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Simponi 100mg Injektionslösung in vorgef. Injektor

PZN: DE-19284655
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  • Injektionslösung
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Simponi 100mg Injektionslösung in vorgef. Injektor, 1 Stk.

Eurimpharm Arzneimittel GmbH

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Produktinformation zu Simponi 100mg Injektionslösung in vorgef. Injektor 3

Indikation

  • Das Arzneimittel enthält den Wirkstoff Golimumab.
  • Es gehört zur Gruppe der sogenannten TNF-Blocker. Bei Erwachsenen wird es zur
    Behandlung der folgenden entzündlichen Erkrankungen angewendet:
    • Rheumatoide Arthritis
    • Psoriasis-Arthritis
    • Axiale Spondyloarthritis, einschließlich ankylosierender Spondylitis und nicht-röntgenologischer axialer Spondyloarthritis
    • Colitis ulcerosa
  • Das Präparat wirkt, indem es die Funktion eines Proteins hemmt, das als Tumor-Nekrose-Faktor(TNF)-alpha bezeichnet wird. Dieses Protein ist an den Entzündungsprozessen des Körpers beteiligt. Die Hemmung von TNF-alpha kann Entzündungen in Ihrem Körper reduzieren.
  • Rheumatoide Arthritis
    • Die rheumatoide Arthritis ist eine entzündliche Erkrankung der Gelenke. Wenn bei Ihnen eine aktive rheumatoide Arthritis vorliegt, werden Sie zuerst andere Arzneimittel erhalten. Wenn Sie auf diese Arzneimittel nicht gut genug ansprechen, können Sie das Präparat erhalten, welches Sie in Kombination mit dem Arzneimittel Methotrexat anwenden werden, um
      • die Symptomatik Ihrer Erkrankung zu lindern
      • die Schädigung Ihrer Knochen und Gelenke zu verlangsamen und
      • Ihre körperliche Funktionsfähigkeit zu verbessern.
  • Psoriasis-Arthritis
    • Die Psoriasis-Arthritis ist eine entzündliche Erkrankung der Gelenke, die in der Regel mit Psoriasis (Schuppenflechte), einer entzündlichen Erkrankung der Haut, einhergeht. Wenn bei Ihnen eine aktive Psoriasis-Arthritis vorliegt, werden Sie zuerst andere Arzneimittel erhalten. Wenn Sie auf diese Arzneimittel nicht genug ansprechen, können Sie das Präparat erhalten, um
      • Symptomatik Ihrer Erkrankung zu lindern
      • die Schädigung Ihrer Knochen und Gelenke zu verlangsamen und
      • Ihre körperliche Funktionsfähigkeit zu verbessern.
  • Ankylosierende Spondylitis und nicht-röntgenologische axiale Spondyloarthritis
    • Die ankylosierende Spondylitis und die nicht-röntgenologische axiale Spondyloarthritis sind entzündliche Erkrankungen der Wirbelsäule. Wenn bei Ihnen eine ankylosierende Spondylitis oder eine nicht-röntgenologische axiale Spondyloarthritis vorliegt, werden Sie zuerst andere Arzneimittel erhalten. Wenn Sie auf diese Arzneimittel nicht genug ansprechen, können Sie das Präparat erhalten, um
      • die Symptomatik Ihrer Erkrankung zu lindern und
      • Ihre körperliche Funktionsfähigkeit zu verbessern.
  • Colitis ulcerosa
    • Colitis ulcerosa ist eine entzündliche Erkrankung des Darms. Wenn Sie an Colitis ulcerosa erkrankt sind, werden Sie zunächst mit anderen Arzneimitteln behandelt. Bei ungenügendem Ansprechen auf diese Arzneimittel erhalten Sie es zur Behandlung Ihrer Erkrankung.

