkung entfaltet, sodass Sie sich wahrscheinlich nicht sofort besser fühlen. Wenn Sie die Einnahme beenden, muss Ihre Dosis nicht schrittweise verringert werden. Dennoch sollten Sie erst mit Ihrem Arzt sprechen, wenn Sie die Einnahme beenden möchten.
  • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Patientenhinweise

  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bevor Sie das Präparat einnehmen:
      • wenn Sie Nierenprobleme haben
      • wenn Sie jemals nach der Einnahme von Lamotrigin oder anderen Arzneimitteln gegen bipolarer Störung oder gegen Epilepsie einen Hautausschlag hatten
      • wenn Sie nach Sonneneinstrahlung oder künstlichem UV-Licht (z. B. im Sonnenstudio) einen Hautausschlag oder Sonnenbrand nach Lamotrigin-Einnahme entwickeln. Ihr Arztwird Ihre Behandlung überprüfen und Ihnen ggf. raten, Sonneneinstrahlung zu meiden oder sich gegen die Sonne zu schützen (z. B. mit Sonnencreme und/oder Schutzkleidung)
      • wenn Sie jemals nach der Einnahme von Lamotrigin eine Hirnhautentzündung (Meningitis) hatten (lesen Sie hierzu bitte die Beschreibung dieser Symptome in Kategorie "Nebenwirkungen")
      • wenn Sie bereits ein Arzneimittel einnehmen, das Lamotrigin enthält.
      • wenn Sie eine Erkrankung haben, die Brugada-Syndrom genannt wird, oder andere Herzprobleme haben. Das Brugada- Syndrom ist eine genetische Erkrankung, die eine anormale elektrische Aktivität im Herzen zur Folge hat. Lamotrigin kann EKG-Anomalien, die zu Arrhythmien (unregelmäßiger Herzrhythmus) führen können, auslösen
    • Falls irgendetwas davon auf Sie zutrifft, dann:
      • Informieren Sie Ihren Arzt, der möglicherweise entscheidet, die Dosis zu verringern oder dass Lamotrigin nicht für Sie geeignet ist.
    • Wichtige Information über potenziell lebensbedrohliche Reaktionen
      • Bei einer kleinen Anzahl von Patienten, die Lamotrigin einnehmen, kommt es zu allergischen Reaktionen oder potenziell lebensbedrohlichen Hautreaktionen, die sich zu schwerwiegenden Problemen entwickeln können, wenn sie nicht behandelt werden. Dazu können das Stevens-Johnson-Syndrom (SJS), die toxisch epidermale Nekrolyse (TEN) und das Arzneimittelexanthem mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS) gehören. Sie müssen die Symptome kennen, auf die Sie achten müssen, während Sie Lamotrigin einnehmen. Bei Personen mit asiatischer Herkunft (hauptsächlich Han-chinesisch und thailändisch) ist dieses Risiko wahrscheinlich mit einer Genvariante assoziiert. Wenn Sie diese Herkunft haben und Sie zuvor als Träger dieser genetischen Variante (HLA-B*1502) identifiziert wurden, besprechen Sie dies mit Ihrem Arzt, bevor Sie Lamotrigin einnehmen. Lesen Sie die Beschreibung dieser Symptome in Kategorie "Nebenwirkungen".
    • Hämophagozytische Lymphohistiozytose (HLH)
      • Es gab Berichte über eine seltene, aber sehr schwerwiegende Reaktion des Immunsystems bei Patienten, die Lamotrigin einnehmen. Kontaktieren Sie sofort Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie während der Einnahme von Lamotrigin eines der folgenden Symptome bemerken: Fieber, Hautausschlag, neurologischeSymptome (z.B. Zittern oder Tremor, Verwirrungszustand, Störungen der Gehirnfunktion). Gedanken daran, sich selbst zu schädigen oder Gedanken an Selbsttötung
      • Antiepileptika werden angewendet, um mehrere Krankheitsbilder zu behandeln, einschließlich Epilepsie und bipolare Störung. Bei Patienten mit einer bipolaren Störung können mitunter Gedanken aufkommen, sich selbst zu schädigen oder Selbsttötung zu begehen. Falls Sie eine bipolare Störung haben, werden Sie möglicherweise eher solche Gedanken haben:
        • wenn Sie erstmals mit der Behandlung beginnen
        • wenn Sie bereits früher einmal Gedanken daran hatten, sich schädigen oder Selbsttötung zubegehen
        • wenn Sie unter 25 Jahre alt sind.
      • Falls Sie entsprechende beunruhigende Gedanken oder Erfahrungen haben oder merken, dass Sie sich während der Behandlung mit Lamotrigin schlechter fühlen oder dass neue Beschwerden auftreten:
        • Gehen Sie so schnell wie möglich zum Arzt oder suchen Sie das nächstgelegene Krankenhausauf.
      • Es kann hilfreich sein, wenn Sie einem Familienmitglied, Ihrem Betreuer oder einem engen Freund erzählen, dass Sie depressiv werden können oder ernstzunehmende Stimmungsschwankungen haben und Sie diese Personen bitten, die Gebrauchsinformation zu lesen. Fordern Sie sie auf, Ihnen mitzuteilen, wenn sie sich Sorgen machen über Ihre Depression oder über andere Veränderungen in Ihrem Verhalten.
      • Eine geringe Anzahl von Patienten, die mit Antiepileptika wie Lamotrigin behandelt wurden, hatten Gedanken daran, sich selbst zu verletzen oder sich das Leben zu nehmen. Wenn Sie zu irgendeinem Zeitpunkt solche Gedanken haben, setzen Sie sich sofort mit Ihrem Arzt in Verbindung.
    • Wenn Sie Lamotrigin zur Behandlung der Epilepsie einnehmen
      • Die Anfälle im Rahmen einiger Formen der Epilepsie können sich gelegentlich verstärken oder häufiger auftreten, während Sie Lamotrigin einnehmen. Bei einigen Patienten können schwere epileptische Anfälle auftreten, die zu erheblichen gesundheitlichen Problemen führen können. Falls während der Einnahme von Lamotrigin Ihre Anfälle häufiger auftreten oder es bei Ihnen zu einem schweren Anfall kommt:
        • Suchen Sie so schnell wie möglich einen Arzt auf.
    • Lamotrigin darf bei Patienten unter 18 Jahren nicht zur Behandlung einer bipolaren Störung angewendet werden. Arzneimittel zur Behandlung einer Depression oder anderer psychischer Probleme erhöhen bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren das Risiko von Selbsttötungsgedanken und -verhalten.
  • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Das Arzneimittel kann Schwindel und Doppeltsehen verursachen.
    • Setzen Sie sich erst an das Steuer eines Fahrzeugs und bedienen Sie Maschinen, wenn Sie sich sicher sind, dass Sie davon nicht betroffen sind.
    • Wenn Sie Epilepsie haben, sprechen Sie mit Ihrem Arzt über Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen.

