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MetoHEXAL Succ 95 mg Retardtabletten Dose

PZN: DE-17420829
100 Stk.
  • Retard-Tabletten
  • PZN: DE-17420829

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MetoHEXAL Succ 95 mg Retardtabletten Dose

MetoHEXAL Succ 95 mg Retardtabletten Dose, 100 Stk.

HEXAL AG

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Produktinformation zu MetoHEXAL Succ 95 mg Retardtabletten Dose 3

Indikation

  • Metoprololsuccinat, der Wirkstoff des Präparats, blockiert bestimmte Beta-Rezeptoren im Körper, vorrangig am Herzen (selektiver Beta-Rezeptoren-Blocker).
  • Das Arzneimittel wird angewendet
    • bei stabiler chronischer gering bis mäßig ausgeprägter Herzmuskelschwäche mit eingeschränkter linksventrikulärer Funktion (linksventrikuläre Auswurfrate kleiner/gleich 40%). Es wird zusätzlich zur üblichen Standardtherapie mit Angiotensin-Conversions-Enzym (ACE)-Hemmern und harntreibenden Arzneimitteln und bei Bedarf mit Herzglykosiden angewendet.
    • bei Bluthochdruck (Hypertonie)
    • bei koronarer Herzkrankheit (Angina pectoris)
    • bei schnellen Formen der Herzrhythmusstörungen (tachykarde Arrhythmien), insbesondere wenn diese von den Vorhöfen ausgehen (supraventrikuläre Tachykardie)
    • zur Erhaltungstherapie nach Herzinfarkt
    • bei funktionellen Herz-Kreislauf-Beschwerden (hyperkinetisches Herzsyndrom)
    • zur vorbeugenden Behandlung der Migräne
  • Kinder und Jugendliche von 6 - 18 Jahren
    • zur Behandlung von Bluthochdruck (Hypertonie)

Kontraindikation

  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden,
    • wenn Sie allergisch gegen Metoprololsuccinat oder andere Beta-Rezeptoren-Blocker oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind
    • wenn bei Ihnen die Erregungsleitung von den Herzvorhöfen auf die Herzkammern gestört ist (AV-Block II. und III. Grades)
    • wenn Sie eine Herzmuskelschwäche (Herzinsuffizienz) haben, die nicht unter Kontrolle ist (das führt in der Regel zu Kurzatmigkeit und zu einer Schwellung Ihrer Knöchel) oder wenn Sie mit Arzneimitteln, die als Beta-Rezeptor-Agonisten bezeichnet werden, behandelt werden, um Ihr Herz zu stärken
    • wenn Sie eine sehr verlangsamte Herzschlagfolge (Pulsschlag niedriger als 50 Schläge/Minute) oder einen unregelmäßigen Herzschlag (Sick-Sinus-Syndrom) haben, es sei denn Sie haben dauerhaft einen Herzschrittmacher
    • wenn bei Ihnen die Erregungsleitung zwischen dem Sinusknoten und dem Herzvorhof gestört ist
    • wenn Sie an einem Schock leiden
    • wenn Sie an einer sehr schlechten Durchblutung, z. B. in den Händen, Armen, Beinen und/oder Füßen leiden
    • wenn Sie einen niedrigen Blutdruck haben und sich dadurch schwach fühlen
    • wenn man Ihnen gesagt hat, dass Sie einen höheren Säurespiegel im Blut haben als normal (metabolische Azidose)
    • wenn Sie eine schwere Form von Bronchialasthma oder ein anderes schwerwiegendes Atemproblem haben
    • wenn Sie gleichzeitig bestimmte Monoaminoxidase (MAO)-Inhibitoren (Arzneimittel gegen Depressionen) nehmen. Ausgenommen sind MAO-B-Hemmstoffe (Arzneimittel gegen die Parkinson'sche Krankheit).
    • wenn Sie intravenös Calciumantagonisten vom Verapamil- oder Diltiazem-Typ oder andere Antiarrhythmika (wie Disopyramid) zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen erhalten. Sagen Sie Ihrem Arzt, dass Sie Metoprolol einnehmen.
  • Wenn Sie an einer lang andauernden Herzleistungsschwäche leiden, dürfen Sie das Arzneimittel nicht einnehmen, wenn
    • Ihre Herzleistungsschwäche nicht durch ärztliche Maßnahmen stabilisiert wurde (instabile, dekompensierte Herzinsuffizienz) und Sie an Wasseransammlung in der Lunge, verminderter Durchblutung oder niedrigem Blutdruck leiden,
    • Sie dauerhaft oder zeitweise mit Arzneimitteln behandelt werden, die die Betarezeptoren aktivieren sollen,
    • Ihr Ruhepuls vor der Behandlung unter 68 Schlägen pro Minute liegt,
    • Ihr oberer Blutdruckwert wiederholt unter 100 mmHg liegt.