Kontraindikation

  • Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden,
    • wenn Sie allergisch (überempfindlich) gegen Golimumab oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
    • wenn Sie Tuberkulose (TB) oder eine andere schwere Infektion haben.
    • wenn Sie eine mittelschwere oder schwere Herzinsuffizienz haben.
  • Falls Sie sich nicht sicher sind, ob einer der oben genannten Punkte auf Sie zutrifft, sprechen Sie vor der Anwendung mit Ihrem Arzt oder Apotheker.

Dosierung von Simponi 100mg Injektionslösung in vorgef. Injektor

  • Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker an. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
  • In welcher Dosierung wird das Präparat angewendet?
    • Rheumatoide Arthritis, Psoriasis-Arthritis und axiale Spondyloarthritis, einschließlich ankylosierender Spondylitis und nicht-röntgenologischer axialer Spondyloarthritis:
      • Die empfohlene Dosis beträgt 50 mg einmal im Monat und ist jeden Monat am gleichen Tag anzuwenden.
      • Sprechen Sie vor der Anwendung der vierten Dosis mit Ihrem Arzt. Ihr Arzt wird bestimmen, ob Sie die Behandlung fortführen sollten.
        • Falls Sie mehr als 100 kg wiegen, kann die Dosis auf 100 mg (der Inhalt von 1 Fertigpen) einmal im Monat erhöht werden und ist jeden Monat am gleichen Tag anzuwenden.
    • Colitis ulcerosa
      • Die unten stehende Tabelle zeigt, wie Sie dieses Arzneimittel normalerweise anwenden.
        • Anfangsbehandlung
          • Eine Anfangsdosis von 200 mg (der Inhalt von 2 Fertigpens), gefolgt von 100 mg (der Inhalt von 1 Fertigpen) 2 Wochen danach.
        • Erhaltungsbehandlung
          • Bei Patienten mit einem Gewicht von weniger als 80 kg, 50 mg (ein 50 mg Fertigpen oder eine 50 mg Fertigspritze muss verwendet werden, um die Dosis anzuwenden) 4 Wochen nach Ihrer letzten Behandlung, anschließend alle 4 Wochen. Ihr Arzt kann entscheiden, Ihnen 100 mg (den Inhalt von 1 Fertigpen) zu verschreiben, abhängig davon wie wirksam das Präparat bei Ihnen ist.
          • Bei Patienten mit einem Gewicht von 80 kg oder mehr, 100 mg (der Inhalt von 1 Fertigpen) 4 Wochen nach Ihrer letzten Behandlung, anschließend alle 4 Wochen.
  • Wenn Sie eine größere Menge angewendet haben, als Sie sollten
    • Informieren Sie unverzüglich Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie sich zu viel injiziert haben oder wenn Sie sich das Präparat zu häufig injiziert haben bzw. wenn Ihnen zu viel des Präparates oder es zu häufig angewendet wurde. Nehmen Sie immer die Gebrauchsinformation und den Umkarton mit, selbst wenn er leer ist.
  • Wenn Sie die Anwendung vergessen haben
    • Wenn Sie vergessen, das Präparat am vorgesehenen Datum anzuwenden, injizieren Sie sich die vergessene Dosis, sobald Sie sich daran erinnern.
    • Wenden Sie nicht die doppelte Dosis an, um die vergessene Dosis auszugleichen.
    • Wann die nächste Dosis zu injizieren ist:
      • Bei einer Verspätung von weniger als zwei Wochen, injizieren Sie die vergessene Dosis, sobald Sie sich daran erinnern, und behalten Sie den ursprünglichen Zeitplan bei.
      • Bei einer Verspätung von mehr als zwei Wochen, injizieren Sie die vergessene Dosis, sobald Sie sich daran erinnern, und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wann Sie die nächste Dosis anwenden sollen.
    • Wenn Sie sich nicht sicher sind, was Sie tun sollen, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
  • Wenn Sie die Anwendung abbrechen
    • Falls Sie in Betracht ziehen, das Präparat abzusetzen, sprechen Sie zuvor mit Ihrem Arzt oder Apotheker.
  • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal.