Schwangerschaft

  • Schwangerschaft
    • Wenn Sie schwanger sind oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
      • Sie sollten die Behandlung nicht abbrechen, ohne mit Ihrem Arzt darüber gesprochen zu haben. Dies ist insbesondere wichtig, wenn Sie Epilepsie haben.
      • Eine Schwangerschaft kann auch die Wirksamkeit des Arzneimittels beeinflussen, sodass eventuell Blutuntersuchungen und eine Anpassung der Dosis von Lamotrigin erforderlich sein können.
      • Es kann ein geringfügig erhöhtes Risiko für Geburtsfehler, einschließlich Lippen- oder Gaumenspalten bestehen, wenn das Präparat während der ersten drei Monate der Schwangerschaft eingenommen wird.
      • Falls Sie planen, schwanger zu werden, oder schwanger sind, wird Ihr Arzt Ihnen möglicherweise empfehlen, zusätzlich Folsäure einzunehmen.
  • Stillzeit
    • Wenn Sie stillen oder planen zu stillen, fragen Sie vor Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat. Der Wirkstoff von diesem Arzneimittel geht in die Muttermilch über und kann Ihrem Kind schaden. Ihr Arzt wird den Nutzen und das Risiko des Stillens, während Sie Lamotrigin einnehmen, erörtern und Ihr Kind, falls Sie sich für das Stillen entscheiden, von Zeit zu Zeit hinsichtlich des Auftretens von Abgeschlagenheit, Hautausschlag oder schlechter Gewichtszunahme untersuchen. Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie eines dieser Symptome bei Ihrem Kind bemerken.