Dosierung von MetoHEXAL Succ 95 mg Retardtabletten Dose

  • Nehmen Sie das Präparat immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
  • Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis:
    • Bluthochdruck (Hypertonie)
      • 1-mal täglich ½ Retardtablette 95 mg (entsprechend 47,5 mg Metoprololsuccinat) für Patienten mit leichtem bis mäßigem Bluthochdruck. Falls erforderlich, kann die Dosis auf 1-2 Retardtabletten 95 mg (entsprechend 95 - 190 mg Metoprololsuccinat) täglich erhöht, oder ein anderes blutdrucksenkendes Arzneimittel zur Therapie hinzugefügt werden.
    • Koronare Herzkrankheit (Angina pectoris)
      • 1-mal täglich ½ - 2 Retardtabletten 95 mg (entsprechend 47,5 - 190 mg Metoprololsuccinat). Falls erforderlich, kann ein anderes Arzneimittel zur Behandlung der koronaren Herzkrankheit zusätzlich genommen werden. Wenn die Brust- bzw. Herzschmerzen bei Ihnen nachts auftreten, können Sie die Tabletten auch abends einnehmen.
    • Schnelle Formen der Herzrhythmusstörungen (tachykarde Arrhythmien)
      • 1-mal täglich ½ - 2 Retardtabletten 95 mg (entsprechend 47,5 - 190 mg Metoprololsuccinat)
    • Erhaltungstherapie nach Herzinfarkt
      • 1-mal täglich 1 - 2 Retardtabletten 95 mg (entsprechend 95 - 190 mg Metoprololsuccinat)
    • Funktionelle Herz-Kreislauf-Beschwerden (Hyperkinetisches Herzsyndrom)
      • 1-mal täglich ½ - 2 Retardtabletten 95 mg (entsprechend 47,5 - 190 mg Metoprololsuccinat)
    • Vorbeugende Behandlung der Migräne (Migräneprophylaxe)
      • Im Allgemeinen ist die Gabe von 1-mal täglich 1 Retardtablette 95 mg (entsprechend 95 mg Metoprololsuccinat) ausreichend. Abhängig vom individuellen Ansprechen kann die Dosis innerhalb des Bereichs von 1-mal täglich 1 - 2 Retardtabletten 95 mg (entsprechend 95 - 190 mg Metoprololsuccinat) variiert werden.
    • Behandlung der Herzmuskelschwäche (Herzinsuffizienz)
      • Zur Behandlung der Herzmuskelschwäche müssen Sie stabil mit der Standardtherapie für Herzmuskelschwäche eingestellt sein und die Dosierung von Metoprololsuccinat muss bei Ihnen individuell angepasst werden.
      • Die empfohlene Anfangsdosis für Patienten mit einer Herzmuskelschwäche der Klasse NYHA III beträgt während der 1. Woche 1-mal täglich 11,88 mg* Metoprololsuccinat. Die Dosis kann während der 2. Woche auf 23,75 mg* Metoprololsuccinat 1-mal täglich erhöht werden.
      • Die empfohlene Anfangsdosis für Patienten mit einer Herzmuskelschwäche der Klasse NYHA II beträgt während der ersten 2 Wochen 1-mal täglich 23,75 mg* Metoprololsuccinat. Danach wird eine Verdoppelung der Dosis empfohlen. Die Dosis wird jede 2. Woche auf bis zu 1-mal täglich 2 Retardtabletten 95 mg (entsprechend 190 mg Metoprololsuccinat) verdoppelt oder bis zur höchsten vom Patienten vertragenen Dosis. Für die Langzeitbehandlung sollte eine tägliche Dosis von 2 Retardtabletten 95 mg (entsprechend 190 mg Metoprololsuccinat) oder die höchste vom Patienten vertragene Dosis angestrebt werden.
      • Der behandelnde Arzt sollte Erfahrung in der Behandlung einer stabilen symptomatischen Herzmuskelschwäche haben. Nach jeder Dosiserhöhung sollte der Zustand des Patienten sorgfältig überwacht werden. Bei einem Blutdruckabfall kann eine Reduktion der Begleitmedikation erforderlich sein. Ein Blutdruckabfall ist nicht notwendigerweise ein Hindernis für eine Langzeitbehandlung mit Metoprolol, aber die Dosis sollte bis zur Stabilisierung des Patienten reduziert werden.
