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Überlastungsschmerzen: Verletzungen am Kreuzband und Meniskus 

Autor: medizinfuchs Redaktion
Überlastungsschmerzen
Überlastungsschmerzen entstehen häufig bei falschen Bewegungen. Oft entstehen Prellungen, aber es kann auch zu Verletzungen am Kreuzband und Meniskus kommen. Die mit starken Schmerzen, Gelenkergüssen und Schwellungen verbundenen Verletzungen des Kniegelenks haben eine eingeschränkte Mobilität zur Folge. Sie müssen sofort nach dem Unfall versorgt und schnellstmöglich behandelt werden, um weitere Schäden und degenerative Veränderungen zu vermeiden. 

Der Kreuzbandriss

Als Kreuzbandriss oder Kreuzbandruptur bezeichnet man die gewaltsame Durchtrennung eines Kreuzbands. Bei der Krafteinwirkung auf das Knie wird das Bindegewebeband vollständig zerrissen oder angerissen. Die Durchtrennung des vorderen Bands kommt statistisch gesehen häufiger vor als die des hinteren Ligaments. Mit besonders hohem Risiko verbunden sind Sportarten wie Skifahren, Fußball und andere Ballsportarten. Kreuzbandrisse sind separate Verletzungen oder treten zusammen mit anderen Kniegelenkschädigungen auf.
Kreuzbandriss oder Mensikusverletzung

Der Meniskus

Verletzungen der Menisken – der körpereigenen „Stoßdämpfer“ im Kniegelenk – entstehen in aller Regel durch eine falsche Belastung beim Sport oder infolge eines altersbedingten Verschleißes. Dabei reißen die halbmondförmigen Faserknorpel des Kniegelenks ein oder ab. Das kann mitunter sehr starke Schmerzen verursachen. Je nachdem, wie groß diese Risse sind, stehen unterschiedliche Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Nicht jeder Meniskusschaden muss durch einen chirurgischen Eingriff behandelt werden.

Symptome bei Überlastungsschmerzen

Der Kreuzbandriss
  • Plötzlichen, heftigen Schmerzen
  • Knacken im Knie
  • Schwellung und blutiger Gelenkerguss.
  • Wegknicken während des Laufens
  • Nicht mehr wie normalerweise durchdrück- und anwinkelbar 
Verletzungen am Meniskus
  • Streckungsschmerz bzw. Schonhaltung in Beugestellung
  • Schwellungen
  • Gelenkerguss
  • Blut im Gelenkraum

Erstversorgung bei Überlastungsschmerzen

untersuchung durch arzt bei knieschmerzen

Kreuzbandriss: Zur Erstversorgung unmittelbar nach dem Unfall sollten Sie Ihr Knie hochlagern, kühlen und möglichst einen Druckverband machen (lassen). Zur Linderung Ihrer Knieschmerzen und Behandlung der Entzündung erhalten Sie schmerzhemmende Medikamente, nicht-steroidale Antirheumatika oder Kortison-Injektionen. Nur geringfügige Verletzungen werden bei Nichtsportlern und älteren Patienten meist konservativ behandelt. Diese Vorgehensweise empfiehlt sich auch bei Rissen des hinteren Kreuzbandes. Eine Kältetherapie und physiotherapeutische Übungen helfen Ihnen anschließend dabei, Ihre Streck- und Beugemuskeln wieder aufzubauen.

Meniskus: Sollten Sie sich während des Sports oder eines Wanderausflugs Ihren Meniskus verletzen, sollten Sie Ihr Knie sofort mit Eispackungen, Eiskompressen (Kühlpacks) oder kalten Umschlägen kühlen. Vermeiden Sie dabei den direkten Kontakt des Eises oder der Kompressen mit Ihrer Haut, indem Sie diese in ein Tuch wickeln. Lagern Sie zudem Ihr Bein hoch, damit die Schwellung in Ihrem Knie abklingen kann.

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Behandlung eines Kreuzbandrisses

Die Behandlung des Bänderrisses richtet sich danach, welches der beiden Bänder gerissen ist, ob es ganz oder nur teilweise durchtrennt ist, und ob noch andere Teile geschädigt sind. Bei der Kreuzbandriss-Therapie unterscheidet man zwischen konservativen Verfahren und einem operativen Eingriff. Ziel der Behandlung ist es,
  • Schmerzen und Schwellungen zu reduzieren
  • das Knie zu stabilisieren
  • die Mobilität des Gelenks wiederherzustellen

Behandlung bei Verletzungen am Meniskus

Meniskusverletzungen werden zumeist im Rahmen einer Arthroskopie (durch eine minimal-invasiven Methode korrigiert. Eine konservative Behandlung ist bei geringeren Schädigungen auch möglich, durch:
  • Schmerzlindernde Medikamente
  • Injektion von Entzündungshemmern (u.a. Kortison) 
  • Schonung und Kühlung
  • Physiotherapie und Muskelaufbau
Bei jungen Menschen kann im Falle einer vollständigen Zerstörung des Meniskusgewebes die Einsetzung eines Meniskusimplantats (Knorpeltransplantation) infrage kommen.

Sonderfall Prellungen

Sonderfall Prellungen

Als Prellungen bezeichnet der Mediziner geschlossene Verletzungen oder Sportverletzungen, die durch stumpfe Gewalteinwirkung zustande kommen. Schwere Prellungen nennt man Kontusionen. Sie führen zur Quetschung des unter dem betroffenen Bereich befindlichen Muskel-, Faszien-, Sehnen- oder Fettgewebes. Prellungen können an diversen Stellen des menschlichen Körpers auftreten. Sie sind oft so schmerzhaft, dass der Verletzte eine Schonhaltung einnimmt. Werden dabei keine inneren Organe geschädigt, heilen sie jedoch innerhalb einiger Tage komplikationslos ab.

Bei der Behandlung unterscheidet man Erste-Hilfe-Maßnahmen und nachfolgende Behandlungen durch den Arzt. Bei der Ersten Hilfe geht man am besten nach der PECH-Regel vor:
  • Pause machen / Training unterbrechen
  • Eis auflegen (Kühlung)
  • Compression (Druckverband machen)
  • Hochlagern des Beins
Um eine Schwellung des betroffenen Bereichs zu verhindern und die Schmerzen zu lindern, wickeln Sie einige Eiswürfel in ein Tuch und legen es auf die Prellung. Ist kein Eis vorhanden, helfen kalte Umschläge oder ein nasser kalter Waschlappen. Auch ein Salben-Verband mit Diclofenac oder einem Gel, das den pflanzlichen Wirkstoff Arnika enthält, lassen die im Knie befindliche Entzündung und die Schmerzen rasch abklingen.

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