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Infrarotlampen

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Infrarotlampen

Die Infrarotlampe zählt heute zu den bekanntesten Heilmethoden durch Wärme und farbiges Licht. Unterstützend wird die sogenannte Rotlichtlampe vor Allem bei grippalen Infekten und Erkrankungen der oberen Atemwege sehr gern eingesetzt. Ihre wohltuende wärmende Wirkung wirkt sich positiv und heilend auf entzündete Nasennebenhöhlen oder Ohrenentzündungen aus. Auch Verspannungen und Migräne können durch die Bestrahlung mit dem besonderen roten Licht schnell gelindert werden.

Wie wirkt die Infrarotlampe?

Das Infrarotlicht beruht auf einer Entdeckung im frühen 20. Jahrhundert. Rotes Licht zählt zu den natürlichen Bestandteilen des Sonnenlichtes und besitzt Eigenschaften, welche zwischen dem sichtbaren Licht und den unsichtbaren Mikrowellen angesiedelt sind. Durch seine Schwingungsweise weißt es eine niedrige Frequenz auf und wird so auf Grund physikalischer Wirkungsweise vom Menschen als wärmend empfunden.

Hier ist zu beachten, dass Infrarotlicht keinesfalls seine Umgebung aufheizt. Die Strahlen werden zwar ähnlich wie Sonnenstrahlen empfunden, enthalten jedoch keine UV-Strahlung und können so keine Temperaturveränderung ihrer Umgebung bewirken. Die Wärmeentwicklung des Rotlichtes entfaltet sich erst auf, bzw. unter der Haut des Menschen. Aus diesem Grund lässt sich das Rotlicht mit entsprechenden Lampen punktgenau auf die zu behandelnden Körperstellen richten und therapiert so zuverlässig die betroffenen Regionen.

Rotlicht als Therapieform

Schon im beginnenden 20. Jahrhundert wurde die Relevanz von Spektralfarben in der medizinischen Therapie entdeckt. Eine bestimmte Farbe des Lichts sorgt für eine Veränderung des Wohlbefindens. Beispielhaft wäre hier die Farbe der Raumbeleuchtung. Die meisten Menschen fühlen sich im kalten bläulichen Licht, welches in Krankenhäusern und Praxen herrscht, nicht wohl. Es wirkt zurückweisend und abschreckend.

Rötliches und gelbes Licht wirkt im Gegenzug wärmend und wohltuend. In warmem Licht fühlen wir uns wohl und bleiben gern noch ein wenig länger. Anzutreffen ist solches Licht oft in Zimmerbeleuchtungen und Bars. Auch Kerzenlicht zählt in diese Kategorie.

Das vollständig rote Licht der Infrarotlampe wird vom Menschen nun als besonders warm empfunden. Durch physikalische Prozesse empfinden wir es als warm oder sogar heiß, wenn es auf unsere Haut trifft.

Diesen Effekt der Wärme und des Wohlfühlens nutzt nun die Medizin für die Therapie verschiedener Erkrankungen. So kommen Infrarotlampen und Strahler nicht nur bei der Behandlung entzündlicher Erkrankungen zum Einsatz, auch Muskelbeschwerden werden durch die Bestrahlung geheilt. Die Anwendungsmöglichkeiten sollen im Folgenden genauer beschrieben werden.

Rotlicht zur Krankheitsbehandlung

Besonders bei Hals-, Nasen- Ohrenärzten ist die Infrarotlampe ein sehr beliebtes Therapiemittel. Die wärmende Wirkung sorgt bei Erkrankungen wie einer Sinusitis (Nasennebenhöhlenentzündung) für eine Erweiterung der Gefäße und damit für das Abschwellen der Schleimhäute. Betroffene berichten von einer raschen Besserung der Beschwerden bei regelmäßiger Anwendung des Rotlichtes.

Den gleichen Effekt erzielt das Licht auch bei Mittelohrentzündungen, Beschwerden auf Grund von Allergien und anderen entzündlichen Prozessen innerhalb der oberen Atemwege und des Kopfes.

In der Physiotherapie wird die Infrarotstrahlung seit Jahren erfolgreich angewendet. Die durch die Lampe ausgelöste Wärme fördert die Durchblutung von verkrampften Muskeln und unterstützt so deren Heilung. Die Lockerung der Muskulatur führt zu mehr Beweglichkeit. In der professionellen Physiotherapie werden oft größere Infrarotstrahler eingesetzt, bei kleineren Verspannungen kann aber auch Zuhause die handelsübliche Lampe auf Nacken oder Rücken angewendet werden. Infrarotlicht wirkt außerdem sehr wohltuend bei Beschwerden in Verbindung mit Gicht und Rheuma.

Patienten, die unter Akne leiden, berichten über eine deutliche Verbesserung der Beschwerden bei regelmäßiger Anwendung von Rotlicht. Das Licht bewirkt eine Anregung der Zellproduktion und trocknet im Gegenzug Unreinheiten aus, während es die Poren öffnet. Akne wird so ausgetrocknet und beseitigt.

Im Bereich der Neugeborenen Heilkunde ist Rotlicht fast unersetzlich. Speziell bei Frühgeburten wirkt die Anwendung von Infrarotlicht einer drohenden Unterkühlung entgegen. Das natürliche Licht wirkt dabei schonend und ist ungefährlich für das empfindliche Neugeborene. Auch Babywärmelampen für den Wickeltisch sind mit Infrarotlicht erhältlich.

Wo kann ich Infrarotlampen kaufen?

Infrarotlampen sind von vielen namhaften Herstellern erhältlich. Besonders die Marken Efbe, Schott, Breuer und Phillips bieten Ihnen eine große Auswahl hervorragender Lampen in verschiedenen Größen und Ausführungen. Diese sind in vielen Onlineshops, Apotheken, Sanitätshäusern oder gut sortierten Supermärkten erhältlich.

Dabei können die Lampen entweder für die gezielte Bestrahlung von Muskeln und Gelenken verwendet werden oder für die großflächige Bestrahlung. Für die gezielte Bestrahlung bieten sich zum Beispiel die Philips InfraPhil HP361601 oder die InfraCare HP362101 an. Die Philips HP 364301 hingegen ist mit ihrer großen Leistung zur Behandlung einer kompletten Körperhälfte geeignet.

Bitte achten Sie bei der Anwendung der Lampen stets darauf, nicht direkt in das Licht zu blicken, da sonst Netzhautschädigungen drohen. Verwenden Sie im günstigsten Falle eine spezielle Schutzbrille. Außerdem reicht es die Lampe für einige Minuten zu nutzen. Die Anwendung kann jedoch problemlos mehrmals täglich wiederholt werden.