      • * Hierfür stehen Retardtabletten mit geeigneter Wirkstoffstärke zur Verfügung.
  • Anwendung bei Kindern und Jugendlichen
    • Bluthochdruck
      • Bei Kindern ab 6 Jahre richtet sich die Dosis nach dem Gewicht des Kindes. Der Arzt wird die richtige Dosis für Ihr Kind berechnen.
      • Die übliche Anfangsdosis ist 1-mal täglich 0,48 mg Metoprololsuccinat pro kg Körpergewicht, jedoch nicht mehr als 47,5 mg. Die Dosis wird auf die nächst geeignete Tablettenstärke eingestellt. Ihr Arzt kann die Dosis auf 1,9 mg/kg je nach Ansprechen des Blutdrucks erhöhen. Dosierungen über 190 mg täglich wurden bei Kindern und Jugendlichen nicht untersucht.
      • Das Arzneimittel wird nicht für Kinder unter 6 Jahren empfohlen.
  • Eingeschränkte Nierenfunktion
    • Eine Dosisanpassung ist nicht erforderlich. Wenn Sie an einer schon lang andauernden Herzinsuffizienz und an einer Nierenfunktionsstörung leiden, wird Ihr Arzt bei eventuell notwendigen Dosiserhöhungen besonders vorsichtig sein.
  • Eingeschränkte Leberfunktion
    • Bei Patienten mit schwerer Leberinsuffizienz, z. B. bei der Behandlung von Patienten mit einer künstlichen Venenverbindung zur Druckentlastung (portokavaler Shunt), sollte eine Dosisreduktion in Erwägung gezogen werden.
    • Wenn Sie an einer schon lang andauernden Herzinsuffizienz und an einer Leberfunktionsstörung leiden, wird Ihr Arzt bei eventuell notwendigen Dosiserhöhungen besonders vorsichtig sein.
  • Ältere Patienten
    • Es liegen keine Untersuchungen bei Patienten über 80 Jahren vor. Die Dosissteigerung sollte bei diesen Patienten daher mit besonderer Vorsicht erfolgen.
  • Dauer der Behandlung
    • Die Dauer der Behandlung legt der behandelnde Arzt fest.
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung zu stark oder zu schwach ist.
  • Wenn Sie eine größere Menge eingenommen haben, als Sie sollten
    • Wenden Sie sich sofort an einen Arzt/Notarzt. Dieser kann entsprechend der Schwere der Vergiftung über die erforderlichen Maßnahmen entscheiden.
    • Halten Sie die Packung des Arzneimittels bereit, damit sich der Arzt über den eingenommenen Wirkstoff informieren und die entsprechenden Maßnahmen einleiten kann.
    • Symptome einer Überdosierung
      • Symptome aufgrund einer Überdosierung von Metoprolol können gefährlich niedrigen Blutdruck, schwere Herz-Komplikationen, Atemnot, Bronchialverkrampfung, Schock, Bewusstlosigkeit (oder sogar Koma), Krämpfe, Übelkeit, Erbrechen und Zyanose (blaue oder violette Färbung der Haut) beinhalten.
      • Die ersten Anzeichen einer Überdosierung treten 20 Minuten bis 2 Stunden nach der Einnahme von Metoprolol auf und die Auswirkungen einer massiven Überdosierung können mehrere Tage andauern.
    • Die Behandlung einer Überdosierung
      • Die Patienten sollten ins Krankenhaus eingeliefert werden und auf der Intensivstation behandelt werden. Auch Patienten, die eine kleine Überdosis genommen haben und denen es scheinbar gut geht, sollten engmaschig auf Anzeichen einer Vergiftung beobachtet werden.
  • Wenn Sie die Einnahme vergessen haben
    • Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben, sondern setzen Sie die Behandlung wie vom Arzt verordnet fort.
  • Wenn Sie die Einnahme abbrechen
    • Falls Sie die Behandlung unterbrechen oder vorzeitig beenden wollen, wenden Sie sich bitte an den behandelnden Arzt.
    • Ein Absetzen der Behandlung sollte nicht abrupt, sondern ausschleichend erfolgen.
  • Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Patientenhinweise