Einnahme Art und Weise

  • Nehmen Sie Ihre Dosis Lamotrigin je nach Anweisung Ihres Arztes einmal oder zweimal täglich ein. Es kann vor oder nach den Mahlzeiten eingenommen werden, am besten immer zur gleichen Tageszeit. Dadurch halten Sie Ihre Erkrankung besser unter Kontrolle und Sie erinnern sich leicht daran, wann Sie die Tabletten einnehmen müssen.
  • Für mehr Informationen, s. Gebrauchsinformation.
    • Schlucken Sie Ihr Arzneimittel im Ganzen mit etwas Wasser. Kauen oder zerdrücken Sie die Tabletten nicht.
    • Nehmen Sie immer die ganze Dosis ein, die Ihnen Ihr Arzt verordnet hat. Nehmen Sie niemals nur einen Teil einer Dosis ein.
  • Ihr Arzt wird Ihnen möglicherweise auch dazu raten, eine gleichzeitige Einnahme von anderen Arzneimitteln zu beginnen oder zu beenden. Das hängt davon ab, welche Krankheit bei Ihnen behandelt wird und wie Sie auf die Behandlung ansprechen.

Wechselwirkungen bei Lamotrigin Desitin 50mg

  • Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln
    • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel oder pflanzliche Arzneimittel handelt.
    • Ihr Arzt muss wissen, ob Sie andere Arzneimittel zur Behandlung von Epilepsie oder psychischen Erkrankungen einnehmen. Dadurch wird sichergestellt, dass Sie die richtige Dosis von Lamotrigin einnehmen. Zu diesen Arzneimitteln zählen:
      • Oxcarbazepin, Felbamat, Gabapentin, Levetiracetam, Pregabalin, Topiramat oder Zonisamid zur Behandlung der Epilepsie
      • Lithium, Olanzapin oder Aripiprazol zur Behandlung psychischer Probleme
      • Bupropion zur Behandlung psychischer Probleme oder zur Raucherentwöhnung
      • Paracetamol zur Behandlung von Schmerzen und Fieber
    • Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie eines dieser Arzneimittel einnehmen.
    • Einige Arzneimittel und Lamotrigin können sich bei gleichzeitiger Gabe gegenseitig beeinflussen oder die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass bei Patienten Nebenwirkungen auftreten.
    • Hierzu zählen:
      • Valproat zur Behandlung von Epilepsie und psychischen Problemen
      • Carbamazepin zur Behandlung von Epilepsie und psychischen Problemen
      • Phenytoin, Primidon oder Phenobarbital zur Behandlung der Epilepsie
      • Risperidon zur Behandlung von psychischen Problemen
      • Rifampicin, ein Antibiotikum
      • Arzneimittel zur Behandlung einer Infektion mit dem Humanen-Immunodefizienz-Virus (HIV) (eine Kombination aus Lopinavir und Ritonavir oder aus Atazanavir und Ritonavir)
      • östrogenhaltige Arzneimittel einschließlich hormoneller Empfängnisverhütungsmittel, wie z. B. die "Pille" (siehe weiter unten), und Hormonersatztherapie (hormone replacementtherapy, HRT)
    • Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie eines dieser Arzneimittel einnehmen, die Einnahme beginnen oder beenden.
    • Hormonelle Empfängnisverhütungsmittel (wie z. B. die „Pille") können die Wirkungsweise von diesem Arzneimittel beeinflussen.
      • Ihr Arzt wird Ihnen möglicherweise empfehlen, ein besonderes hormonelles Empfängnisverhütungsmittel oder eine andere Empfängnisverhütungsmethode anzuwenden, wie z. B. Kondome, ein Pessar oder eine Spirale. Wenn Sie ein hormonelles Empfängnisverhütungsmittel wie die „Pille" anwenden, wird Ihr Arzt Ihnen möglicherweise Blut abnehmen, um den Blutspiegel von Lamotrigin zu kontrollieren. Falls Sie ein hormonelles Empfängnisverhütungsmittel anwenden oder vorhaben, mit der Anwendung zu beginnen:
        • Sprechen Sie vorher mit Ihrem Arzt über die für Sie geeignete Methode zur Empfängnisverhütung.
      • Umgekehrt kann Lamotrigin auch die Wirkungsweise hormoneller Empfängnisverhütungsmittel beeinflussen, die Abnahme ihrer Wirksamkeit ist aber unwahrscheinlich. Falls Sie ein hormonelles Empfängnisverhütungsmittel anwenden und irgendwelche Veränderungen Ihrer Regelblutung, wie Zwischen- oder Schmierblutungen, bemerken:
        • Informieren Sie Ihren Arzt, da dies Zeichen dafür sein können, dass Lamotrigin die Wirkungsweise Ihres Empfängnisverhütungsmittels beeinträchtigt.
      • Hormonersatztherapie kann die Wirkungsweise von Lamotrigin beeinflussen
        • Wenn Sie eine östrogenhaltige Hormonersatztherapie erhalten, wird Ihr Arzt Ihnen möglicherweise Blut abnehmen, um den Blutspiegel von Lamotrigin zu kontrollieren.
Quelle: ifap Service-Institut für Ärzte und Apotheker GmbH3