Patientenhinweise

  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal, bevor Sie das Präparat anwenden.
    • Infektionen
      • Informieren Sie unverzüglich Ihren Arzt, falls bei Ihnen bereits Symptome einer Infektion vorliegen oder falls während oder nach Ihrer Behandlung mit dem Präparat Symptome einer Infektion auftreten. Zu den Symptomen einer Infektion gehören Fieber, Husten, Atemnot, grippeähnliche Symptome, Durchfall, Wunden, Zahnprobleme oder ein brennendes Gefühl beim Wasserlassen.
        • Während der Anwendung können Sie sich möglicherweise leichter eine Infektion zuziehen.
        • Infektionen können schneller fortschreiten und einen schwereren Verlauf nehmen. Darüber hinaus können manche frühere Infektionen erneut auftreten.
      • Tuberkulose (TB)
        • Informieren Sie unverzüglich Ihren Arzt, wenn bei Ihnen während oder nach der Behandlung Tuberkulose-Symptome auftreten. Zu den Symptomen der Tuberkulose können anhaltender Husten, Gewichtsabnahme, Müdigkeit, Fieber oder Nachtschweiß gehören.
          • Bei mit dem Präparat behandelten Patienten wurden Fälle von Tuberkulose beschrieben, in seltenen Fällen sogar bei Patienten, die mit Arzneimitteln gegen Tuberkulose behandelt wurden. Ihr Arzt wird Sie auf Tuberkulose untersuchen und diese Untersuchungen auf Ihrer Patientenkarte vermerken.
          • Es ist äußerst wichtig, dass Sie es Ihrem Arzt mitteilen, wenn Sie früher einmal eine Tuberkulose hatten oder wenn Sie jemals in engem Kontakt zu jemandem standen, der an
            Tuberkulose erkrankt ist oder war.
          • Falls Ihr Arzt der Meinung ist, dass die Gefahr besteht, dass Sie an Tuberkulose erkrankt sind, werden Sie möglicherweise erst mit Arzneimitteln gegen Tuberkulose behandelt, bevor Sie mit der Anwendung von Golimumab beginnen.
      • Hepatitis-B-Virus (HBV)
        • Informieren Sie Ihren Arzt, falls Sie Träger des Hepatitis-B-Virus sind oder falls Sie Hepatitis B haben oder gehabt haben, bevor Sie Golimumab erhalten.
        • Teilen Sie Ihrem Arzt mit, falls Sie glauben, möglicherweise dem Risiko ausgesetzt zu sein, sich mit HBV zu infizieren.
        • Ihr Arzt muss Sie auf HBV testen.
        • Die Behandlung mit einem TNF-Blocker wie diesem kann bei Patienten, die das Hepatitis-B-Virus in sich tragen, zu einer Reaktivierung des Virus führen, die in manchen Fällen lebensbedrohlich sein kann.
      • Invasive Pilzinfektionen
        • Informieren Sie unverzüglich Ihren Arzt, wenn Sie in einem Gebiet gelebt haben oder in ein Gebiet gereist sind, in dem Infektionen auftreten, die durch eine bestimmte Art von Pilzen verursacht werden, die die Lunge und andere Teile Ihres Körpers befallen können (sogenannte Histoplasmose, Kokzidioidomykose oder Blastomykose). Fragen Sie Ihren Arzt, wenn Sie nicht wissen, ob solche Infektionen häufig in den Gebieten auftreten, in denen Sie gelebt haben oder die Sie bereist haben.
    • Krebserkrankungen und Lymphome
      • Teilen Sie es Ihrem Arzt vor der Anwendung des Präparates mit, wenn bei Ihnen jemals ein Lymphom (eine Art Blutkrebs) oder irgendeine andere Krebserkrankung diagnostiziert wurde.
        • Die Anwendung von Golimumab oder anderen TNF-Blockern kann möglicherweise Ihr Risiko erhöhen, an einem Lymphom oder einer anderen Form von Krebs zu erkranken.
        • Bei Patienten mit seit langer Zeit bestehender schwerer rheumatoider Arthritis oder mit einer anderen entzündlichen Erkrankung, die bereits seit langer Zeit besteht, kann das Risiko für die Entwicklung eines Lymphoms überdurchschnittlich hoch sein.
        • Bei Kindern und jugendlichen Patienten, die TNF-Blocker anwendeten, traten Fälle von Krebserkrankungen, einschließlich ungewöhnlicher Arten, auf, die manchmal tödlich endeten.
        • In seltenen Fällen wurde bei Patienten unter Behandlung mit anderen TNF-Blockern eine spezielle und schwere Form des Lymphoms, genannt hepatosplenales T-Zell-Lymphom, beobachtet. Bei den meisten dieser Patienten handelte es sich um männliche Jugendliche oder junge erwachsene Männer. Diese Krebsart verlief meist tödlich. Fast alle diese Patienten hatten außerdem Arzneimittel erhalten, die als Azathioprin oder 6-Mercaptopurin bekannt sind. Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie Azathioprin oder 6-Mercaptopurin zusammen mit dem Präparat einnehmen.
        • Patienten mit schwerem persistierenden Asthma oder mit einer chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung oder starke Raucher können einem erhöhten Krebsrisiko ausgesetzt sein, wenn sie mit dem Präparat behandelt werden. Falls Sie an schwerem persistierenden Asthma oder einer chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung erkrankt sind oder starker Raucher sind, müssen Sie mit Ihrem Arzt darüber sprechen, ob die Behandlung mit einem TNF-Blocker für Sie angezeigt ist.
