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Tranexamsäure Dr. Eberth 100 mg/ml Injektionslsg.

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  • Injektionslösung
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Tranexamsäure Dr. Eberth 100 mg/ml Injektionslsg., 10x10 ml

Dr. Friedrich Eberth Arzneimittel GmbH

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Produktinformation zu Tranexamsäure Dr. Eberth 100 mg/ml Injektionslsg. 3

Indikation

  • Das Arzneimittel enthält Tranexamsäure, die zu einer Arzneimittelgruppe gehört, die man Antihämorrhagika bzw. Antifibrinolytika (Mittel zur Blutstillung) nennt, und welche zu den Aminosäuren zählt.
  • Es wird bei Erwachsenen und Kindern über 1 Jahr zur Vorbeugung und Behandlung von Blutungen angewendet, die durch einen die Blutgerinnung hemmenden Prozess, genannt Fibrinolyse, verursacht werden.
  • Die Anwendungsgebiete sind u. a.:
    • starke Monatsblutungen bei Frauen,
    • Blutungen im Magen-Darm-Bereich,
    • Blutungen bei Harnwegserkrankungen, nach Prostataoperationen oder Operationen am Harntrakt,
    • Operationen an Ohren, Nase oder Rachen,
    • Operationen am Herzen, im Bauchraum oder gynäkologische Eingriffe,
    • Blutungen, die durch Arzneimittel zur Auflösung von Blutgerinnseln verursacht wurden.

Kontraindikation

  • Die Injektionslösung darf nicht angewendet werden,
    • wenn Sie allergisch gegen Tranexamsäure oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
    • wenn Sie derzeit eine Erkrankung haben, die zu Blutgerinnseln führt.
    • wenn Sie an einer so genannten Verbrauchskoagulopathie leiden, bei der Blut im gesamten Körper anfängt zu gerinnen.
    • wenn Sie bereits einmal Krampfanfälle hatten.
  • Wegen der Gefahr von Krampfanfällen und Hirnschwellung darf Cyklokapron-Injektionslösung nicht in die Wirbelsäule (intrathekale Anwendung), epidural (um das Rückenmark herum) oder in das Gehirn verabreicht werden.
  • Wenn Sie glauben, dass hiervon etwas auf Sie zutrifft, oder wenn Sie sich nicht ganz sicher sind, sprechen Sie vor einer Behandlung mit Ihrem Arzt.

Dosierung von Tranexamsäure Dr. Eberth 100 mg/ml Injektionslsg.

  • Ihr Arzt, das medizinische Fachpersonal oder eine andere medizinische Fachkraft wird Ihnen die Injektionslösung als langsame Injektion oder Infusion in eine Ihrer Venen verabreichen. Spritzen Sie sich die Injektionslösung nicht selbst. Ihr Arzt wird die für Sie richtige Dosierung festlegen und entscheiden, wie lange die Injektionslösung bei Ihnen angewendet wird. Sie sollten die Injektionslösung so lange anwenden, wie es Ihnen Ihr Arzt verordnet hat. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie Fragen zur Injektionslösung haben.
  • Anwendung bei Kindern
    • Bei Anwendung der Injektionslösung bei Kindern über 1 Jahr orientiert sich die Dosierung am Gewicht des Kindes. Ihr Arzt wird die für das Kind richtige Dosierung festlegen und entscheiden, wie lange dem Kind das Arzneimittel verabreicht wird.
  • Anwendung bei älteren Patienten
    • Eine Verringerung der Dosis ist nur notwendig, wenn ein Hinweis auf eine eingeschränkte Nierenfunktion vorliegt.
  • Anwendung bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion
    • Wenn Sie eine eingeschränkte Nierenfunktion haben, wird Ihre Tranexamsäure-Dosis anhand eines Bluttests festgelegt (Serumkreatininspiegel).
  • Anwendung bei Patienten mit Leberproblemen
    • Es ist keine Verringerung der Dosis notwendig.
  • Wenn bei Ihnen eine größere Menge angewendet wurde als vorgesehen
    • Wenn bei Ihnen eine größere Menge angewendet wurde als vorgesehen, kann es zu einem vorübergehenden Blutdruckabfall kommen.
    • Informieren Sie umgehend Ihren Arzt oder Apotheker.
    • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal.

