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Der Manuka Honig zählt zu den Naturheilmitteln. Er eignet sich zur Wundbehandlung und wirkt gegen verschiedene Beschwerden.
Produktbeschreibung
Der Manuka Honig stammt aus Neuseeland, wo er schon seit Jahrtausenden als Heilmittel bekannt ist und aus der Manuka-Pflanze gewonnen wird. Sie wird auch Südseemyrte genannt und gehört den Myrtengewächsen an. Als Wildpflanze gedeiht sie an Flüssen sowie hügeligen Regionen. Die Heilkundigen der einheimischen Maori gewinnen den Manuka Honig von den Bienen, die ihn ihrerseits von den Sträuchern der Manuka-Pflanze erhalten.
Der Manuka Honig weist antibakterielle Eigenschaften auf, sodass er sich zum Bekämpfen von Bakterien eignet. Außerdem geht er gegen Pilze und Viren vor. Schließlich punktet der Honig mit seinem kräftigen Geschmack.
Anwendungsgebiete
Als Naturheilmittel kommt der Manuka Honig in unterschiedlichen Einsatzfeldern zur Anwendung. Dazu gehören in erster Linie die Wundpflege bei Kindern sowie die Therapie eines diabetischen Fußsyndroms sowie anderer Wunden, die nur schwer heilen. Dabei dient der Honig als Wundauflage und sorgt für ein feuchtes Wundmilieu, das die Wunde mit wichtigen Nährstoffen versorgt und nach außen hin abschließt. Dabei stehen vor allem Brandwunden im Fokus. Aber auch zur innerlichen Anwendung ist Manuka Honig geeignet. Zu seinen Indikationen zählen:
Erkältungskrankheiten mit Schnupfen, Halsschmerzen und Husten
Schnittwunden
Hautabschürfungen
Nasennebenhöhlenerkrankungen
Magen-Darm-Beschwerden
Entzündungen in Mund und Rachen
Harnblasenentzündungen
Entzündungen der Prostata
Beschwerden an den Gelenken
Karies
Zahnfleischprobleme
Akne
Neurodermitis
Schuppenflechte
Darreichungsformen
Erhältlich ist der Manuka Honig als ganz normaler Bienenhonig in Honiggläsern. Des Weiteren werden aus dem Honig oder der Manuka-Pflanze weitere Produkte angefertigt wie Manuka Honig Lutschbonbons, Manuka Honig Lippenbalsam, Manuka-Tee oder Manukaöl. Auch als Lebensmittel und Kosmetikartikel wird das Naturheilmittel angeboten.
Wirkstoffe im Manuka Honig
Im Manuka Honig kommen ungefähr einhundert verschiedene Inhaltsstoffe vor wie zum Beispiel ätherische Öle. Als wichtigster Hauptwirkstoff gilt jedoch Methylglyoxal (MGO). Dabei handelt es sich um ein Zuckerabbauprodukt, das antibakteriell wirksam ist. In Labortests erwies sich das MGO als überaus wirkungsvoll gegen Bakterienarten wie Escherichia coli und Staphylococcus aureus, die beim Menschen unterschiedliche Erkrankungen auslösen können.
Der Gehalt an MGO ist im Manuka Honig besonders ausgeprägt, sodass der Vertrieb des Naturheilmittels nach dem MGO-Gehalt des Produkts erfolgt. So gibt es Manuka MGO 100, MGO 250, MGO 400 sowie MGO 550.
Wirkungsweise
Dank des Methylglyoxals weist der Manuka Honig die Wirkung eines natürlichen Antibiotikums auf. Zu beachten ist der UMF-Wert, bei dem es sich um den einzigartigen Manuka-Faktor handelt. Je mehr der Zahlenwert ansteigt, desto hochwertiger fällt die Wirkung des Honigs aus. Produkte ab MGO 400 gelten als Spitzenqualitätsware.
Inhaltsstoffe
Zu den weiteren Inhaltsstoffen des Manuka Honigs gehören u. a. sekundäre Pflanzenstoffe (Flavonoide), Zucker, Pollen, Wasser, diverse Säuren wie Fruchtsäuren, Enzyme, Mineralstoffe wie Kalzium, Kalium und Magnesium sowie verschiedene wertvolle Vitamine wie:
Vitamin B1
Vitamin B2
Vitamin B6
Biotin
Nikotinsäureamid
Vitamin C
Art der Anwendung
Manuka Honig lässt sich auf einfache Weise sowohl innerlich als auch äußerlich anwenden. Dabei eignet er sich für Erwachsene und Kinder über einem Jahr. Erhältlich sind Produkte zur Selbstbehandlung in Apotheken und Reformhäusern.
Dosierung
Die Dosierung des Manuka Honigs richtet sich nach Art und Ausmaß der Beschwerden. Dabei lässt er sich verdünnt oder pur darreichen. Im Falle einer Erkältung wird der Honig mehrere Male am Tag heißem Tee hinzugefügt und getrunken. Bei Schnupfen besteht die Option, die Nasenwände mit dem Manuka Honig zu bestreichen und diesen über Nacht einwirken zu lassen. Liegt eine Entzündung der Harnblase vor, kann der Honig mit Kräutertee vermischt und eingenommen werden, um die schädlichen Keime auszuspülen.
Die prinzipiell empfohlene Dosis liegt bei täglich wenigstens 3 Teelöffeln. Als Wundauflage oder Wickel ist eine Einwirkzeit von mindestens zwei Stunden erforderlich. Ferner kann der Honig wie eine Salbe auf die Haut gestrichen werden.
Gegenanzeigen
Kontraindikationen bestehen beim Manuka Honig nur wenige. Menschen, die unter Diabetes mellitus leiden, sollten auf eine innerliche Darreichung des Produkts verzichten, da sie bereits über eine erhöhte MGO-Menge im Blut verfügen. In manchen Fällen sind zudem allergische Reaktionen auf den Honig möglich. Darüber hinaus muss auf seinen hohen Anteil an Zucker geachtet werden.
Für Babys und Neugeborene ist Manuka Honig nicht geeignet.