        • Einige Patienten, die mit Golimumab behandelt wurden, entwickelten bestimmte Hautkrebsarten. Informieren Sie Ihren Arzt, wenn während oder nach der Therapie eine Veränderung im Aussehen Ihrer Haut oder Auswüchse auf der Haut auftreten.
    • Herzinsuffizienz
      • Informieren Sie unverzüglich Ihren Arzt, wenn bei Ihnen neue Symptome einer Herzinsuffizienz auftreten oder wenn sich Ihre bestehenden Symptome verschlimmern. Zu den Symptomen einer Herzinsuffizienz gehören Atemnot oder geschwollene Füße.
        • Unter der Anwendung von TNF-Blockern, einschließlich Golimumab, sind Fälle von neu aufgetretener oder sich verschlimmernder dekompensierter Herzinsuffizienz beschrieben worden. Einige der betroffenen Patienten starben.
        • Falls Sie eine leichte Herzinsuffizienz aufweisen und mit Golimumab behandelt werden, muss Ihr Arzt Sie engmaschig überwachen.
    • Erkrankungen des Nervensystems
      • Informieren Sie unverzüglich Ihren Arzt, wenn bei Ihnen jemals eine Erkrankung des Nervensystems diagnostiziert wurde oder wenn sich bei Ihnen Symptome einerErkrankung des Nervensystems, z. B. einer Multiplen Sklerose, entwickeln. Die Symptome können Veränderungen Ihrer Sehfähigkeit, eine Schwäche in Armen oder Beinen oder ein Taubheitsgefühl oder Kribbeln an einer beliebigen Körperstelle umfassen. Ihr Arzt wird entscheiden, ob Sie Golimumab erhalten sollten.
    • Operationen oder zahnärztliche Behandlungen
      • Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, falls bei Ihnen Operationen oder zahnärztliche Behandlungen durchgeführt werden sollen.
      • Informieren Sie Ihren Chirurgen oder behandelnden Zahnarzt darüber, dass Sie mit Golimumab behandelt werden, und zeigen Sie ihnen Ihre Patientenkarte.
    • Autoimmunerkrankungen
      • Informieren Sie Ihren Arzt, wenn bei Ihnen Symptome einer Erkrankung namens Lupus erythematodes auftreten. Zu den Symptomen gehören andauernder Hautausschlag, Fieber, Gelenkschmerzen und Müdigkeit.
      • In seltenen Fällen hat sich bei mit TNF-Blockern behandelten Menschen ein Lupus erythematodes entwickelt.
    • Bluterkrankungen
      • Bei einigen Patienten kann der Körper nicht genügend Blutzellen produzieren, die dem Körper helfen, Infektionen zu bekämpfen, oder helfen, eine Blutung zu stoppen. Verständigen Sie Ihren Arzt sofort, wenn bei Ihnen anhaltendes Fieber auftritt, wenn Sie leicht zu Blutergüssen oder Blutungen neigen oder Blässe auftritt. Ihr Arzt wird möglicherweise entscheiden, die Behandlung abzubrechen.
      • Falls Sie sich nicht sicher sind, ob einer der oben genannten Punkte auf Sie zutrifft, sprechen Sie vor der Anwendung mit Ihrem Arzt oder Apotheker.
    • Impfungen
      • Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, falls Sie geimpft wurden oder bald geimpft werden müssen.
        • Während der Anwendung dürfen bestimmte (Lebend-)Impfstoffe nicht bei Ihnen angewendet werden.
        • Bestimmte Impfungen können Infektionen verursachen. Wenn Ihnen während der Schwangerschaft Golimumab angewendet wurde, könnte Ihr Kind innerhalb von ungefähr sechs Monaten nach der letzten während der Schwangerschaft erhaltenen Dosis ein erhöhtes Risiko haben, eine solche Infektion zu bekommen. Es ist wichtig, dass Sie den Kinderarzt und andere Angehörige eines Gesundheitsberufs über Ihre Anwendung von Golimumab informieren, damit diese entscheiden können, wann Ihr Kind geimpft werden soll.
    • Arzneimittel, die Infektionen auslösen können
      • Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie kürzlich mit einem Arzneimittel, das Infektionen auslösen kann (wie z. B. BCG-Bakterien zur Blasenspülung bei einer Krebsbehandlung), behandelt wurden oder eine Behandlung mit einem solchen Arzneimittel geplant ist.
    • Allergische Reaktionen
      • Informieren Sie unverzüglich Ihren Arzt, wenn bei Ihnen Symptome einer allergischen Reaktion nach der Behandlung mit Golimumab auftreten. Zu den Symptomen einer allergischen Reaktion können eine Schwellung von Gesicht, Lippen, Mund oder Hals, die Schluck- oder Atembeschwerden verursachen kann, Hautausschlag, Nesselsucht, Schwellung der Hände, Füße oder Knöchel gehören.
        • Einige dieser Reaktionen können schwerwiegend oder in seltenen Fällen lebensbedrohlich sein.
        • Einige dieser Reaktionen traten nach der ersten Anwendung von Golimumab auf.
    • Kinder
      • Die Anwendung des Präparates wird für Kinder und Jugendliche (unter 18 Jahren) nicht empfohlen
    • Warnhinweise zu ggf. enthaltenen Hilfsstoffen, siehe Gebrauchsinformation.
  • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Das Arzneimittel hat geringen Einfluss auf Ihre Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Handhaben von Werkzeugen und Bedienen von Maschinen. Nach der Anwendung kann jedoch Schwindel auftreten. Wenn dies geschieht, dürfen Sie kein Kraftfahrzeug lenken oder Werkzeuge oder Maschinen bedienen.