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.

Weitere Produkteigenschaften
Packungsgröße: 200 st; verschreibungspflichtiges Medikament: ja

Wirkstoffe & Inhaltsstoffe

Lamotrigin
50 mg
Carboxymethylstärke, Natriumsalz Typ A
Hilfsstoff
Cellulose, mikrokristallin
Hilfsstoff
Eisen (III) hydroxid oxid x-Wasser
Hilfsstoff
Lactose 1-Wasser
97,5 mg Hilfsstoff
Magnesium stearat
Hilfsstoff
Povidon K30
Hilfsstoff
Silicium dioxid, hochdispers
Hilfsstoff
Talkum
Hilfsstoff
Gesamt Natrium Ion
1 mmol Hilfsstoff
Gesamt Natrium Ion
mg Hilfsstoff

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Bewertung
Wirkstoffeimmer gleich
  • Lamotrigin 50 mg
  • Lamotrigin 50 mg
  • Lamotrigin 50 mg
  • Lamotrigin 50 mg
Hilfsstoffekönnen variieren
  • Carboxymethylstärke, Natriumsalz Typ A
  • Cellulose, mikrokristallin
  • Eisen (III) hydroxid oxid x-Wasser
  • Lactose 1-Wasser
  • Magnesium stearat
  • Povidon K30
  • Silicium dioxid, hochdispers
  • Talkum
  • Gesamt Natrium Ion
  • Gesamt Natrium Ion
  • Calcium carbonat
  • Cellulose, mikrokristallin
  • Crospovidon
  • Maisstärke
  • Natrium stearylfumarat
  • Saccharin, Natriumsalz
  • Silicium dioxid, hochdispers
  • Sorbitol
  • Talkum
  • Schwarze Johannisbeer Aroma
  • Maltodextrin
  • Maisstärke, modifiziert
  • Aromastoffe, natürlich und naturidentisch
  • Triethyl citrat
  • Calcium carbonat
  • Cellulose, mikrokristallin
  • Crospovidon
  • Maisstärke
  • Natrium stearylfumarat
  • Saccharin, Natriumsalz
  • Silicium dioxid, hochdispers
  • Sorbitol
  • Talkum
  • Gesamt Natrium Ion
  • Gesamt Natrium Ion
  • Schwarze Johannisbeer Aroma
  • Maltodextrin
  • Maisstärke, modifiziert
  • Aromastoffe, natürlich und naturidentisch
  • Aromastoffe, künstlich
  • Carboxymethylstärke, Natriumsalz Typ A
  • Cellulose, mikrokristallin
  • Eisen (III) hydroxid oxid
  • Lactose 1-Wasser
  • Magnesium stearat (Ph. Eur.) [pflanzlich]
  • Povidon K30
  • Silicium dioxid, hochdispers
  • Talkum
  • Gesamt Natrium Ion
  • Gesamt Natrium Ion

Erfahrungsberichte zu Lamotrigin Desitin 50mg, 200 Stk.

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