Patientenhinweise

  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Dieses Arzneimittel darf Ihnen nur direkt in eine Vene gegeben werden, entweder als intravenöse Infusion (i. v.) oder als intravenöse Injektion (i. v. Bolusgabe). Dieses Arzneimittel darf nicht in die Wirbelsäule (intrathekale Anwendung), um das Rückenmark herum (epidural) oder in das Gehirn verabreicht werden. Es wurde über schwerwiegende Schäden berichtet, wenn dieses Arzneimittel in die Wirbelsäule verabreicht wurde (intrathekale Anwendung). Wenn Sie während oder kurz nach der Verabreichung dieses Arzneimittels Schmerzen im Rücken oder in den Beinen bemerken, informieren Sie sofort Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal.
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie glauben, dass eine der nachfolgend genannten Gegebenheiten auf Sie zutrifft, damit er entscheiden kann, ob Cyklokapron-Injektionslösung für Sie geeignet ist:
      • Wenn Sie Blut im Urin hatten, kann das Präparat zu einem Verschluss der Harnwege führen.
      • Wenn bei Ihnen das Risiko von Blutgerinnseln besteht. Das Risiko für das Auftreten von Blutgerinnseln kann bei Patientinnen, die hormonhaltige Verhütungsmittel (Kontrazeptiva) anwenden, erhöht sein.
      • Wenn Sie ausgeprägte Blutgerinnsel oder Blutungen im ganzen Körper haben (Verbrauchskoagulopathie), kann es sein, dass die Injektionslösung für Sie nicht geeignet ist, es sei denn, Sie haben eine akute starke Blutung und Bluttests haben gezeigt, dass ein Prozess, der die Blutgerinnung hemmt (Fibrinolyse), aktiviert ist.
      • Wenn Sie bereits einmal Krampfanfälle hatten, sollte die Injektionslösung nicht angewendet werden. Zur Vermeidung von Krampfanfällen bei der Anwendung muss Ihr Arzt die geringstmögliche Dosis verabreichen.
      • Wenn Sie das Arzneimittel über einen längeren Zeitraum anwenden, sollte besonders auf eine mögliche Störung des Farbensehens geachtet und die Behandlung falls erforderlich abgebrochen werden. Bei kontinuierlicher Langzeitanwendung sind regelmäßige augenärztliche Kontrollen (Augenuntersuchungen einschließlich Sehschärfe, Farbensehen, Augenhintergrund, Gesichtsfeld etc.) angezeigt. Bei krankhaften Augenveränderungen, insbesondere bei Erkrankungen der Netzhaut, muss Ihr Arzt die Notwendigkeit einer Langzeitanwendung für Ihren Einzelfall zusammen mit einem Facharzt überprüfen.
  • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Es wurden keine Studien zur Verkehrstüchtigkeit und zur Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen durchgeführt.

Schwangerschaft

  • Wenn Sie schwanger sind oder stillen oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein, oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
  • Stillzeit
    • Tranexamsäure geht in die Muttermilch über. Daher wird die Anwendung der Injektionslösung bei stillenden Frauen nicht empfohlen.
  • Schwangerschaf
    • Wenn Sie eine Frau im gebärfähigen Alter sind, bitten Sie Ihren Arzt oder Apotheker sicherzustellen, dass Sie eine wirksame Verhütungsmethode anwenden.

Einnahme Art und Weise

  • Die Injektionslösung sollte nur langsam in eine Vene verabreicht werden.
  • Das Arzneimittel darf nicht in einen Muskel, in die Wirbelsäule (intrathekale Anwendung), epidural (um das Rückenmark herum) oder in das Gehirn verabreicht werden.

Wechselwirkungen bei Tranexamsäure Dr. Eberth 100 mg/ml Injektionslsg.

  • Anwendung zusammen mit anderen Arzneimitteln
    • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden, kürzlich andere Arzneimittel angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel anzuwenden.
    • Sie sollten Ihren Arzt speziell darauf hinweisen, wenn Sie Folgendes einnehmen oder anwenden:
      • andere Arzneimittel zur Steigerung der Blutgerinnung (sogenannte Antifibrinolytika),
      • Arzneimittel zur Vermeidung von Blutgerinnseln (sogenannte Thrombolytika),
      • alle hormonhaltigen Verhütungsmethoden.
Quelle: ifap Service-Institut für Ärzte und Apotheker GmbH3

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.

Wirkstoffe & Inhaltsstoffe

Tranexamsäure
100 mg
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