  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bevor Sie das Präparat einnehmen,
      • wenn Sie an Asthma leiden: Beta-Rezeptoren-Blocker müssen mit Vorsicht angewendet werden. Wenn ein Asthmatiker bei Behandlungsbeginn mit Metoprolol einen Beta2-Agonisten zur Behandlung seines Asthmas (in Form von Tabletten oder als Inhalation) einnimmt oder anwendet, sollte die Dosis des Beta2-Agonisten überprüft und unter Umständen erhöht werden. Die Retardtabletten haben eine geringere Wirkung auf Beta2-Rezeptoren als konventionelle Tablettenformen (die im Gegensatz zu den Retardtabletten keine verzögerte Freisetzung von Metoprolol bewirken) von selektiven Beta1-Rezeptoren-Blockern.
      • wenn Sie an der Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) leiden und Ihre Blutzuckerwerte stark schwanken oder wenn Sie fasten. Metoprolol kann die eingestellte Behandlung beeinflussen und die Symptome eines erniedrigten Blutzuckers maskieren. Jedoch kann Schwitzen als Zeichen einer Hypoglykämie verstärkt sein. Das Risiko einer Beeinflussung des Zuckerhaushalts oder Maskierung der Symptome eines erniedrigten Blutzuckers ist bei der Anwendung von dem Arzneimittel geringer als bei konventionellen Tablettenformen von selektiven Beta1- Rezeptoren-Blockern und deutlich geringer als bei der Anwendung von nicht-selektiven Rezeptoren-Blockern.
      • wenn Sie Erregungsleitungsstörungen von den Herzvorhöfen auf die -kammern haben (AV-Block I. Grades):
        • Während einer Metoprolol-Behandlung können diese gelegentlich verschlechtert werden (eine Erregungsleitungsblockierung von den Vorhöfen auf die Herzkammern ist möglich).
      • wenn Sie an peripheren Durchblutungsstörungen in den Händen, Armen oder Beinen leiden (z. B. Raynaud Krankheit oder -Syndrom, Claudicatio intermittens). Metoprolol kann wegen seiner blutdrucksenkenden Wirkung die Beschwerden verstärken.
      • wenn Sie einen hormonproduzierenden Tumor des Nebennierenmarks (Phäochromozytom) haben: vorher und gleichzeitig sollte ein Alpha-Rezeptoren-Blocker angewendet werden
      • wenn Sie eine Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose) aufweisen: die Symptome können verschleiert werden
      • wenn Sie operiert werden: Vor einer Operation sollten Sie den Narkosearzt über die Einnahme des Präparats informieren.
      • wenn Sie schon einmal eine Schuppenflechte (Psoriasis) hatten: Bitte informieren Sie Ihren Arzt, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen.
      • wenn Ihre Leberfunktion stark eingeschränkt ist.
    • Wenn Ihr Herzschlag langsamer und langsamer wird, wenden Sie sich so schnell wie möglich an Ihren Arzt, Ihr Arzt wird Ihnen eine geringere Dosis des Arzneimittels verschreiben oder nach und nach absetzen.
    • Bei Patienten mit akutem Herzinfarkt zeigte sich unter Metoprololtherapie ein erhöhtes Risiko für einen schwerwiegenden Blutdruckabfall (kardiogener Schock). Da Patienten mit instabiler Kreislaufsituation in besonderem Maße betroffen waren, darf Metoprolol erst nach Stabilisierung des Kreislaufs des Infarktpatienten gegeben werden.
    • Die Behandlung mit Beta-Rezeptoren-Blockern sollte nicht abrupt abgesetzt werden. Wenn die Behandlung beendet werden soll, so sollte dies, wann immer möglich, über einen Zeitraum von mindestens 2 Wochen ausschleichend erfolgen, indem die Dosis schrittweise um die Hälfte reduziert wird, bis die niedrigste Dosis von einer ½ Retardtablette 23,75 mg (entsprechend 11,88 mg Metoprololsuccinat) erreicht worden ist. Diese letzte Dosierung sollte vor der vollständigen Beendigung der Behandlung mindestens 4 Tage angewendet werden. Falls der Patient Symptome entwickelt, sollte die Dosis langsamer reduziert werden. Eine abrupte Beendigung von Beta Rezeptoren-Blockern kann zu einer Verschlechterung der Herzinsuffizienz führen und das Risiko eines Herzinfarkts und plötzlichen Herztodes erhöhen.
    • Wie andere Beta-Rezeptoren-Blocker kann auch Metoprolol sowohl die Empfindlichkeit gegenüber allergieauslösenden Stoffen (Allergenen) als auch die Schwere anaphylaktischer Reaktionen erhöhen. Eine Therapie mit Epinephrin (Adrenalin) führt bei einzelnen Patienten, die mit Beta-Rezeptoren-Blockern behandelt werden, nicht immer zu dem gewünschten therapeutischen Effekt (siehe auch Kategorie „Wechselwirkungen").
    • Es liegt noch keine Erfahrung bei der Behandlung von Patienten mit Herzleistungsschwäche vor, die:
      • eine sehr schwere, in ihrem Ausmaß schwankende (instabile) Herzleistungsschwäche (NYHA-Klasse IV) haben
      • in den letzten vier Wochen unterschiedlich starke Herz- bzw. Brustschmerzen (Angina pectoris) hatten
      • an Nieren- oder Leberfunktionsstörungen leiden
      • über 80 oder unter 40 Jahre alt sind
      • eine Erkrankung der Herzklappen haben, die die Funktion des Herzens beeinflusst
      • an einer Erkrankung des Herzmuskels leiden, durch die der Herzinnenraum verengt wird
      • am Herzen operiert wurden oder bald am Herzen operiert werden sollen, wenn Metoprolol in den nächsten vier Monaten eingenommen werden soll
    • Kinder und Jugendliche
      • Die Wirksamkeit und Sicherheit der Anwendung bei Kindern unter 6 Jahren wurden nicht untersucht. Eine Anwendung bei dieser Altersgruppe wird daher nicht empfohlen.
  • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Die Behandlung mit diesem Arzneimittel bedarf der regelmäßigen ärztlichen Kontrolle. Während der Behandlung können Schwindel oder Müdigkeit auftreten. Dadurch kann das Reaktionsvermögen so weit verändert sein, dass die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme im Straßenverkehr, zum Bedienen von Maschinen oder zum Arbeiten ohne sicheren Halt beeinträchtigt wird. Dies gilt in verstärktem Maße bei gleichzeitigem Alkoholgenuss, sowie bei einem Arzneimittelwechsel.
  • Auswirkungen bei Fehlgebrauch zu Dopingzwecken
    • Die Anwendung kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen führen. Eine missbräuchliche Anwendung des Arzneimittels zu Dopingzwecken kann zu einer Gefährdung der Gesundheit führen.

Schwangerschaft

  • Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
  • Schwangerschaft
    • Metoprolol darf nur bei strenger Indikationsstellung und nach einer sorgfältigen Nutzen-Risiko-Abwägung des behandelnden Arztes angewendet werden. Es gibt Hinweise darauf, dass Metoprolol die Durchblutung der Plazenta vermindert und so zu Wachstumsstörungen des Fetus führen kann.
    • Die Therapie mit Metoprolol sollte 48 - 72 Stunden vor dem errechneten Geburtstermin beendet werden. Ist dies nicht möglich, sollte das Neugeborene 48 - 72 Stunden nach der Entbindung sorgfältig ärztlich überwacht werden.
  • Stillzeit
    • Metoprolol wird in der Muttermilch angereichert.
    • Obwohl nach therapeutischen Dosierungen nicht mit Nebenwirkungen zu rechnen ist, sollten Säuglinge auf Anzeichen einer Arzneimittelwirkung überwacht werden.

Einnahme Art und Weise

  • Das Arzneimittel ist für die orale Anwendung vorgesehen.
  • Nehmen Sie die Retardtabletten bitte 1-mal täglich mit Wasser (mindestens ½ Glas) ein. Sie können die Retardtabletten unabhängig von den Mahlzeiten einnehmen. Sie können die Retardtabletten als Ganzes oder geteilt schlucken, jedoch ohne sie zu kauen oder zu zerkleinern
  • Nehmen Sie das Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Wechselwirkungen bei MetoHEXAL Succ 95 mg Retardtabletten Dose

  • Einnahme zusammen mit anderen Arzneimitteln
    • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.
    • Wechselwirkungen, die auf die Wirkungsweise zurückzuführen sind
      • Wenn Sie Katecholamin-abbauende Arzneimittel (z. B. Reserpin, Alphamethyldopa, Guanfacin, Clonidin), Ganglien-Blocker oder Monoaminoxidase (MAO)-Inhibitoren (eine bestimmte Art von Arzneimitteln zur Behandlung von Depressionen) einnehmen, sollte Ihr Krankheitsbild vom Arzt sorgfältig überwacht werden.
      • Wenn Sie gleichzeitig mit Clonidin und Metoprolol behandelt werden und Clonidin abrupt absetzen, kann Ihr Blutdruck plötzlich sehr stark ansteigen. Sie dürfen Clonidin erst absetzen, wenn Sie einige Tage zuvor die Einnahme von Metoprolol beendet haben. Anschließend können Sie Clonidin stufenweise absetzen (fragen Sie bitte Ihren Arzt). Sie dürfen die Behandlung mit Metoprolol erst mehrere Tage nach dem Absetzen von Clonidin beginnen.
      • Wenn bei Ihnen das Präparat zusammen mit Calciumantagonisten vom Verapamil- oder Diltiazemtyp oder Arzneimitteln zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen (Antiarrhythmika) angewendet wird, sollten Sie ärztlich hinsichtlich einer negativen Wirkung auf die Herzkraft und die Herzschlagfolge überwacht werden. Calciumantagonisten vom Verapamiltyp sollten Ihnen, wenn Sie Beta-Rezeptoren-Blocker (z. B. dieses Präparat) erhalten, nicht intravenös gegeben werden.
      • Bei gleichzeitiger Anwendung mit Calciumantagonisten vom Nifedipintyp kann es zu einem stärkeren Blutdruckabfall kommen.
      • Amiodaron, Propafenon, Chinidin und Disopyramid (eine bestimmte Art von Arzneimitteln zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen) in Kombination mit Beta-Rezeptoren-Blockern (z. B. dieses Präparat) können die Schlagkraft und die Geschwindigkeit des Herzschlags vermindern, dies kann zu schwerwiegenden Nebenwirkungen auf das Herz-Kreislauf-System bei Patienten mit verminderter Funktion der linken Herzkammer führen. Die Kombination darf bei Patienten mit Erregungsleitungsstörungen im Herzen (Sick Sinus Syndrom und AV-Überleitungsstörungen) nicht angewendet werden. Diese Wechselwirkung wurde besonders für Disopyramid beschrieben.
      • Bei der Einnahme von Beta-Rezeptoren-Blockern (z. B. dieses Präparat) wird durch Narkosemittel zur Inhalation die pulsverlangsamende Wirkung von Beta-Rezeptoren-Blockern verstärkt. Informieren Sie vor Operationen den Narkosearzt darüber, dass Sie Metoprolol einnehmen.
      • Das Arzneimittel kann die Wirkung von gleichzeitig eingenommenen blutdrucksenkenden Arzneimitteln (z. B. Calciumantagonisten vom Nifedipintyp) verstärken.
      • Wenn Sie gleichzeitig mit anderen Beta-Rezeptoren-Blockern (einschließlich Timolol-haltige Augentropfen) behandelt werden, müssen Sie ärztlich eng überwacht werden.
      • Wenn Sie gleichzeitig entzündungshemmende Arzneimittel (z. B. Indometacin) anwenden, kann die blutdrucksenkende Wirkung von Beta-Rezeptoren-Blockern vermindert sein.
      • Wenn Sie gleichzeitig Adrenalin, Noradrenalin oder andere Sympathomimetika (zum Beispiel in Hustenmitteln oder Nasen- und Augentropfen) einnehmen, kann dies zu blutdruckerhöhenden Reaktionen führen. Jedoch ist dies weniger wahrscheinlich bei therapeutischen Dosen von Beta1-selektiven Arzneimitteln als bei nicht-selektiven Beta-Rezeptoren-Blockern.
    • Wechselwirkungen im Zusammenhang mit der Verstoffwechselung von Metoprolol
      • CYP2D6-Inhibitoren
        • Stark wirksame Hemmstoffe dieses Enzyms können die Plasmakonzentration von Metoprolol erhöhen. Es ist daher Vorsicht angebracht, wenn stark wirksame CYP2D6-Inhibitoren zusammen mit Metoprolol angewendet werden. Bekannte, klinisch signifikante stark wirksame Hemmstoffe von CYP2D6 sind Antiarrhythmika, Antihistaminika, Histamin-2-Rezeptor-Antagonisten, Antidepressiva, Neuroleptika und COX-2-Inhibitoren.
      • Alkohol und Hydralazin
        • Die Plasmakonzentration von Metoprolol kann durch Alkohol und Hydralazin erhöht werden.
      • Leberenzyminduktoren
        • Enzyminduzierende Arzneimittel können die Plasmakonzentration von Metoprolol beeinflussen. Zum Beispiel wird die Plasmakonzentration von Metoprolol durch Rifampicin gesenkt.
        • Die Ausscheidung anderer Arzneimittel kann durch Metoprolol vermindert werden (z. B. Lidocain).
      • Nitroglyzerin
        • Nitroglyzerin kann die hypotensive (blutdrucksenkende) Wirkung von Metoprolol verstärken.
      • Andere Arzneimittel, die eine Abnahme der Herzfrequenz verursachen
        • Die Anwendung von Fingolimod (ein Arzneimittel, das bei Erwachsenen, Kindern und Jugendlichen zur Behandlung von rezidivierender Multipler Sklerose angewendet wird) zusammen mit Beta-Rezeptoren-Blockern kann die Wirkung auf die Verlangsamung des Herzschlags in den ersten Tagen nach Beginn der Behandlung mit Fingolimod verstärken.
      • Andere Arzneimittel, die einen Blutdruckabfall verursachen
        • Die Anwendung von Aldesleukin (ein künstlich hergestelltes Eiweiß, das zur Behandlung von Nierenkrebs eingesetzt wird, der sich auf andere Organe ausgebreitet hat) zusammen mit Beta-Rezeptoren-Blockern kann zu einer verstärkten blutdrucksenkenden Wirkung führen.
      • Prazosin
        • Die akute orthostatische Hypotonie (ein Abfall des Blutdrucks nach dem Aufstehen), die auf die erste Dosis von Prazosin folgen kann, kann bei Patienten, die bereits Metoprolol einnehmen, verstärkt sein.
      • Digitalis-Glykoside
        • Die gleichzeitige Einnahme von Digitalis-Glykosiden kann zu einer übermäßigen Bradykardie (Herzfrequenz unter 60 Schlägen pro Minute) und / oder Erhöhung der atrioventrikulären Überleitungszeit führen.
      • Insulin und orale Antidiabetika (blutzuckersenkende) Arzneimittel
        • Metoprolol kann die Freisetzung von Insulin bei Typ-II Diabetikern hemmen.
        • Bei Diabetikern, die Insulin oder blutzuckersenkende Arzneimittel zum Einnehmen verwenden, kann die Einnahme von Metoprolol mit einer verstärkten oder verlängerten Hypoglykämie in Zusammenhang stehen. Warnzeichen eines niedrigen Blutzuckerspiegels, insbesondere schnelle Herzfrequenz und Zittern, sind verschleiert oder abgemildert. Deshalb sollte Ihr Blutzuckerspiegel regelmäßig kontrolliert werden.
        • Metoprolol kann auch der blutzuckersenkenden Wirkung von Sulfonylharnstoffen (Arzneimittel, die die Beta-Zellen in der Bauchspeicheldrüse anregen, mehr Insulin zu produzieren) entgegenwirken.
  • Einnahme zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol
    • Bei gemeinsamer Einnahme von Alkohol und Metoprolol kann die Blutalkoholkonzentration stärker ansteigen und langsamer wieder abfallen.

Warnhinweise bei Hilfsstoffen

Enthält Fructose, Invertzucker (Honig), Lactitol, Maltitol, Isomaltitol, Saccharose oder Sorbitol. Darf bei Patienten mit erblich bedingter Fructose-Unverträglichkeit nicht angewendet werden.
Quelle: ifap Service-Institut für Ärzte und Apotheker GmbH3

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.

Wirkstoffe & Inhaltsstoffe

Metoprolol succinat
95 mg
Metoprolol
77,82 mg
Cellulose, mikrokristallin
Hilfsstoff
Crospovidon
Hilfsstoff
Eisen (III) hydroxid oxid x-Wasser
Hilfsstoff
Glucose
2,04 mg Hilfsstoff
Hypromellose
Hilfsstoff
Lactose 1-Wasser
Hilfsstoff
Lactose
7,11 mg Hilfsstoff
Macrogol 4000
Hilfsstoff
Magnesium stearat
Hilfsstoff
Maisstärke
Hilfsstoff
Polyacryl Harz
Hilfsstoff
Saccharose
37,25 mg Hilfsstoff
Silicium dioxid, hochdispers
Hilfsstoff
Talkum
Hilfsstoff
Titan dioxid
Hilfsstoff

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MetoHEXAL Succ 95 mg Retardtabletten Dose 100 Stk. HEXAL AG
Metoprolol-ratiopharm Succinat 95 mg Retardtbl 2%sparen
Metoprolol-ratiopharm Succinat 95 mg Retardtbl 100 Stk. ratiopharm GmbH
Metoprololsuccinat dura 95mg Retardtabletten 2%sparen
Metoprololsuccinat dura 95mg Retardtabletten 100 Stk. Viatris Healthcare GmbH
Metoprololsuccinat Heumann 95mg Retardtabletten 1%sparen
Metoprololsuccinat Heumann 95mg Retardtabletten 100 Stk. Heumann Pharma GmbH & Co. Generica KG
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Bewertung
Wirkstoffeimmer gleich
  • Metoprolol succinat 95 mg
  • Metoprolol 77.82 mg
  • Metoprolol succinat 95 mg
  • Metoprolol 77.81 mg
  • Metoprolol succinat 95 mg
  • Metoprolol 77.81 mg
  • Metoprolol succinat 95 mg
  • Metoprolol 77.81 mg
Hilfsstoffekönnen variieren
  • Cellulose, mikrokristallin
  • Crospovidon
  • Eisen (III) hydroxid oxid x-Wasser
  • Glucose
  • Hypromellose
  • Lactose 1-Wasser
  • Lactose
  • Macrogol 4000
  • Magnesium stearat
  • Maisstärke
  • Polyacryl Harz
  • Saccharose
  • Silicium dioxid, hochdispers
  • Talkum
  • Titan dioxid
  • Cellulose, mikrokristallin
  • Eudragit NE 30 D
  • Glucose
  • Hypromellose
  • Macrogol 6000
  • Magnesium stearat
  • Maisstärke
  • Povidon K90
  • Saccharose
  • Silicium dioxid, hochdispers
  • Talkum
  • Titan dioxid
  • Cellulose, mikrokristallin
  • Eudragit NE 30 D
  • Glucose
  • Hypromellose
  • Macrogol 6000
  • Magnesium stearat (Ph. Eur.) [pflanzlich]
  • Maisstärke
  • Povidon K90
  • Saccharose
  • Silicium dioxid, hochdispers
  • Talkum
  • Titan dioxid
  • Cellulose, mikrokristallin
  • Eudragit NE 30 D
  • Glucose
  • Hypromellose
  • Macrogol 6000
  • Magnesium stearat (Ph. Eur.) [pflanzlich]
  • Maisstärke
  • Povidon K90
  • Saccharose
  • Silicium dioxid, hochdispers
  • Talkum
  • Titan dioxid

Erfahrungsberichte zu MetoHEXAL Succ 95 mg Retardtabletten Dose, 100 Stk.

Die Produktbewertungen zu MetoHEXAL Succ 95 mg Retardtabletten Dose beinhalten die persönlichen Erfahrungen der Medizinfuchs-Nutzer. Sie dienen nicht als Ersatz für eine persönliche Beratung durch einen Arzt oder Apotheker.

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  1. Sotalol-rathiopharm 160 / MetoHexal succ 95 mg

    Hatte Sotalol 160 mg verordnet bekommen,habe dieses Medikament nach mehrmaligen Unterbrechungen wegen erheblicher Bekleiderscheinungen wie Oberbauchschmerzen und Kopfschmerzen absetzen müssen.
    Nun habe ich MetoHexal succ 95 mg verordnet bekommen, diese ist in der Wirkungsweise und Verträglichkeit bisher sehr gut.

    Hilfreich?

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