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Imodium geht gegen Diarrhoe vor. Dabei verkürzt das Arzneimittel den Durchfall und vermindert sein Ausmaß.
Produktbeschreibung
Imodium zählt zur Arzneimittelgruppe der Peristaltikhemmer. Das Medikament dient zur symptomatischen Therapie von Durchfallerkrankungen. Es enthält den Wirkstoff Loperamid, der seit 2013 zur WHO-Liste der unentbehrlichen Arzneimittel gehört.
Hergestellt wird Imodium von der Johnson & Johnson GmbH. Weitere Anbieter sind die Eurimpharm Arzneimittel GmbH, Abis-Pharma sowie die Kohlpharma GmbH.
Anwendungsgebiete
Imodium-Präparate kommen bei Behandlung von akutem Durchfall zum Einsatz, wenn keine andere Therapiemöglichkeit zur Verfügung steht. Während sich Imodium akut in erster Linie gegen akuten Durchfall eignet, lässt sich Imodium lingual auch gegen chronische Diarrhoe verabreichen.
Von einer Darreichung von Imodium bei Durchfall, der aufgrund von Antibiotika entsteht oder von blutigem Stuhl und Fieber begleitet wird, ist abzusehen.
Darreichungsformen
Angeboten wird Imodium in Form von Hartkapseln und Schmelztabletten. Zur Verfügung stehen Imodium akut sowie Imodium akut lingual. Eine weitere Variante stellt Imodium akut Duo dar, das zusätzlich gegen Blähungen und Darmkrämpfe vorgeht.
Wirkstoffe in Imodium
Die positive Wirkung der Imodium-Präparate geht auf den Arzneistoff Loperamid zurück. Der Peristaltikhemmer ist im Unterschied zu anderen Medikamenten dieser Art vorwiegend lokal im Darm aktiv. Deswegen sind größere Nebenwirkungen innerhalb des Nervensystems nicht zu befürchten.
In Imodium akut Duo ist neben Loperamid auch der Wirkstoff Simeticon enthalten, um gasbedingte Darmbeschwerden zu behandeln.
Wirkung
Imodium setzt unmittelbar an den Rezeptoren des Darms an. Dabei verhindert er zum Teil Darmbewegungen, die für den Weitertransport des Darminhalts sorgen. Auf diese Weise werden Stuhlfrequenz sowie Stuhldrang vermindert. Darüber hinaus bewirkt das enthaltene Loperamid, dass sich der Schließmuskel im Enddarm anspannt. Der positive Effekt von Imodium tritt normalerweise nach einigen Stunden ein.
Zum Einsatz gelangt Loperamid vor allem bei Durchfallerkrankungen, für die sich keine konkrete Ursache feststellen lässt oder bei denen keine ursächliche Therapie durchführbar ist.
Über einen längeren Zeitraum darf der Wirkstoff nur unter ärztlicher Kontrolle verabreicht werden.
Inhaltsstoffe
In einer Imodium Hartkapsel oder Tablette sind 2 mg Loperamidhydrochochlorid enthalten. Zu den weiteren Bestandteilen der Imodium Hartkapseln zählen:
Magnesium stearat
Lactose-1-Wasser
Maisstärke
Talkum
Gelatine
Eisen(II,III)-oxid
schwarzes Eisen(III)-oxidhydrat
Titandioxid
Indigocarmin
Hilfsstoffe in den Imodium Tabletten sind:
Aspartam
Mannitol
Phenylalanin
Gelatine
Pfefferminz-Aroma
Natriumhydrogencarbonat
Art der Anwendung
Imodium Hartkapseln und Tabletten werden oral verabreicht. Während Imodium lingual Tabletten für Erwachsene und Kinder ab 8 Jahren geeignet sind, dürfen Imodium akut Hartkapseln erst ab einem Alter von 12 Jahren zur Anwendung gelangen.
Dosierung der Imodium lingual Tabletten
Bei akutem Durchfall nehmen erwachsene Patienten als erste Dosis zwei Täfelchen zu sich. Kinder ab 8 erhalten ein Täfelchen. Die weitere empfohlene Dosierung beträgt für Erwachsene 1 bis 8 Mal ein Täfelchen pro Tag nach jedem ungeformten Stuhl. Kinder erhalten täglich 1 bis 4 Mal ein Täfelchen.
Dosierung der Imodium akut Hartkapseln
Als erste Dosis für Erwachsene kommen zwei Hartkapseln zur Darreichung, während Kinder ab 12 Jahren eine Kapsel erhalten. Die folgende empfohlene Dosis für erwachsene Patienten liegt bei 1 bis 6 Mal einer Kapsel am Tag nach jedem ungeformten Stuhl. Kinder und Jugendliche nehmen 1 bis 4 Mal täglich jeweils eine Hartkapsel zu sich.
Dauer der Anwendung
Ohne Zustimmung eines Arztes dürfen Imodium-Präparate nicht länger als zwei Tage eingenommen werden. Halten die Beschwerden längere Zeit an, ist ein Mediziner zu Rate zu ziehen. Wird die Einnahme des Mittels einmal vergessen, lässt sich die weitere Behandlung normal fortsetzen.
Nicht zur Anwendung geeignet ist Imodium im Falle einer Überempfindlichkeit gegen Loperamid oder einen der anderen Inhaltsstoffe. Gleiches gilt bei Erkrankungen, bei denen die Darmtätigkeit nicht verlangsamt werden darf, wie zum Beispiel bei Verstopfung, Darmlähmungen oder Darmverschluss. Für Kinder unter 8 Jahren ist Imodium ebenfalls nicht geeignet.
Im Falle von akuten Colitis-ulcerosa-Beschwerden oder Erkrankungen der Leber ist vor der Gabe der Rat eines Arztes einzuholen.
Schwangerschaft und Stillzeit
Während Schwangerschaft und Stillzeit sollte Imodium nach dem bisherigen Wissensstand nicht eingenommen werden.
Nebenwirkungen
Die Behandlung mit Imodium kann mitunter unerwünschte Nebenwirkungen zur Folge haben. Dabei handelt es sich zumeist um: