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Peak Flow Meter – Lungenfunktionstest für zu Hause
Das kleine handliche Gerät ist ein sinnvoller Begleiter für Patienten mit chronischen Atemwegserkrankungen und Lungenfunktionsstörungen. Denn ein Peak Flow Meter misst zu jeder Zeit und an jedem Ort die aktuelle Lungenfunktion. Damit ermöglicht es nicht nur eine fortlaufende Selbstkontrolle – es ist auch wichtiges diagnostisches Instrument für eine zielführende Therapie.
Was ist ein Peak Flow Meter?
Das Peak Flow Meter misst die Luftmenge, die der Patient mit einem kurzen Stoß maximal ausatmen kann. Danach ist das medizinische Gerät auch benannt – Peak flow = Spitzendurchfluss. Das medizinische Messgerät gibt zuverlässig Auskunft über die aktuelle Lungenfunktion – ist also ein Test der Lungenfunktion im kleinen Stil, der zu Hause durchgeführt werden kann. Die Messungen mit einem Peak Flow Meter ergänzen die regelmäßige ärztliche Untersuchung mit dem Spirometer und sind ein wertvolles Instrument zur Selbstkontrolle.
Aufbau eines Peak Flow Meters
Das Gerät besitzt ein justierbares Ampelschema, das in drei Farbbereiche eingeteilt ist. Diese Skala lässt sich ganz nach Schweregrad der Erkrankung individuell vom Arzt auf einen oberen und unteren Grenzwert einstellen. Je nachdem in welchem Farbbereich der erzielte Wert liegt, kann der Patient Rückschlüsse auf den Zustand seiner Lunge und Atemwege ziehen und sein Handeln entsprechend anpassen. Ein niedriger Messwert weist auf eine schlechte Lungenfunktion oder verengte Atemwege hin. Peak Flow Meter sind als mechanische und elektronische Geräte mit digitaler Anzeige erhältlich. Mechanische Geräte wie der Vitalograph sind einfach zu bedienen und recht preisgünstig. Digitale Geräte besitzen in der Regel eine Speicherfunktion. Manche Geräte sind gleichermaßen für Erwachsene und Kinder geeignet – andere wieder sind speziell für Kinder konzipiert.
Peak Flow Meter für Kinder
Nicht selten leiden bereits Kinder an Atemnot oder Kurzatmigkeit, die durch Asthma bedingt ist. Hier kann ein Peak Flow Meter helfen, die Erkrankung zu kontrollieren und das Kind für eine Therapie zu motivieren. Das funktioniert besonders gut mit einem Peak Flow Meter mit kindgerechter Skala, die auf das geringere Lungenvolumen von Kindern abgestellt ist. Die Skala ist in kleinere Schritte unterteilt und zeigt deshalb auch kleine Therapieerfolge – das motiviert.
Wer kann von einem Peak Flow Meter profitieren?
Grundsätzlich ist ein Peak Flow Meter für große und kleine Patienten hilfreich, die an einer eingeschränkten Funktion der Lunge oder einer Allergie leiden. Besonders zu empfehlen ist die Anschaffung des medizinischen Messgeräts für Patienten mit Asthma bronchiale und einer chronischen obstruktiven Lungenerkrankung (COPD). Denn die ärztliche Untersuchung mit dem Spirometer stellt lediglich eine Momentaufnahme der aktuellen Lungenfunktion dar. Die kann jedoch von Tag zu Tag und von Stunde zu Stunde variieren. Ein Peak Flow Meter dokumentiert engmaschig mehrmals am Tag die Lungenfunktion und gibt dem Patienten Kontrolle über den jeweiligen Status von Atemwegen und Lunge. Das kleine und handliche Gerät ist überall und jederzeit einsetzbar – ob zu Hause oder unterwegs.
Tagebuch der Messungen
Der Patient hält die jeweiligen Flows in einem Tagebuch fest und notiert die Umstände bei deren Messung (nach Anstrengung oder körperlicher Betätigung, im Ruhezustand, etc.). Die dokumentierten Messwerte dienen nicht nur der Selbstkontrolle des Patienten – sie liefern dem Arzt eine aussagekräftige Grundlage für Therapie und medikamentöse Behandlung.
Asthmatiker können in besonderer Weise von Messungen mit dem Peak Flow Meter profitieren. Denn oftmals verraten schlechte Messwerte einen drohenden Anfall. So kann der Patient mehrmals am Tag kontrollieren, wie es mit Bronchien und Atemwegen bestellt ist. Legen die Werte nahe, dass sich ein Asthmaanfall ankündigt, kann sich der Patient schon im Vorfeld darauf einstellen und durch Medikamentengabe oder andere Maßnahmen gegensteuern. Das Peak Flow Meter gibt Ihnen und Ihrem Arzt einen Überblick, wie sich Ihre Erkrankung entwickelt. Dadurch kann der Arzt umgehend auf Verbesserungen oder Verschlechterungen reagieren und die Behandlung entsprechend anpassen. Das trägt nicht zuletzt zu einer verbesserten Lebensqualität des Patienten bei.
Vorteile für den Patienten:
Selbstkontrolle der Lungenfunktion
Tagebuch der Flows dient als Grundlage für die Therapie
Messung kann Asthmaanfällen vorbeugen helfen
erlaubt schnelle Reaktion auf Veränderungen der Lungenfunktion
ist überall und zu jeder Zeit einsetzbar
Anwendungsbereich
Führen Sie die Messung mindestens zweimal täglich zur selben Zeit durch, um ein aussagekräftiges Ergebnis zu erhalten. Füllen Sie die Lunge vor dem Messen vollständig mit Luft und atmen Sie mit einem möglichst kräftigen Stoß in das Mundstück des Peak Flow Meters aus. Achten Sie darauf, das Mundstück ganz fest mit den Lippen zu umschließen. Wiederholen Sie den Vorgang nach einer kleinen Pause zwei weitere Male und notieren Sie dann den besten – also den höchsten Wert der drei Messungen.
Hinweis für den Patienten
Lassen Sie sich nicht durch vermeintlich gute Werte leiten, wenn Ihre Symptome eine andere Sprache sprechen. Nehmen Sie bei besorgniserregenden Symptomen wie Atemnot oder Engegefühl in der Brust unverzüglich Kontakt zu einem Arzt auf – auch wenn die Messung einen normalen Wert ergibt.