Schwangerschaft

  • Sprechen Sie vor der Anwendung mit Ihrem Arzt, falls einer der folgenden Punkte auf
    Sie zutrifft:
    • Sie sind schwanger oder beabsichtigen, während der Anwendung schwanger zu
      werden. Es liegen nur begrenzte Informationen über die Auswirkungen dieses Arzneimittels bei schwangeren Frauen vor. Wenn Sie mit dem Präparat behandelt werden, müssen Sie eine Schwangerschaft verhindern, indem Sie während Ihrer Behandlung sowie mindestens sechs Monate über die letzte Injektion hinaus eine angemessene Empfängnisverhütungsmethode anwenden. Das Arzneimittel sollte während einer Schwangerschaft nur angewendet werden, wenn dies bei Ihnen eindeutig erforderlich ist.
    • Bevor Sie mit dem Stillen beginnen können, muss Ihre letzte Behandlung mit dem Präparat mindestens 6 Monate zurückliegen. Wenn Sie es erhalten sollen, müssen Sie mit dem Stillen aufhören.
    • Wenn Sie das Präparat während der Schwangerschaft erhalten haben, könnte Ihr Kind ein erhöhtes Infektionsrisiko haben. Es ist wichtig, dass Sie den Kinderarzt und andere Angehörige eines Gesundheitsberufs über Ihre Anwendung des Präparates informieren, bevor Ihr Kind geimpft wird (für weitere Informationen siehe Abschnitt Impfungen).
  • Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Einnahme Art und Weise

  • Das Arzneimittel wird unter die Haut (subkutan) injiziert.
  • Anfangs kann Ihr Arzt oder ein Mitglied des Pflegepersonals die Injektion durchführen.
  • Allerdings können Sie und Ihr Arzt entscheiden, dass Sie sich es selbst injizieren. In diesem Fall werden Sie darin geschult, sich das Präparat selbst zu injizieren.
  • Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie Fragen im Hinblick auf die Selbstinjektion haben.
  • weitere Hinweise, siehe Gebrauchsinformation.

Wechselwirkungen bei Simponi 100mg Injektionslösung in vorgef. Injektor

  • Anwendung zusammen mit anderen Arzneimitteln
    • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden, kürzlich andere Arzneimittel angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel anzuwenden, einschließlich anderer Arzneimittel zur Behandlung von rheumatoider Arthritis, Psoriasis-Arthritis, ankylosierender Spondylitis, nicht-röntgenologischer axialer Spondyloarthritis oder Colitis ulcerosa.
    • Sie dürfen Golimumab nicht zusammen mit Arzneimitteln anwenden, die die Wirkstoffe Anakinra oder Abatacept enthalten. Solche Arzneimittel werden zur Behandlung rheumatischer Erkrankungen verwendet.
    • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden, die sich auf Ihr Immunsystem auswirken.
    • Sie dürfen bestimmte (Lebend-)Impfstoffe nicht erhalten, während Sie Golimumab anwenden.
    • Falls Sie sich nicht sicher sind, ob einer der oben genannten Punkte auf Sie zutrifft, sprechen Sie vor der Anwendung mit Ihrem Arzt oder Apotheker.

Warnhinweise bei Hilfsstoffen

Enthält Fructose, Invertzucker (Honig), Lactitol, Maltitol, Isomaltitol, Saccharose oder Sorbitol. Darf bei Patienten mit erblich bedingter Fructose-Unverträglichkeit nicht angewendet werden.
Quelle: ifap Service-Institut für Ärzte und Apotheker GmbH3

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.

Wirkstoffe & Inhaltsstoffe

Golimumab
100 mg
Histidin
Hilfsstoff
Histidin hydrochlorid 1-Wasser
Hilfsstoff
Polysorbat 80
0,15 mg Hilfsstoff
Sorbitol
41 mg Hilfsstoff
Wasser, für Injektionszwecke
Hilfsstoff

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Bewertung
Wirkstoffeimmer gleich
  • Golimumab 100 mg
  • Golimumab 100 mg
  • Golimumab 100 mg
  • Golimumab 100 mg
Hilfsstoffekönnen variieren
  • Histidin
  • Histidin hydrochlorid 1-Wasser
  • Polysorbat 80
  • Sorbitol
  • Wasser, für Injektionszwecke
  • Histidin
  • Histidin hydrochlorid 1-Wasser
  • Polysorbat 80
  • Sorbitol
  • Wasser, für Injektionszwecke
  • Histidin
  • Histidin hydrochlorid 1-Wasser
  • Polysorbat 80
  • Sorbitol
  • Wasser, für Injektionszwecke
  • Histidin
  • Histidin hydrochlorid 1-Wasser
  • Polysorbat 80
  • Sorbitol
  • Wasser, für Injektionszwecke

Erfahrungsberichte zu Simponi 100mg Injektionslösung in vorgef. Injektor, 1 Stk.

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